Ist der Schimmel mit umgezogen?

Hallo Ihr Lieben,
wir haben bis Frühjahr einige Monate in einem alten falsch renovierten Haus gewohnt, in dem es „geschimmelt“ hat. Beim Auszug haben wir festgestellt, dass eigentlch alle Möbel leichten Befall hatten, haben wir m.E. alles mit Essigwasser gesäubert, nur jetzt fängt das in der neuen Wohnung schon wieder an … die Möbel habe ich jetzt alle noch einmal ganz gründlichst gereinigt. Aber wir haben im Schlafzimmer an der Decke (wo scheinbar Balken in der Decke verlaufen) wieder Stockflecken … kann das aus unseren Möbeln gekommen sein oder liegt auch hier (frisch sanierter Altbau) auch ein Baufehler (wie könnte man den feststellen?) vor? Gelüftet wird übrigens 3 x 5 Min. täglich Durchzug durch’s ganze Haus.
Ich hoffe, jemand kann mir etwas helfen …

Lieber Freund(Leidgenosse),

Ich suche selbst nach neuen Wegen. ich möchte den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben.
Physikalisch: Es gibt matallplatten ca so groß wie eine Fliese, die gibt man an die Wand, der Strombedarf entspricht einer Glühlampe. Der Sinn ist, dass die Wand beheizt wird und bei Kältebrücken das Kondendationspunkt hinaus wandert. Gibts bei ebay und kostet nicht viel. Leider gibt es wenig Reflexionen dazu, weil andere Methoden mehr geld einbrigen. Herr Mayer mit der Strahlungsheizung könnte ein Leitfaden sein
Chemisch ist es eine gewagte Sache. mit Moosextraketen kann man den Schimmel bestreichen. unter dem Motto, nutzt nicht, dann schadet es nicht und ist nicht teuer. Es ist auch sehr wenig erforscht. Der sinn ist, dass das Moos ein Feind der Pilze ist. So hat einer nach diesem Motto bei sich den Fußpilz beseitigt. Wer wagt gewinnt, und das mit wenig Investitionen.

Gruß

peter S

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Hallo Martina,

die Möbel habe ich jetzt alle noch einmal ganz
gründlichst gereinigt.

Darauf achten, daß Polstermöbel trocken sind. Nicht zu dicht an Wände stellen, auslüften lassen.

Aber wir haben im Schlafzimmer an der
Decke (wo scheinbar Balken in der Decke verlaufen) wieder
Stockflecken … kann das aus unseren Möbeln gekommen sein

Nein, eigentlich nicht. Pilzsporen benötigen entsprechende Bedingungen zur Verbreitung und zum Wachsen.

oder liegt auch hier (frisch sanierter Altbau) auch ein
Baufehler (wie könnte man den feststellen?) vor?

Könnte sein. Wenn über der Decke Kaltraum (z.B. Dachboden), dann fehlt es an entsprechender Isolierung. Mal von oben nachsehen, falls möglich. Eventuell oberseitig Isolierung auslegen. Sofern Schimmel im Bereich zu Außenwänden, dann hilft außer sehr viel Lüften und Heizen nichts.

Gelüftet wird
übrigens 3 x 5 Min. täglich Durchzug durch’s ganze Haus.

Und beim Duschen/Baden/Kochen länger ein Fenster gekippt lassen.

Grüße
BW

Fenster länger kippen - kontraproduktiv?
Morgen

Gelüftet wird
übrigens 3 x 5 Min. täglich Durchzug durch’s ganze Haus.

Und beim Duschen/Baden/Kochen länger ein Fenster gekippt
lassen.

Ist das nicht kontraproduktiv? Gerade bei gekipptem Fenster kühlen die Laibungen aus, die Feuchtigkeit aus der warmen Luft aus dem Raum kondensiert dort und es entsteht Schimmel.

kernig

Hallo Peter,

Physikalisch: Es gibt matallplatten ca so groß wie eine
Fliese, die gibt man an die Wand, der Strombedarf entspricht
einer Glühlampe. Der Sinn ist, dass die Wand beheizt wird und
bei Kältebrücken das Kondendationspunkt hinaus wandert. Gibts
bei ebay und kostet nicht viel.

Wo bekommt man solche kleinen Heizplatten? Bei Ebay oder sonst im Internet finde ich nur große Heizsysteme.

Gruß
Tilo

Hallo

Ist das nicht kontraproduktiv?

Nein, eigentlich nicht.

Gerade bei gekipptem Fenster
kühlen die Laibungen aus, die Feuchtigkeit aus der warmen Luft
aus dem Raum kondensiert dort und es entsteht Schimmel.

Ich koche gerne und häufig. Gelegentlich stelle ich fest, daß die Scheiben beschlagen sind. Fenster kippen, durchlüften, solange viel Wasserdampf anfällt. Die Feuchtigkeit wird hinaus transportiert, kondensiert möglicherweise ein wenig an den Laibungen, aber wenn ich noch ein paar Minuten nachlüfte, dann trocknet dies auch ab.
Generell habe ich gemeint, während der Zeit hoher Feuchtigkeitsbelastung zu lüften und ein paar Minuten darüber hinaus. Und natürlich anschließend wieder heizen.
Grüße
BW

Hallo Tilo,
das mit dem Wandern des Kondensationspunkts ist a bisserl a Schmarrn.
Mit der beheizten Metallplatte erzielst du lokal eine hohe Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Hier werden natürlich kein Kondensat und Schimmel entstehen. Vermutlich dafür einige Zentimeter neben den Metallplatten.

Physikalisch: Es gibt matallplatten ca so groß wie eine
Fliese, die gibt man an die Wand, der Strombedarf entspricht
einer Glühlampe. Der Sinn ist, dass die Wand beheizt wird und
bei Kältebrücken das Kondendationspunkt hinaus wandert. Gibts
bei ebay und kostet nicht viel.

Wo bekommt man solche kleinen Heizplatten? Bei Ebay oder sonst
im Internet finde ich nur große Heizsysteme.

Vergiss es einfach. Du wirst Unmengen an Stromkosten haben im Laufe der Monate. Einmal ordentlich nachgedacht, gut isoliert, und fertig. Kann, wenn es anders nicht durchführbar ist, auch innenseitig erfolgen.
Grüße
BW

moin tilo

Früher habe ich unter Strahlungsheizung recherchiert und es ist mir dort ausgefallen. ich habe sie jetzt nicht mehr gefunden, aber ich suche weiter , damit ich euch nicht im nassen stehen lssen will.
Gruß
Peter s

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ok, da geh ich mit :smile: (owT)

Eben ohne Text.

kernig

…(frisch sanierter Altbau)…

Ich würde mir erst ein Hygrometer kaufen, je nachdem wie genau du es wissen willst gibt es ganz einfache, ab ein paar Euro und bessere, die den Stand der Luftfeuchtigkeit der letzten 12 oder 24 Stunden als Balkendiagramm anzeigen.

Somit könntest du evtl. erahnen ob in der Wohnung generell zu viel Feuchtigkeit ist, wegen falscher Isolierung, oder ob du nur zu kurz lüftest und zu wenig heizt.

Ich glaube unter 50% ist ok.

Servus Bullwinkel

erstens die lokale Stelle mit heizplatinen anheizen.Die Heizung die in den raum geht unterstützt die Heizung oder mittels Sockelleisten, der ein kupferrohrverdeckt mit dem wasser von der Heizung geheizt wird. Was glaubst du, kostet die konvektiosheizung nichts. Da ist die pumpe mitzurechnen, die soviel braucht, wie ein kühlschrank.

heil daweil

peter S

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