Hallo ich wollte mal von Experten hier im Forum erfahren ob dieses Bausparvertrag so zwingend erforderlich ist wie es mein Bankberater unbedingt abschliessen will . +
Hier meine Finanzierung von der Bank .
Finanzierungssumme : 177.000 € monatliche Rate 823 € 1,00 % Tilgung 10 J.
2. Finanzierung : 10.000 € monatliche Rate 100 €
3. Finanzierung : 7.000 € monatliche Rate 100 €
zweite und dritte Finanzierung haben wir machen müssen weil das Geld nicht gelangt hat .
Mein Bankberater meint ich soll unbedingt einen Bausparvertrag abschliessen um mich nach 10 Jahren Zinsbindung die Zinsen sichere .
Ich habe danach eine Restschuld von 157.000 € .
diese sollte ich nach der Aussage von meinen Bankberater absichern .
Er hat mir einen Bausparvertrag mit einer Bausparsumme von 150.000 €
empfohlen .
Da ich da dies abgelehnt habe will er mir jetzt eines abschliessen mit 50.000 € oder 70.000 € .
Hier unten sieht ihr mal was er mir vorgeschlagen hat .
Bausparrechnung
Bausparsumme : 70.000 €
Zinssatz für Bausparguthaben : 1,00 %
Die monatlich Regelbesparung beträgt
5 Promille der Bausparsumme , das sind
monatlich : 350 €
Sie wünschen eine Wahlzuteilung mit
einem Mindestguthaben von : 25 % der Bausparsumme
Zinsberrechnung und 100 % Auszahlung : jährlich 3,75 %
Effektiver Jahreszins ab Zuteilung : 4,18 %
Wohnungsbauprämie : jährlich 512 €
Sparziel von 01.08.2007 - 01.04.2017 : 150 €
Nun warte ich gespannt auf eure Antworten und bedanke ich für alle Ratschläge im Vorraus !!!
Viel besser als alle unsere Antworten ist es, wenn man sich selbst damit beschäftigt und ein wenig mit den Zahlen spielt.
Nimmt man diese 350€ statt in den Bausparer in die Tilgung, erhöht sich die Annuität von 6,32% auf 8,49%.
Man könnte fast meinen, dass die Folgezinsen bei dieser Konstellation fast egal wären. Um hier wirklich Ärger zu bekommen, müsste der Zinssatz nach der Bindung wahrscheinlich bei 9% liegen.
Einfach mal spielen: www.n-heydorn.de
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Guten Tag ayta,
die Empfehlung, nach Ablauf von 10 Jahren Zinsbindung zumindest für
einen Teil der Restschuld eine Zinssicherung per Bausparvertrag zu
erreichen, ist gar nicht so schlecht. Aber auch gar nicht so gut.
Denn: Erstens kostet ein Siebzigtausender-Vertrag zwischen 700 € und
1120 € Abschlußgebühr. Zweitens muss feststehen, dass das Bauspardarlehen nach Ablauf von 10 Jahren auch wirklich zur Verfügung steht (abweichende Zinsmodalitäten bei Zuteilung über die Bindefrist
hinaus ? ). Und drittens sind 4,18 % auf dem Bausparsektor und unter
Berücksichtigung von 1 % Guthabenzinsen eher viel. Das heißt, es gibt bessere Angebote.
Da das Zinsniveau allmählich zwar in Schwung kommt, insgesamt aber immer noch deutlich unterdurchschnittlich ist, scheint es mir sinnvoller, von vorneherein eine längere Zinsbindung von 15 oder
17 Jahren zu vereinbaren. Zumal anscheinend feststeht, dass nach 10
Jahren immer noch eine beträchtliche Restschuld bestehen soll.
Und: Die Feststellung, dass 512 € Wohnungsbauprämie jährlich in die
Finanzierung eingebaut werden, ist Unfug. Im besten Fall sind das
90 Euro und ein paar Zerquetschte. Und ob es die in ein paar Jahren
noch geben wird, ist unsicher. In der Sache bringt die geringe Summe
rein gar nichts - das hat sich sogar schon bis zur Bundesregierung
durchgesprochen. Nur die Bausparlobby zittert diese Unsinnsprämie noch
Jahr für Jahr durch die Instanzen - unter Hinweis auf das Bausparwesen
und die damit verbundenen Arbeitsplätze.
Gruß
Günther
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Ich finde nicht. Die gesamte Beratung kommt mir etwas merkwürdig vor, geh unbedingt noch woanders hin.
Also ist ein Bausparvertrag überhaupt nicht sinnvoll in meinen Fall oder sollte ich einen Bausparvertrag machen wo Bausparsumme niedriger ist und Zinsen höher .
Also ist ein Bausparvertrag überhaupt nicht sinnvoll in meinen
Fall oder sollte ich einen Bausparvertrag machen wo
Bausparsumme niedriger ist und Zinsen höher .
Guten Tag Ayta,
ein Bausparvertrag ist grundsätlich schon ein sinnvolles Instrument,
um sich gegen hohe Hypothekenzinsen in der Zukunft abzusichern.
Sie sollten sich aber klar machen, dass bei einer Restschuld von 150 T€ eine hohe Bausparsumme nötig ist, um den Effekt zumindest teilweise
zu erreichen. Eine hohe Bausparsumme bedingt eine hohe Abschlussgebühr
und hohe laufende Sparraten, damit Sie die Mindestsparsumme auch erreichen. Nun ja, und dann gibt es - ich wiederhole mich jetzt -
eben bessere Angebote bezogen auf Guthaben- und Darlehensverzinsung, als das, was Ihr Vertreter Ihnen angeboten hat.
Noch einmal: Versuchen Sie, ein Hypothekendarlehen über 15 Jahre
abzuschließen. Das gibt Ihnen mehr Planungssicherheit und ist bei insgesamt niedrigen Bauzinsen der bessere Weg.
Gruß
Günther
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Hallo!
Ich finde dass hört sich sinnvoll an.
Du mußt Dich halt fragen wie wichtig Dir Zinssicherheit ist.
Wenn wichtig, dann ist das gut.
Bei welcher Bausparkasse soll der Vertrag abgeschlossen werden?
Wenn bei Schwäbisch-Hall, dann kann ich dir einen „Finanzfuchs“ der Schwäbisch-Hall empfehlen:
http://www.schwaebisch-hall-fuchs.de/
Der kann Dir das mal durchrechnen und vielleicht bekommst Du da einen Nachlass auf die Abschlussgebühren.
Gruß
Stefan
Da fällt mir so eine kleine Abwandlung eines bekannten Werbesongs ein:
„Auf diese Schweine können Sie hauen,
Sch… H…“

Um aber etwas zum Thema beizutragen:
177.000€, 823€ Rate, 1% Tilgung (wären dann 4,58% Zinssatz)
10.000€, 100€ Rate, geschätzte 5% Zins, wären dann 7% Tilgung
7.000€, 100€ Rate, geschätzte 6% Zins, wären dann 11,14% Tilgung
Alles bisschen komisch.
Unterstellen wir doch einfach für alle drei 10 Jahre Zinsbindung.
Darlehen 2 hat noch knapp 1.000€ Restschuld -> erledigt
Darlehen 3 ist durch. Seit 3 Jahren.
Darlehen 1 hat eine Restschuld von 157.000€. Hui, wenn da die Zinsen steigen 
Nehmen wir diese 350€ aber in die Tilgung, statt in den Bausparer, haben wir eine Restschuld von etwa 102.000€
Finde ich persönlich gar nicht sooo schlecht 
Richtig!
Und diese 350€ werden statt in den Bausparer einfach in die Tilgung gepackt. Argumente, dass diese 350€ aber vielleicht nicht immer da wären, verpuffen, da sie im Bausparer eingeplant waren. Und wäre dieser nicht durchgespart, wäre das ganze Kartenhaus entweder zusammengebrochen oder durch Zwischenfinanzierung deutlich teurer geworden!
Finanzieren kann sooo einfach sein.
Wenn da die liebe Provision nicht wäre 
Guten Tag Ayta,
ein Bausparvertrag ist grundsätlich schon ein sinnvolles
Instrument,
um sich gegen hohe Hypothekenzinsen in der Zukunft
abzusichern.
Sie sollten sich aber klar machen, dass bei einer Restschuld
von 150 T€ eine hohe Bausparsumme nötig ist, um den Effekt
zumindest teilweise
zu erreichen. Eine hohe Bausparsumme bedingt eine hohe
Abschlussgebühr
und hohe laufende Sparraten, damit Sie die Mindestsparsumme
auch erreichen. Nun ja, und dann gibt es - ich wiederhole mich
jetzt -
eben bessere Angebote bezogen auf Guthaben- und
Darlehensverzinsung, als das, was Ihr Vertreter Ihnen
angeboten hat.
Noch einmal: Versuchen Sie, ein Hypothekendarlehen über 15
Jahre
abzuschließen. Das gibt Ihnen mehr Planungssicherheit und ist
bei insgesamt niedrigen Bauzinsen der bessere Weg.
Gruß
Günther
Welche Bausparvertrag wäre für mich am besten , ich habe im guenstiger.de
ein paar bausspar möglichkeiten angeschaut sieht zumindest besser aus wie von meinen jetzigen vertreter .
Jetzt wäre ich für jede Hilfe dankbar .