Ist der Erfolg einer Antibiotikakur Kopfsache?

Guten Tag,bin seit 2 Monaten von einer Prostatitis geplagt.Bekam ein Antibiotikum verschrieben, das auch angeschlagen hat, aber am 2. Tag ließ die Wirkung nach, ich habe mich wohl körperlich uberanstrengt, zum Ende der Therapie waren die Beschwerden wie vorher. Der Urologe hat mich für gesund erklärt,alles sauber. Der 3. Urologe hat nach Proben sämtlicher Körperflüssigkeiten noch Keime gefunden, eine Kultur angelegt und ein passendes Antibiotikum verordnet. Das Ergebnis war wie beim ersten mal, sofortige Besserung, am 2.Tag alles wie vorher.
Zunehmend gehts an die Psyche und ein Psychiater meinte, zuerst haben sie große Hoffnung und es wirkt,dann bekommen sie Angst und die Wirkung ist dahin, oder es hat geholfen und sie bilden sich die Beschwerden nur noch ein.
Gibts sowas oder ist das eher Humbug?
Und gibts irgendwie noch Hoffnung, daß ich selbst nach der 2. Antibiotikakur das Problem loswerde?
Danke für Antworten, Schnaki

Also, dass mit der Psyche halte ich für sehr unwahrscheinlich. Antibiotika sind sehr starke Mittel, die funktionieren selbst, wenn man nicht bei Bewusstsein (Koma) ist. Also kann das eigentlich nichts mit dem Kopf zu tun haben. Vielleicht stellen sich nur die Erreger verflucht schnell auf das Antibiotikum ein, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen…

Hallo
Erst einmal, ich bin Laie.
Ich hab extra einmal bei Wikipedia unter Prostatitis nachgeschaut.
Da steht auch etwas zur Diagnose, Therapie usw…
Man kann zum Glück Bakterien bei einer Prostatitis nachweisen, man weiß bei Dir also, das es kein Karzinom ist.
Wenn Du Schmerzen hattest, können diese Schmerzen im Gedächtnis oder irgendwo „auf der Leitung“ in Erinnerung bleiben, und identische Beschwerden verursachen.
Insofern könnte es sich um eine Art psychologisches oder besser neurologisches Problem handeln.

Schau einmal selbst unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Prostatitis

Da steht auch etwas zu immer wiederkehrenden Beschwerden:
„Möglicherweise stehen zyklisch wiederkehrende Beschwerden mit der Rückhaltung bzw. Rückströmung von Erregern in den Harnwegen im Zusammenhang.“
Danach liegt es also nicht unbedingt an der Unwirksamkeit der Antibiotika, sondern möglicherweise an sowas wie anatomischen Gegebenheiten.
Wie man das behandeln kann usw. kann ich nicht sagen.

MfG
Matthias