Wenn du die Vorschläge anderer Diskussionteilnehmer „schlecht“
redest, dann möchte ich dich bitten mir Alternativen zu nennen
und mir auch Gründe zu nennen.
Mach ich. Wird leider lang.
brain.yubb.de fordert auf, sein Hirn zu benutzen. Nicht, dass ich das in
irgendeiner Form missbilligen würde (ich mach das hin und wieder sogar selber),
aber diese einfache Forderung ist leider nicht ausreichend.
Ich will nicht einmal davon reden, dass der Text nur denen verständlich ist, die
etwas von Computern verstehen. Brain funktioniert nur dann, wenn er trainiert
ist. Sonst nicht.
Vor allem weist brain.yubb.de nicht darauf hin, dass auch die Autoren von
Malware über Hirn verfügen. Und zwar über ein extrem spezialisiertes Hirn, dem
ein normal trainiertes Hirn (das ja laut Site täglich ein kostenloses Update
erfährt -> vulgo: Datenkatastrophe) nichts entgegensetzen kann.
Der Verweis auf brain ist daher sehr lustig, und alle diejenigen, die über die
richtige Art brain verfügen, können darüber schmunzeln, aber das wars dann auch
schon. Ist genauso hilfreich wie mein vorhergehender Beitrag.
Im Gegensatz dazu ist dingens.org ein Segen und des Softwareautorens Lohn
sei ewiger Dank. Überflüssige Ports zu schließen ist schon mal eine sehr gute
Idee. Nur: mit einem einfachen Router vor der Maschine ist die Aktion nicht
notwenig. Macht ja schon der Paketfilter im Router. Das wird erst dann wieder
interessant, wenn man mehrere Rechner im Netz stehen hat und man sich auch vor
denen schützen möchte.
Also wie heißt deine Alernative und welche Feature hat deine
SW was kein „Unsinn“ ist.
Ich benutze kein Windows und habs daher deutlich leichter. Ich hab einen Mac,
arbeite dort als Anwender ohne Rechte und darf nur in meinem Homeverzeichnis und
in ein temporären Verzeichnis schreiben. Unter Windows ist eine solche
Konfiguration eine ziemliche Kniebelei, weil es Software gibt, die dann nicht
mehr läuft - ich erinnere mich an MS Office, dass sich auf diese Art und Weise
nicht installieren ließ, und wenn man es dann als Administrator installiert,
hinterher als Anwender ohne rechte Probleme damit hat.
Aber selbst dann, wenn man mit eingeschränkten Rechten arbeitet, ist das kein
wirklicher Schutz. Dann wird die Malware eben in mein Homeverzeichnis
installiert. Bei Windows in eines der vielen nicht sichtbaren Verzeichnisse in
Dokumente und Einstellungen - so what? Auf meinem Mac irgendwo in
Library, da sieht eh keiner rein.
Was der OP wissen wollte, war ob ein Gastzugang sicherer ist, und weder
brain.yubb.de noch dingens.org liefern dafür eine Lösung. Was
fehlt, ist eine detaillierte Anleitung, wie man einen Account ohne Rechte
einrichtet. In Ermangelung brauchbarer Windows-Kenntnisse kann ich eine solche
Erklärung nicht geben, aber es wird doch irgendetwas im Netz geben, das man als
Vorlage verwenden kann?
Gruß,
Stefan