Hallo!
Ich habe gleich mehrere Fragen!
Ist das ein ein schlechtes Zeugnis? - die Zeugnis-Sprache ist ja bekanntlich eine ganz „eigene“ Sprache/Ausdrucksweise…
Ist es in sich stimmig - oder evtl. ZU wohlwollend?
Ist der Fortbildungs-Passus: „Sie wurde hierfür unter Lohnfortzahlung freigestellt.“ = verfänglich?
Für mich besonders wichtig!! Ist die "Kündigungs-Begründung (letzter Absatz) ok.?? (Sprich = eine gängige Formulierung?)
Gruß Vivi
Hier der Text:
Frau XX, war für die Zeit vom XX bis XX als kaufmännische Sachbearbeiterin in der Verwaltung tätig.
Ihr Aufgabengebiet umfasste im Wesentlichen:
- Allgemeine Korrespondenz
- Terminkoordination
- Prüfung der Zahlungsbewegungen
- Selbständige Erstellung der Ausgangsrechnung
- Kontrolle und Kontierung der Eingangsrechnung
- Telefonzentrale
- Aktenverwaltung
- Aufbereitung der Unterlagen für den Steuerberater
- Bearbeitung von Kundenreklamationen
Aufgrund ihrer systematischen Arbeitsweise und ihrer großen beruflichen Erfahrung war Frau XX stets in der Lage, auch neue und außergewöhnliche Situationen erfolgreich zu erledigen. Sie war äußerst pflichtbewußt, zuverlässig und verschwiegen und arbeitete stets sehr konzentriert und zielgerichtet.
Mit ihren Leistungen waren wir stets außergewöhnlich zufrieden.
Aufgrund ihrer ausgezeichneten Arbeitsmoral und der vorbildlichen Motivation wurden stets alle Aufgaben wesentlich schneller und mit höchster Qualität außergewöhnlich von ihr ausgeführt. Auch stellte sich Frau XX ständig neuen Anforderungen und erledigte diese schnell, zuverlässig und verantwortungsbewußt im Interesse unseres Unternehmens.
Ihr aufgeschlossenes, freundliches und hilfsbereites Wesen brachte Frau XX gegenüber Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kollegen allseits Anerkennung und große Wertschätzung ein.
Frau Schmelter nahm in der Zeit vom XX bis XX in Tagesvollzeit an einer Fortbildung für Wirtschaftsenglisch teil. Sie wurde hierfür unter Lohnfortzahlung freigestellt. Die dort erworbenen Kenntnisse konnte sie äußerst gewinnbringend umsetzen.
Frau XX scheidet mit Wirkung zum XX im guten Einvernehmen aus unserem Unternehmen aus, da im Zusammenhang mit der Übernahme des Unternehmens kein Nachfolger gefunden werden konnte. Wir bedauern diese Entwicklung sehr und können zukünftigen Arbeitgebern Frau XX als sehr gute Mitarbeiter empfehlen.
Wir bedanken uns für den geleisteten Arbeitseinsatz und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.
Name, Unterschrift, Datum
