…und Du findest Deine Art hier zu argumentieren und mich anzusprechen sachlich und angemessen. Bei uns würde man sagen…wer mit Gummistiefeln groß geworden ist…
mal abgesehen von der reißerischen Sprache im Artikel… Da
sind auch logische Fehler drin:
„Sie parkt ihr Auto um und bindet dazu den Hund an. Es ist ein
Stafford-Mischling. Der Vierbeiner rastet plötzlich aus, und
fällt über die Frau her.“
Naja, wer aber fertig liest, liest auch, dass sie den Hund anbindet, das Auto umparkt und den Hund dann wieder abbindet, wobei es dann zu dem Vorfall kommt.
„Der dritte Beamte zieht schließlich seine Dienstwaffe und
schießt dem Stafford in den Bereich der Schulter. Das Tier
läuft verletzt zur Wohnungstür und bleibt auf der Treppenstufe
sitzen.“
Wie geht das denn? Der Hund war doch angebunden??
s.o.
Interessanterweise kann ich in der dazu gehörigen
Bildergalerie nirgends einen aggressiven Hund finden… Er
wirkt verwirrt; angesichts der Tatsache, dass er angeschossen
wurde und wahrscheinlich starke Schmerzen hat, ist das wohl
auch kein Wunder.
Mir stellt sich da eher die Frage, ob die „Volksstimme“
ernstzunehmenden Journalismus praktiziert. Das ganze wirkt auf
mich wie eher Stammtischparolen à la „böse Kampfhunde“…
Das mag wiederum stimmen. Diese Zeitung verliert stetig Abonnenten und versucht, mit der Bild mitzuhalten, was die Zahl der Abonnenten auch nur nicht verstärkt.
Aber der Hund wurde tierärztlich versorgt und ist im städtischen Tierheim. Ich weiß nicht, ob man das gemacht hätte, wenn er eh nur eingeschläfert werden soll.
Ich vertrau in der Regel den Haltern dieser Hunde überhaupt nicht, die das Tier einfach nur halten, weil es halt so cool ist und das Tier optisch so gefährlich wirkt (denn Verhältnis Maulgröße zum Rest des Körpers oder Verhältnis Brust und Höhe der Vorderbeine im Vergleich zur hinteren Hälfte ist schon sehr viel anders als beim Dackel oder Schäferhund). Die Zahl dieser Hunde hat irgendwie sprunghaft mit der Zahl der Berichte über sie zugenommen.
Bis denne
Schnoof
@Seestern
…genau diese Fragen stell ich mir auch…der Artikel macht einfach keinen Sinn (angebunden, dann doch nicht etc).
Schlimm und tragisch dass so etwas passierte, aber solange man nicht die Fakten kennt (Fakten, kein schlechtes Journalisten-geschreibsel !), kann man doch nichts beurteilen.
Ich lebe selbst schon immer mit Hunden zusammen und kann mir nicht vorstellen, so etwas persönlich zu erleben.
Man kann nicht allgemein Hunde verteufeln, weil einer so etwas macht (und wieder: wer weiss was da gelaufen ist ?)
Mir tut der Hund irgendwie Leid (die verletzte Frau natürlich auch), denn mAn reagiert kein Tier einfach so grundlos aggressiv.
Schlimm auch, dass nun wieder Hundefeinde die wilde verallgemeinernde Flagge schwenken und allen Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern das gemeinsame friedliche Leben schwer machen )-:
ebenfalls betrübt
Prinz PiPapo
@ Myriam
Du schreibst mir aus dem Herzen !
Danke
Prinz PiPapo