Da kann ich nicht wortlos zusehen:
„Wasserfilterverkäufer“:
Das Prinzip des Network-Marketing ist trotz deiner 5-stündigen Veranstaltung nicht bei dir angekommen …
Ich weiß natürlich nicht, wo du warst und 5 Stunden sind für den Anfang wirklich heftig (vielleicht inklusive Gehirnwäsche ???). Ich habe es schon gesagt, es gibt unseriöse Unternehmen und unseriöse Mitarbeiter seriöser Unternehmen … Wenn du da gelandet sein solltest, war deine Entscheidung klug!
Fakt ist, du bist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Geschäft für dich nicht in Frage kommt - die Gründe kann ich deinem Beitrag, der mehr Emotionen als Fakten enthält nicht entnehmen.
Für alle die an einen seriösen Geschäftsmann (bzw. -frau) eines seriösen Unternehmens geraten gilt:
NM ist eine Variante des sog. Direktvertriebs, d.h. die Produkte gelangen vom Hersteller direkt zum Kunden; dadurch fallen diverse Kostenblöcke nicht an (kaum jemand weiß, dass z.B. Parfums -ob nun Pitralon oder Chanel, Aldi oder Armani einen Materialwert im Centbereich haben; dramatische Kosten verursacht hier vor allem die Werbung und die u.a. fällt bei diesem Vertriebsweg weg). Die dadurch erzielte Ersparnis wird z.T. nach einem Marketingplan (auch da gibt es auch attraktive und unattraktive, je nach Unternehmen) im Netzwerk verteilt.
Wenn ein Network-Unternehmen Wasserfilter vertreibt und du hast keinen Bedarf, dann ist das kein Problem. Es gibt auch Zierfischläden, obwohl sich die meisten Leute dafür nicht erwärmen können. Im NM geht es nicht darum, Uninteressierten Produkte aufzuzwingen!!!
Am Ziefischladen gehen täglich unzählige Menschen einfach vorbei; der Networker hat keinen Laden, muss deshalb möglichst viele Leute persönlich ansprechen, um zu erfahren, ob sie interessiert sind.
So wie die meisten Leute am Zierfischladen vorbeigehn, hört auch der Networker meist ein „nein Danke“, und so wie ein Zierfischfan aus der Menschenmenge den Laden interessiert betritt, wird auch der Networker nach rein statistischen Gesetzen auf Menschen treffen, die sich für das Produkt oder / und fürs Geschäft interessieren.
Damit kommen wir auch gleich zu dem Punkt, der Network-Marketing schwierig macht und an dem der Großteil scheitert:
Der frischgebackene Networker ist im Idealfall von seinem Geschäft und seinen Produkten überzeugt und glaubt, dass er nun mit Leichtigkeit viele Leute davon überzeugen kann. Er rennt in seiner Euphorie los (meist ohne Genaueres über Geschäft und Produkte in Erfahrung gebracht zu haben), spricht ein paar Leute an und trifft auf solche wie euch hier, aus diesem thread (das ist realistisch, denn NM ist hierzulande teilweise unbekannt, teilweise unbeliebt - das wird sich aber garantiert noch ändern) wird allmählich unsicher und traut sich nicht mehr, weitere Menschen anzusprechen.
Deshalb beläuft sich sein Scheck auf 0.00 Euro und voller Enttäuschung realisiert er für sich, dass NM „nicht funktioniert“. Dies muss er allmählich auch seinen Bekannten gegenüber eingestehen (die das ja gleich gesagt haben, weil sie auch mal einen kannten, bei dem es genau so war …und nun kennen sie wieder einen mehr, der „auch drauf reingefallenist“)
Der Zierfischverkäufer scheint besser dran zu sein: (???)
Er musste seinen Hauptberuf aufgeben, ein Ladenlokal anmieten und einrichten, Zierfische und Zubehör jeglicher Art auf Kredit einkaufen, muss täglich stundenlang Stunde um Stunde in seinem Laden verbringen, vielleicht zusätzliches Personal bezahlen und natürlich die Ladenmiete, Versicherungen, Kreditraten … .
Würde er wohl auch so schnell aufgeben???
Ich hoffe, Ihr versteht, was ich sagen möchte.