folgender Sachverhalt: A ist selbstständiger Promoter und B ist eine
Agentur für Promotion.
A bekommt von B ein Angebot für den Zeitraum Oktober jeweils von
Montag bis Samstag für B tätig zu sein. Das Angebot bestätigt A per
Mail.
Die Einsätze werden in einer vom B gestellten Datenbank hinterlegt.
Auf der Datenbank mit der eigenen Kennung von A sind nicht nur die
Aufträge für Oktober hinterlegt, sondern Aufträge bis einschließlich
zum Ende des Jahres.
A sollte jedoch einen Rahmenvertrag plus Projektvertrag
unterschreiben, was A aber nicht will, weil ihm der Vertrag einseitig
und nachteilig erscheint. Das teilte er auch dem B mit.A führt den
Auftrag im Oktober aus. Geld wird von B überwiesen.
A arbeitet nach dem Oktober lt. Datenbank weiter ohne eine
Bestätigung vom B.
B meldet sich auch bei A wegen einem Checkin und ob auch alles in
Ordnung sei. A verlässt sich also auf die hinterlegten Einsatztage in
der Datenbank von B.
Am 13.11. bekommt A einen Anruf und eine e-mail von B das die
Aufträge nun für A enden.
A könne die Tage bis 13.11.2010 in Rechnung stellen.
A meint aber er habe noch Anspruch bist Ende Dezember, weil er davon
ausging, das B die Einsatztage für ihn in der Datenbank hinterlegt
hat und er sich darauf verlassen hat.
A meint B hätte konkludentes Verhalten gezeigt, weil der Auftrag im
November weder mündlich noch schriftlich erteilt worden ist, und man
ganz alleine von dem Eintrag in der Datenbank ausging.
Frage: Welche Ansprüche kann A geltend machen?