reine Interessensfrage… vor Jahren hatte ich nach einer OP Durogesicpflaster zur Schmerztherapie. Ein befreundeter Arzt kam auf mich zu und sagte etwas ala „na, stehst du unter Drogen“. Und meinte, dass er das sofort an den Pupillen gesehen hätte. Und das auf normaler „Gesprächsentfernung“.
Ist das für einen Arzt immer so einfach zu erkennen? Verliert sich das irgendwann? Damals hatte ich das Pflaster vielleicht eine Woche und für mich war die Dosierung mit 50 (oder 52,?) hoch und ich war insgesamt noch ziemlich „zugedröhnt“. Irgendwann habe ich mich so daran gewöhnt, dass es für mich so ok war. Sieht man das dann trotzdem noch?
Irgendwann habe ich mich so daran gewöhnt, dass es für mich so
ok war. Sieht man das dann trotzdem noch?
Hi
Kann ja gut möglich sein, dass jemand, der dich kennt, eine übermäßige Pupillengröße erkennen kann.
Ein Freund von mir wurde in Verkehrskontrollen schon mehrmals zum Drogentest eingeladen, weil er von Natur aus sehr große Pupillen hat, auch wenn es hell ist. Drogen hatte er natürlich nie genommen.
Aber ich denke neben den vergrößerten Pupillen ist es irgendwie das „Gesamtbild“ was darauf schließen lässt, ob man was genommen hat oder nicht. Jemand, der dich kennt, wird erkennen, dass etwas anders ist.
bei Durogesic sind die Pupillen eher auffallend klein.
Und ja, das erkennt man sehr schnell als Mediziner. Die Augen sind bei vielen Diagnosen ein wichtiges Hilfsmittel, entsprechend fokussiert ist man darauf, wenn man entsprechend ausgebildet ist.
Eine Kosmetikerin entdeckt ja auch schnell ungepflegte Fingernägel oder schlechtes Make-up.