Pistole auf die Brust: Wenn die Arbeitgeber Stellen schaffen, will sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) bei der nächsten Tarifrunde Anfang kommenden Jahres kompromissbereit zeigen. Je mehr Arbeitsplätze, desto moderater die Forderungen. Die Unternehmen müssten „endlich den gewaltigen Berg an Überstunden abbauen und auf diese Weise neue Stellen schaffen“, sagte der DGB-Chef Dieter Schulte.
Je mehr Arbeitsplätze, desto moderater die
Forderungen.
Und da wird immer kritisiert, die Gewerkschaften dächten nicht an Arbeitslose bei Tarifverhandlungen. Ist offensichtilich doch der Fall.
Die Gewerkschaften wissen wohl, dass die Arbeitgeber da nie mitmachen (sich zu weniger Überstunden verpflichten). Insofern eine leichte Forderung, die dazu sorgt, dass die Arbeitgeber den schwarzen Peter bekommen.
Taktik halt.
Hallo Markus,
so was nennt man Tarifverhandlungen.
Es ist unsolidarisch, wenn hundertausende Überstunden geleistet werden müssen, wenn vor der Tür noch Millionen Arbeitslose herumstehen.
Auch in einer anderen Betrachtungsweise finde ich die Forderung der Gewerkschaften ziemlich beachtlich: die Gewerkschaften machen ja etwas für die Arbeitslosen…
Stell dir mal vor: Überstundenabbau- neue Stellen- weniger Arbeitslose- weniger Ausgaben für Arbeitslosengeld- weniger Ausgaben für Sozialhilfe- mehr Steuereinahmen- Renten- bzw Krankenversicherungsbeiträge könnten sinken… und das alles nur, weil die Gewerkschaften neue Stellen durch Überstundenabbau gefordert haben.
Die Gewerkschaften wissen wohl, dass die Arbeitgeber da nie
mitmachen (sich zu weniger Überstunden verpflichten). Insofern
eine leichte Forderung, die dazu sorgt, dass die Arbeitgeber
den schwarzen Peter bekommen.
Taktik halt.
Kennst Du die Taktik der Arbeitgeber? Ganz einfach, die ist so wie immer. Sie versprechen den Überstundenabbau, streichen die niedrigen Forderungen nicht nur ein, sondern versuchen die auch noch zu drücken.
Am Ende tun sie aber nichts.
Taktik halt
deine letzten ausführungen finde ich richtig und logisch. nur ich kann mich daran erinnern, ist schon eine zeit her, das die gewerkschaften beim mitgliederschwund auch leute entlassen haben aus ihren verwaltungen, genauso wie unternehmer. na und ob das ein guter stil ist und unbedingt das ganze tarifverhandlungen nennen soll, ich weiß nicht.
Die Gewerkschaften wissen wohl, dass die Arbeitgeber da nie
mitmachen (sich zu weniger Überstunden verpflichten). Insofern
eine leichte Forderung, die dazu sorgt, dass die Arbeitgeber
Hallo Markus,
das ist halt Marktwirtschaft, wir leben ja nicht im Sozialismus oder Kommunismus. Auch eine Gewerkschaft muss sich Gesetzmäßigkeiten hingeben. Es geht ja nicht, dass Mitgliedbeitrge in ein Fass ohne Boden geworfen werden, auch wenn es mir um die entlassen Mitarbeiter sehr leid tut.
Gruß mic
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