Nun möchte ich allerdings manche Bilder welche ich vorhabe zu
machen nur ungerne an Labors schicken, bzw. bei Schlecker und
co. abgeben.
Von einem Freund hatte ich mir sagen lassen, dass es nicht
sehr kompliziert sei dies mit „ein paar Chemikalien“ selbst zu
machen.
Meines Wissens kann man aber nur bereits entwickelte Filme
(bzw. die Negative) dann mit diesen Chemikalien auf Papier
bannnen.
Das bedeutet zumindest derjenige im Labor sieht meine Negative
(auch wenns ne Maschine ist) richtig?
Wie machen es die ganzen Aktfotografen etc, in deren Interesse
liegt es ja auch, dass der Personenkreis klein gehalten wird,
bzw. nur diejenigen die Bilder sehen, die es auch sollen.
Hiho, hiho
)
Holla, da hast Du aber 'ne Menge vorgenommen.
In aller Schnelle und Kürze würde ich Dir, als augenscheinlichem Neuling auf dem Gebiet, DRINGENST davon abraten, es mit Coloprozessen wie C41 (für Color-Negative) oder E6 (für Color-Dias) zu versuchen.
Schlag es Dir (zunächst mal) ganz schnell aus dem Kopf.
a) Das ist in Anschaffung und Material nicht gerade billig.
b) Es erfordert schon einige Labor-Erfahrung, bis man sich an die Color-Prozesse herantrauen sollte, DENN sowohl C41 und insbesondere E6 sind schwer zu kontrollieren (bis zu 6Bäder mit verschiedenen Bad-Temperaturen, die zwingend einzuhalten sind (!!); Bäder mit unterschiedlichen PH-Werten, um nur die wichtigsten Gründe dagegen zu nennen).
Da bist Du in einem Großlabor (für’s kleine Geld mein Tipp : IDEA-Drogerien) viel besser aufgehoben, weil dort die Bäder auch ständig frisch sind (hoher Durchsatz=hohe Regeneration=frische Chemie).
Und ich kann Dir sagen (als Fotografin und Fotolaborantin), dass es den Jungs und Mädels am Printer oder am Vergrößerer völlig schnuppe ist, was auf den Bildern zu sehen ist.
Die sind professionell, kennen Dich ja gar nicht und haben zudem genug anderes zu tun. Die kannst Du nicht mehr überraschen mit nackter Haut.
Ich gebe Dir den Tipp, mit SW-Filmentwicklung - und Vergrößerung anzufangen.
Kannst ja mal im Netz googlen oder gleich auf diese Seite gehen
(steht auch in einem Posting von vor ein paar Tagen):
http://www.schwarzweiss-magazin.de/
Da kannst Du schon genug falsch machen, aber es ist nicht so teuer.
Du solltest Dir zu Beginn Deines Weges „zurück ins Labor“ nicht schon gleich den Frust ins Haus holen.
Trotzdem freut es mich, dass es Leute gibt, die trotz all’ der Technik das „gute alte Handwerk“ pflegen möchten.
Du kannst nur gewinnen dabei und 'ne Menge lernen, auch im Hinblick auf die Digital-Fotografie.
Ich hoffe allerdings inständig, dass Du nicht irgendetwas zu verbergen hast?!?
Ahoi
Claudia