Hallo,
ich hatte genau vor einer Woche eine Darmspiegelung (ohne Befund und ohne Abtragung von Polypen) und danach seither (also seit 7 Tagen) immer stärker werdende Schmerzen im Unterbauch. Anfangs dachte ich, das sei deshalb, weil der Darm eben noch „irritiert“ ist. Nachdem die Schmerzen aber am Wochenende immer schlimmer wurden, ging ich heute nochmal in die Praxis, die die Darmspiegelung durchgeführt haben. Dort wurde mittels Ultraschall, einem Blutbild und einer Urinuntersuchung (Teststreifen) festgestellt, ich hätte einen Harnwegsinfekt.
Es wurde mir Ciprobeta 500 mg verschrieben (1 x täglich 1 Tablette - 3 Tage lang). Ich wurde leider weder in der Praxis noch in der Apotheke darauf hingewiesen, dass ich bei der Einnahme dieses Medikamentes keine Milch trinken darf und so habe ich die erste Tablette heute morgen genommen und zwei Tassen Milchkaffee dazu getrunken. (Die Packungsbeilage habe ich erst heute Abend gelesen, nachdem ich den Eindruck hatte, dass keine Wirkung eintritt - Ich weiß: Selbst schuld)
Nachdem die Beschwerden im Laufe des Tages nicht besser wurden (bei einer Einnahme von nur 3 Tagen müsste man doch wohl schon nach 12 Stunden eine Besserung bemerken. Oder?) und ich heute Abend auch noch leicht erhöhte Temperatur (37,5) bekam, mich auch fiebrig fühle, habe ich nochmal eine Tablette genommen und werde die anderen beiden dann halt jeweils abends nehmen. Ich nehme ja an, dass die Tablette heute morgen ihre Wirkung nicht (richtig) entfalten konnte.
Was mich aber bei der ganzen Sache unsicher macht:
- Reicht es wirklich aus, den Urin nur mittels Teststreifen zu untersuchen oder ist das normal?
- Die üblichen Symptome, die ich im www lese, wie häufiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen, treten bei mir überhaupt nicht auf.
Ich habe lediglich diese Schmerzen im gesamten Unterbauch, fühle mich abgeschlagen und eben seit einigen Stunden auch fiebrig.
Mag jemand dazu was sagen?
Vielen Dank schon mal
MOXA