Hallo erstmal,
hier ist etwas was wir in der Kantine diskutiert haben.
Stellt euch vor da gibt es eine MA die nur noch ein paar Jahre bis zur Rente hat.
Sie leistet, auch vom Chef anerkannt, sehr gute über durchschnittliche Arbeit. Und hält den Laden zusammen. Und dem Chef, ausgeprägter Charakter, die guten Kunden bei der Stange. Die Mutter der Kompanie.
Letztes Jahr gabs keine Gehaltserhöhung, warum ? Keine Ahnung.
Dies Jahr wieder nix. Nein. Basta!
Überall im Land werden die Gehälter gekürzt.
Wie würdet Ihr in einem solchenFall damit umgehen?
Oder Eure Interressen trotzdem durchsetzen ?
Kündigen geht ja wohl nicht.
? ? ?
pd
Hallo,
Letztes Jahr gabs keine Gehaltserhöhung, warum ? Keine Ahnung.
Dies Jahr wieder nix. Nein. Basta!
Was würdest du dazu sagen, wenn ich dir verrate dass es bei uns die letzte Gehaltserhöhung 1991 gab?
(Abgesehen von der tariflichen, denn die gleicht ja gerade mal die Inflation aus)
Gruß,
Woody
Mahlzeit,
(Abgesehen von der tariflichen, denn die gleicht ja gerade mal
die Inflation aus)
schön - das hab ich zum letzten Mal vor 11 Jahren gesehen: eine tarifliche Gehaltserhöhung…
Werdet Abgeordnete: Die haben sich gerade die Diäten um 10% erhöht. Da muss man noch nicht mal lange durchhalten, um die vollen Altersbezüge mitzunehmen…
Gruß
Demenzia, die das Wort Gehaltserhöhung schon kaum noch aussprechen kann
tariflich ?
was ist das denn?
freie Mitarbeit heisst das !
nix urlaubsgeld, auch kein weihnachtsgeld, auch kein gar nix.
pd
Hallo,
10 und 11 Jahre keine Gehaltserhöhung, noch eine Anpassung an die Inflationsrate bedeutet de facto einen Kaufkraftverlust von geschätzten 30% bei 3% jährlich (grob geschätzt) und dann wundern sich die hohen Tiere und Politiker, wenn die Leute auf Schwarzarbeit in Verbindung mit Sozialleistungen umsteigen?
Konzerne machen auch jetzt in der Krise jährlich Milliarden Gewinne, schütten hohe Dividenden aus, die Manager erhalten Gehälter, goldene Ausstiegsprämien in Millionenhöhe und die Beschäftigten werden entlassen oder sollen Lohnkürzungen in Kauf nehmen.
Ein Wunder, daß es noch keine heftige Revolte gegeben hat - vielleicht wollte Schäuble deshalb unbedingt die Bundeswehr im Inland einsetzen dürfen?
Ich frage mich wirklich, wie lange das noch gut geht und die braven, disziplinierten Deutschen still halten.
In Griechenland und andernorts gab’s schon Krawall, offenbar wollen die Politiker es auch in Deutschland darauf ankommen lassen, statt dafür zu sorgen, daß es wieder gerechter zugeht!
Gruß,
Cantate
Normal ist das doch nicht, oder?
Stellt euch vor da gibt es eine MA die nur noch ein paar Jahre
bis zur Rente hat.
Sie leistet, auch vom Chef anerkannt, sehr gute über
durchschnittliche Arbeit. Und hält den Laden zusammen. Und dem
Chef, ausgeprägter Charakter, die guten Kunden bei der Stange.
Die Mutter der Kompanie.
Letztes Jahr gabs keine Gehaltserhöhung, warum ? Keine Ahnung.
Dies Jahr wieder nix. Nein. Basta!
Kann es sein, dass die MA schon sehr lange im Unternehmen ist? Kann es sein, dass die MA soviele Lohnerhöphungen hatte, dass man zu Recht sagen kann, sie erhält ca. das doppelte Entgelt als eine Neuangestellte?
Überall im Land werden die Gehälter gekürzt.
Ja und zwar auf die Hälfte, in dem die Leute in die Leiharbeit gedrängt werden.
Wie würdet Ihr in einem solchenFall damit umgehen?
Sie soll zufrieden sein.
Oder Eure Interressen trotzdem durchsetzen ?
Mit welcher Rechtfertigung? leistet sie mehr als das Doppelte als eine Neuangestellte. Leistet sie mehr als daoppelte als eine leiharbeitende Sekretärin? Normal ist das doch nicht, oder?
Kündigen geht ja wohl nicht.
Aus Sicht des AG kaum. Aus Sicht der MA käme es darauf an, ob sie der Meinung ist, so viel wert zu sein, dass sie woander mehr verdienen kann. Sie kann ja gern mal ein paar Probebewerbungen absenden!
Moin Cantate,
Du sprichst mir aus der Seele. Als ich gestern die Nachricht von der Diätenerhöhung hörte, ist mir schlecht geworden. Unglaublich mit wieviel Unsensibilität und Schamlosigkeit sich selbst Geld in die Taschen geschaufelt wird.
10 und 11 Jahre keine Gehaltserhöhung, noch eine Anpassung an
die Inflationsrate bedeutet de facto einen Kaufkraftverlust
von geschätzten 30% bei 3% jährlich (grob geschätzt) und dann
wundern sich die hohen Tiere und Politiker, wenn die Leute auf
Schwarzarbeit in Verbindung mit Sozialleistungen umsteigen?
Du - ich könnte da noch eins drauf setzen: damit der feine Konzern, in dem ich arbeite - in dem sich die Vorstände selbstverständlich die Taschen vollstecken und die kleinen Mitarbeiter für immer wieder höhere Jahresumsätze loben (auch da wird mir nur noch schlecht) - musste ein Teil der Mitarbeiter, zu dem ich auch gehöre, 1/12 des Jahresgehalts plus 3 Tage Urlaub opfern, damit uns nicht gekündigt wurde.
Natürlich könnte ich mir einen neuen Job suchen. Toll - das ändert nur leider auch nichts. Aber es wird darauf hinauslaufen.
Tja, wo soll eine Kaufkraft herkommen, noch dazu eine gesteigerte? Bei mir ganz sicher nicht mehr. Konsum wird von mir boykottiert, wo es nur geht.
Ein Wunder, daß es noch keine heftige Revolte gegeben hat -
vielleicht wollte Schäuble deshalb unbedingt die Bundeswehr im
Inland einsetzen dürfen?
Ich hab gestern die Frage im Kopf gehabt: was würde eigentlich passieren, wenn einfach mal ALLE Arbeitnehmer dieses Landes kündigen würden? Somit keine Steuergelder mehr in die Geldquellen fließen würden?
Auch wundere ich mich schon lange nicht mehr über brennende Luxusautos… gutheißen tu ich das nicht, aber WUNDERN kann man sich eigentlich nur noch über die Ignoranz der Wirtschaftsbosse und Politiker.
Ich frage mich wirklich, wie lange das noch gut geht und die
braven, disziplinierten Deutschen still halten.
DAS frage ich mich auch. Ich hoffe, dass bald ein Ruck durch die Bevölkerung geht. Ich schätze auch, dass es vermutlich nur einen kleinen Anstoß braucht…
In Griechenland und andernorts gab’s schon Krawall, offenbar
wollen die Politiker es auch in Deutschland darauf ankommen
lassen, statt dafür zu sorgen, daß es wieder gerechter zugeht!
Tja, über woanders kann man wenigstens kritisch diskutieren:wink: über die eigenen Probleme lieber nicht.
100 Mrd. Neuverschuldung - die höchste jemals - prima! Wir sind wirklich weit gekommen!
Beste Grüße
Demenzia
Vita:
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mitglied seit: 31.08.2009
währe doch schön zum besseren Verständniss.
Morgen!
Natürlich könnte ich mir einen neuen Job suchen. Toll - das
ändert nur leider auch nichts. Aber es wird darauf
hinauslaufen.
Woher weißt du das? Du kennst schon deinen neuen Job?
Ich hab gestern die Frage im Kopf gehabt: was würde eigentlich
passieren, wenn einfach mal ALLE Arbeitnehmer dieses Landes
kündigen würden? Somit keine Steuergelder mehr in die
Geldquellen fließen würden?
Ganz einfach, du hättest keinen Strom mehr, kein Gas, keine
Krankenversorgung, das Auto fährt nur noch bis das Benzin alle ist,
du hast nichts zu essen, du wirst am Fluß trineken gehen und im Wald
Pilze suchen …
… oder so ähnlich. Ob es dann besser wird?
Gruß
Stefan
Prozentrechnen und Inflation
Hallo,
10 und 11 Jahre keine Gehaltserhöhung, noch eine Anpassung an
die Inflationsrate bedeutet de facto einen Kaufkraftverlust
von geschätzten 30% bei 3% jährlich (grob geschätzt)
Bei 10 Jahren und 3% landet man bei 26,26%.
In Wirklichkeit waren es eher 2%, --> 18,3%.
TR
Jammern
Hallo,
Du - ich könnte da noch eins drauf setzen: damit der feine
Konzern, in dem ich arbeite - in dem sich die Vorstände
selbstverständlich die Taschen vollstecken
Tun die das gerade jetzt verstärkt oder verdienen die „nur“ generell mehr? Falls ersteres, dann würde mich der Name des Konzerns interessieren…
Ich kenne das vor allem bei amerikanisch geführten Unternehmen so, dass erstmal die „Oberen“ anfangen zu verzichten.
und die kleinen
Mitarbeiter für immer wieder höhere Jahresumsätze loben (auch
da wird mir nur noch schlecht) - musste ein Teil der
Mitarbeiter, zu dem ich auch gehöre, 1/12 des Jahresgehalts
plus 3 Tage Urlaub opfern, damit uns nicht gekündigt wurde.
Da geht es euch durchschnittlich. Die Alternative wäre, dass Leute gehen müssen.
Natürlich könnte ich mir einen neuen Job suchen. Toll - das
ändert nur leider auch nichts.
Du sagst es ja selbst: Es geht anderen auch so.
Tja, wo soll eine Kaufkraft herkommen, noch dazu eine
gesteigerte? Bei mir ganz sicher nicht mehr. Konsum wird von
mir boykottiert, wo es nur geht.
„Die Anderen“ sollen gefälligst kaufen damit ICH meinen Job behalte.
Ich hab gestern die Frage im Kopf gehabt: was würde eigentlich
passieren, wenn einfach mal ALLE Arbeitnehmer dieses Landes
kündigen würden? Somit keine Steuergelder mehr in die
Geldquellen fließen würden?
„Die Anderen sind schuld“.
„Steuern sind nur für die Anderen“.
Zur Frage: Das führt dazu, dass schlagartig eine riesige Nachfrage nach Arbeitskräften in allen Branchen entsteht, die mit entsprechend höheren Gehaltsangeboten einhergeht.
Du und Ich sowie jeder x-beliebige Andere auch wären unter den Ersten die da „schwach würden“.
Das Ergebnis wäre, dass der bisherige kumulierte Lohn auf etwas weniger AN verteilt würde. Die Wohlstandsscheere wäre etwas weiter geöffnet als vorher.
Aber genau das wollen wir eigentlich verhindern oder?
DAS frage ich mich auch. Ich hoffe, dass bald ein Ruck durch
die Bevölkerung geht. Ich schätze auch, dass es vermutlich nur
einen kleinen Anstoß braucht…
Zum Ärger loswerden ganz gut, aber bringen wird’s nichts, weil es nicht sehr Wenige sind die ganz viel absahnen, sondrn sehr Viele, die ein bischen absahnen.
100 Mrd. Neuverschuldung - die höchste jemals - prima! Wir
sind wirklich weit gekommen!
Das ist nur ein statistischer Wert, eine Zahl, die niemand fühlt.
TR
nenn es wie Du willst…
Mahlzeit,
Tun die das gerade jetzt verstärkt oder verdienen die „nur“
generell mehr? Falls ersteres, dann würde mich der Name des
Konzerns interessieren…
ich würde ganz gewiss keine Namen nennen, selbst wenn erstens der Fall ist.
Ich kenne das vor allem bei amerikanisch geführten Unternehmen
so, dass erstmal die „Oberen“ anfangen zu verzichten.
verzichten? Worauf? Auf einigermaßen zufriedene Mitarbeiter?
Da geht es euch durchschnittlich. Die Alternative wäre, dass
Leute gehen müssen.
sicher - das habe ich auch nicht bestritten. Wir sind sicherlich kein Einzelfall.
Natürlich könnte ich mir einen neuen Job suchen. Toll - das
ändert nur leider auch nichts.Du sagst es ja selbst: Es geht anderen auch so.
ja- und? Das schützt mich leider nicht davor, dass es mich ärgert und meine Motivation schmälert…
Tja, wo soll eine Kaufkraft herkommen, noch dazu eine
gesteigerte? Bei mir ganz sicher nicht mehr. Konsum wird von
mir boykottiert, wo es nur geht.„Die Anderen“ sollen gefälligst kaufen damit ICH meinen Job
behalte.
Ähm - sorry, aber wovon soll ich denn bitte kaufen? Da ist am Ende des Monats leider kaum was übrig…
Ich hab gestern die Frage im Kopf gehabt: was würde eigentlich
passieren, wenn einfach mal ALLE Arbeitnehmer dieses Landes
kündigen würden? Somit keine Steuergelder mehr in die
Geldquellen fließen würden?„Die Anderen sind schuld“.
„Steuern sind nur für die Anderen“.
Auch das habe ich nicht geschrieben. Das dichtest Du dazu.
Es ging mir lediglich um die hypothetische Frage, was wäre wenn.
Das Ergebnis wäre, dass der bisherige kumulierte Lohn auf
etwas weniger AN verteilt würde. Die Wohlstandsscheere wäre
etwas weiter geöffnet als vorher.
Aber genau das wollen wir eigentlich verhindern oder?
Wenn das so ist/stimmt, dann wäre das also auch keine Möglichkeit.
DAS frage ich mich auch. Ich hoffe, dass bald ein Ruck durch
die Bevölkerung geht. Ich schätze auch, dass es vermutlich nur
einen kleinen Anstoß braucht…Zum Ärger loswerden ganz gut, aber bringen wird’s nichts, weil
es nicht sehr Wenige sind die ganz viel absahnen, sondrn sehr
Viele, die ein bischen absahnen.
Es geht, wenn Menschen auf die Straße gehen, um eben nicht immer nur still zu halten, nicht darum, abzusahnen, sondern zusammen zu stehen.
Das ist nur ein statistischer Wert, eine Zahl, die niemand
fühlt.
Aha. Natürlich.
Gruß
Demenzia
Hallo,
währe doch schön zum besseren Verständniss.
Warum?
Die Antwort ist halt eine persönliche Meinung, würdest Du sie anders werten, wenn da Putzfrau/-mann oder Vorstandsvorsitzende/r stehen würde?
Und um konstruktiv zu antworten, wäre meine Empfehlung, diesselbe Frage dem Arbeitgeber zu stellen, da dieser wahrscheinlich der einzige ist, der sie korrekt beantworten kann.
Grüße
Didi
Hallo,
10 und 11 Jahre keine Gehaltserhöhung, noch eine Anpassung an
die Inflationsrate bedeutet de facto einen Kaufkraftverlust
von geschätzten 30% bei 3% jährlich (grob geschätzt)
Bei 10 Jahren und 3% landet man bei 26,26%.
In Wirklichkeit waren es eher 2%, --> 18,3%.
Danke für die Übernahme der Rechenarbeit, deswegen sagte ich ja grob geschätzt…
Auch wenn es „nur“ 18,3% Kaufkraftverlust sind, einen Millionär mag das nicht tangieren, doch die Mehrheit der Beschäftigten, kann einen Kaufkraftverlust in dieser Höhe wohl nicht verkraften… Das ist ein erheblicher Einschnitt ins Leben der Betroffenen.
Wie eine Regierung damit den Konsum erhöhen will um die Wirtschaft in der Krise anzukurbeln ist nicht nachvollziehbar, selbst der dümmste Politiker dürfte das erkennen. Da sie inzwischen die Situation der Beschäftigten mit einem Kahlschlag nach dem anderen weiter verschlechtert hat, dafür die der ohnehin Wohlhabenden und der Konzerne weiter verbesserte (letztere denken ja nicht im Traum daran ihre Steuergeschenke für Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu verwenden!), wird es für die Mehrheit der Bevölkerung immer schlimmer.
Abwarten bis auch die geduldigen Deutschen ausrasten, scheint das Motto der letzten Regierungen zu sein. Und auch die jetzige spielt weiter mit dem Feuer… Wenn das man gut geht!
Gruß,
Cantate
Hallo Thomas,
wenn dir hier jemand den Arbeitgeber bei dieser Diskussion nennen würde, hätte er/sie wahrscheinlich morgen schon die Kündigung im Briefkasten, vergiß nicht, wie leicht es ist, hinter die Pseudos zu blicken.
Ich kann dir aber ein „leuchtendes“ Beispiel nennen - die BAYER AG, Leverkusen, steht auch für die Methoden weiterer Konzerne. Details dazu findest du hier: http://www.CBGnetwork.org
Die Nettigkeiten von Vorstandschef Wenninger -erscheinen auch öfter mal im Spiegel-:
Bayer und die Wirtschaftskrise
Rekordgewinn und Arbeitsplatzvernichtung: Das Krisenmanagement von BAYER: „Robust in schwierigem Umfeld“
Systematische Zahlungsverzögerungen an Mitarbeiter und Zulieferer.
Bayer-Wurzeln sterben ab.
Standort-Erpressung: BAYER erhält $13 Mio Subventionen.
Umweltverbände: Kritik an Abschaffung des „WasserCent“ (für Bayer).
Dort findet man auch noch viele der sonstigen Bayer-Sünden, Verurteilungen usw. usf. mit Links zu Presse usw.
Viel Spaß beim Stöbern - aber lustig ist das nicht!
Gruß,
Cantate
Hi
Ich kenne das vor allem bei amerikanisch geführten Unternehmen
so, dass erstmal die „Oberen“ anfangen zu verzichten.verzichten? Worauf? Auf einigermaßen zufriedene Mitarbeiter?
Auf Boni und Gehaltserhöhungen.
Ich erinnere nur an den Herrn Wiedeking. Alles hat geschimpft, dass ihm 50 Millionen Euro an Abfindung gezahlt wurden. Die hat er in Deutschland ordnungsgemäß versteuert, danach verblieben ihm ca. 25 Mio. Davon hat er die Hälft gespendet an eine Stiftung, die er gegründet hat und die den Beschäftigten von Porsche zugute kommt (dem normalen kleinen Autobauer, nicht dem Management). Was geschieht? Die Öffentlichkeit macht ihn fertig, weil er einen Bonus bekommt - der ihm nach Arbeitsvertrag zusteht, und so einen Vertrag, der Abfindungen garantiert zahlt, nach dem würden wir uns doch alle die Finger lecken, und nciht meckern, wenn wir die Abfindung am Ende einstreichen dürfen. Herr Wiedeking hat alleine von der Abfindung mehr Steuern gezahlt, als Du und deine Familie im Leben brutto bekommen.
ja- und? Das schützt mich leider nicht davor, dass es mich
ärgert und meine Motivation schmälert…
Darfst dich ja ärgern und schimpfen, man braucht ein Ventil. Aber bevor man was tut oder allzu laut schreit, sollte man sich das (chinesische?) Sprichwort zu Gemüte führen: Überlege Dir gut, was Du Dir wünschst, es könnte sein, dass Du es bekommst.
Tja, wo soll eine Kaufkraft herkommen, noch dazu eine
gesteigerte? Bei mir ganz sicher nicht mehr. Konsum wird von
mir boykottiert, wo es nur geht.„Die Anderen“ sollen gefälligst kaufen damit ICH meinen Job
behalte.Ähm - sorry, aber wovon soll ich denn bitte kaufen? Da ist am
Ende des Monats leider kaum was übrig…
Kleiner Tipp: Auch von dem Geld, dass du für Lebensmittel ausgibst, werden Gehälter von kleinen Leuten bezahlt.
Es ging mir lediglich um die hypothetische Frage, was wäre
wenn.
Das ist nur ein statistischer Wert, eine Zahl, die niemand
fühlt.Aha. Natürlich.
In Deutschland wurde ja unter anderem (und wird imer noch) die HRE mit Milliarden gestützt. Das ist übrigens die Bank, die den Beamten und Angestellten des Landes ihre Gehälter zahlt. Also nicht nur uns Lehrern, die wir eh überbezahlt sind und uns vom wütenden Geifer der Eltern gequälter Kinder ernähren, sondern auch das Gehalt der braven Tippse im Bürgerbüro usw.
Die Milliarden an Staatshilfe beginnen auch schon zurückzufließen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,629348,00.html - üppige Zinsen übrigens. Das hat den USA schon ein paarmal satte Profite gebracht. Und wenn das mit der Rückzahlerei nciht klappt, haben wir eh ganz andere Probleme als Gehaltserhöhungen, Boni, Diäten und Milliardenkredite oder Lebensmittel einkaufen.
die Franzi
JA !
zum besseren Verständniss ist schon wichtig wenn man weiss wer.
Papst oder Tiger Woods oder ein strenger Moslem,
da werden Antworten schon anders bewertet.
ViKa wird nicht geprüft
Hi!
In die ViKa kann jeder ungeprüft irgendwas reinschreiben.
Letztendlich sinnvoller ist es, sich die Antworten der Leute anzuschauen und sich somit ein Bild zu machen.
Kleiner allgemeiner Hinweis: Wenn jemand dauerhaft widerlegt wird und bis auf persönliche Dinge kein Argument oder sonst was Fundiertes präsentieren kann, sollte man diesen Aussagen nicht allzuviel Wertschätzung schenken…
VG
Guido
Na du bist ja gut!
Hallo,
(…)
Ich kann dir aber ein „leuchtendes“ Beispiel nennen - die
BAYER AG, Leverkusen, steht auch für die Methoden weiterer
Konzerne. Details dazu findest du hier:
http://www.CBGnetwork.org
Sehr witzig!
Diese Seite schreit es ja einem geradezu ins Gesicht:
„ICH BIN VOREINGENOMMEN“ Der Bösewicht steht von vorneherein fest und den ziehen wir ordentlich durch den Kakau.
Die Nettigkeiten von Vorstandschef Wenninger -erscheinen auch
öfter mal im Spiegel-:
Der Spiegel ist ja auch nicht gerade seriös.
Bayer und die Wirtschaftskrise
Rekordgewinn und Arbeitsplatzvernichtung: Das Krisenmanagement
von BAYER: „Robust in schwierigem Umfeld“
Um das zu verstehen muss man etwas über Aktiengesellschaften und Bilanzierung wissen. Nur ein bischen.
Systematische Zahlungsverzögerungen an Mitarbeiter und
Zulieferer.
Ist eine abwertende Beschreibung von dem was viele machen MÜSSEN.
Die Gründe führen hier zu weit.
Bayer-Wurzeln sterben ab.
Standort-Erpressung: BAYER erhält $13 Mio Subventionen.
Umweltverbände: Kritik an Abschaffung des „WasserCent“ (für
Bayer).
Ich hab die letzten 3 nicht jetzt kommentiert.
Summa Summarum ist aber nichts dabei, was bei unabhängigem Hinsehen ohne vorgefertigte Meinung verwerflicher wäre als das was wirtschaftsweit eh Praxis ist. Und manches ist gar nicht so verwerflich wie es wörtlich dasteht.
Hier braucht man die betriebliche Brille
Dort findet man auch noch viele der sonstigen Bayer-Sünden,
Verurteilungen usw. usf. mit Links zu Presse usw.
Das findet man von allen Industrien die erfolgreich sind.
Und ob dir das jetzt passt oder nicht:
Gerade solche Firmen wie Bayer, aber auch Pharmafirmen stellen an sich selbst höhere ethische Massstäbe als die meisten anderen Branchen, und versuchen das auch zu leben. Wieweit das gelingt ist hier nicht das Thema. Aber dass dem so ist wird man feststellen, wenn man mal in die Branchen reingeht und versteht, weshalb was von aussen wie aussieht und wie es rüberkommt und was irgendwelche Haie draus stricken.
Wenn man sich dagegen aus liederlichen Quellen bedient, dann steht der Bösewicht und das Urteil schon von vorne herein fest.
Gruss,
TR
Hallo,
das ist schon fast lustig…
Der Link gibt im Großen und Ganzen nur das wider, was auch in der Presse über Bayers Machenschaften berichtet wird, und nicht nur im Spiegel, einer Art besserer Bild-Zeitung.
Summa Summarum … verwerflicher wäre als das
was wirtschaftsweit eh Praxis ist. Und manches ist gar nicht
so verwerflich wie es wörtlich dasteht.
Ach, nein?
Weil alle verwerflich handeln und das in der Wirtschaft gängige Praxis ist -
Dann ist es deiner Meinung nach nicht mehr verwerflich? Vielleicht sogar hoch moralisch und ethisch?
Hier braucht man die betriebliche Brille
Die habe ich - und die Brille auch sehr lange getragen, dennoch unterscheide ich Verwerfliches von nicht-Verwerflichen…
Doch, du und ich, wir scheinen auf unterschiedlichen Planeten zu leben… Auch nicht schlimm - jedem das Seine!
Herzlicher Gruß,
Cantate