hey ho,
also bei uns gibt es ein weißes Mädchen in der Klasse, und sie hat, soweit ich weiss, fast ausschliesslich schwarze Freunde. Ich nehme gleich vorweg, ich bin kein Rassist, aber trotzdem bin ich nicht so drauf, dass wenn ich einen Schwarzen (oder falls ihr darauf besteht: Menschen mit afrikanischer Abstammung oder wie auch immer die total politisch korrekte Ausdrucksweise es derzeit verlangt …) sehe, dass ich es auch nicht ignorieren kann, doch es ist mir egal. Diese Rechtfertigung nur gleich zu Beginn, nicht dass ich mir Beleidigungen anhören darf. Egal. Zurück zum Thema:
Sie hat also überwiegend schwarze Freunde, und ich muss dazu sagen, dass es kein Zufall ist, dass sie einfach diese Leute unabhängig von ihrer Hautfarbe „mehr mag“. zB organisiere ich für diverse Schüler bei uns Nachhilfe, und ich weiss, dass sie sofort einem Schwarzen Nachhilfe geben würde, aber bei einem Weißen würde sie eher zögern etc.
Der ganze Sachverhalt ist schwer zu erklären. Ich stelle jetzt mal meine eigentlichen Fragen:
Woran liegt das? Kann so ein Verhalten, dass man sich besonders mit Minderheiten anfreundet auf ein „Schuldgefühl“ zurückgehen? Á la „die sind so arm, ich muss mich mit ihnen anfreunden“ oder irgendwie so? Ist das auch eine Art von Rassismus? Und gibt es für so ein Verhalten einen wissenschaftlichen Namen?
Natürlich könnte sie einfach den klischeebehafteten Lebensstil den sie auf MTV über die Afro-Amerikanische-Gesellschaft gelernt hat so „supercool“ finden, dass sie meint sie kann so ein Teil davon werden … ich hoffe ihr könnt euch ein ungefähres Bild von dieser Situation machen, auch wenn ich es euch vermutlich nicht ganz so leicht mache wie erhofft.
Danke schonmal, und wenn jemand meint, dass meine Ansichten rassistisch sind, dann soll er das tun, sind sie aber nicht.
LG
. Jeder hat so seine eigene Gefühlswelt. Ohne gleich boshaft, hinterfotzig oder gemein zu sein. Nehme ich für uns drei jetzt einfach mal so an.