Ist es gefährlich, wenn eine Frau in der

Liebe Experten, meine Freundin ist im 3. Monat schwanger und raucht immer noch eine halbe Schachtel am Tag. Welche Auswirkungen hat es für das Kind und die Mutter, wenn sie während der Schwangerschaft raucht, und treten auch Missbildungen auf? Vielen Dank

Hallo,

Ja, ist es. Nikotin und Alkohol wirken sich negativ auf die Entwicklung des Kindes aus. Dies kann Wachstum, aber auch Gehirnentwicklung betreffen. Welche Defizite genau, hab ich jetzt nicht parat, aber Nikotin ist ein Giftstoff. Man führt u.a. Lerndefizite bei Kindern auf Nikotin zurück.
Gleichzeitig führt Rauchen während der SS ggf. zu schnellerem Verkalken der Plazenta, was wieder weitere Probleme mit sich bringt.
Sie sollte aufhören.

Gruß

Nene

Liebe Experten, meine Freundin ist im 3. Monat schwanger und
raucht immer noch eine halbe Schachtel am Tag. Welche
Auswirkungen hat es für das Kind und die Mutter, wenn sie
während der Schwangerschaft raucht, und treten auch
Missbildungen auf? Vielen Dank


Guten Tag „sternschnuppe790“,
eigentlich hast du mit deiner Frage ja in die falsche Experten-Kiste gegriffen. Aber ich möchte dich trotzdem deswegen nicht so lapidar abwimmeln.
Andererseits will ich aber auch nicht ind das allgemeine Anti-Raucher-Horn stossen.
Also stelle ich dir nur die Fakten zu deiner eigenen Entscheidung, die sich aus meiner eigenen 67-jähr.Erfahrung ergeben:
1.stamme ich selbst aus einer notorischen Raucherfamilie,
2. Auch meine Mutter war Raucherein,
3. ich selbst rauche seit 57 Jahren,
4. mir selbst hat es nicht geschadet, dass meine Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat,
5. ich bin weder geistig noch körperlich behindert zur Welt gekommen.
6. Meine ganz subjektiv persönliche Meinung:
Da das Ungeborene im Mutterleib über den Blutkreislauf der Mutter ernährt wird, ist es zwangsläufig, dass es auch die unerwünschten Stoffe zugeführt bekommt, die die Mutter aufnimmt.
Da Nikotin an und für sich ja auch schon ein „Giftstoff“ ist (Paracelsus sagt: „Die Dosis macht’s“ - ob etwas Gift oder kein Gift ist),
ist davon auszugehen, dass auch das Ungeborene die Bestandteile des Rauchens über den Blutkreislauf zugeführt bekommt.
Will man dies vermeiden, sollte man während deer Schwangerschat und der Stillzeit nicht rauchen - einfach, um auf der sicheren Seite zu sein.
Rauchen an und für sich wrehnd der Schwangerschaft führt, wie du an mir als lebendem Beispiel siehst, nicht zwangsläufig zu geistigen odere körperlichen Schäden für das Ungeborene, also auch nicht zu Missbildungen.

Es liegt in der Verantwortung der werdenden Mutter, wie sie sich in einem solchen Falle verhält. Andererseits können im Mutterleib Heranwachsende auch bei gesundester Lebensweise geistige oder körerliche Fehlbildungen erleiden.
Eine Garantie - weder für das Eine noch das Andere - gibt es nunmal nicht.
Wesentlich schlimmer betrachte ich den Genuss von Alkohol während der Schwangerschaft, da dieser in der Tat auch das Erbgut schädigen kann. Während beim Rauchen, besonders bei starken Rauchern lediglich eine psychische „Abhängigkeit“ entsteht, wird durch Alkohol eine starke, funktionsbeeinträchtigende körperliche Abhängigheit ausgebildet.

Ich hoffe, ich konnte dir trozdem einige Denk- bzw.Nachdenkhilfen geben.

Mit freundlichem Gruss
Pierre Mensah

Liebe sternschnuppe790,

einen sehr guten Bericht mit vielen Infos und Tipps gibt es auf stern. de unter dem Titel „Gewürzgurken und Glimmstängel“…

Rauchen verursacht beim Ungeboren Sauerstoffmangel. Geringeres Geburtsgewicht, erhöhtes Risiko für Fehl,- früh- und Totgeburten und plötzlichen Kindstod nach der Geburt. Bei der Schwangeren hat das Rauchen ebenfalls negative Auswirkungen auf den Kreislauf.

Eine sehr abhängige Raucherin lässt sich auch durch „Schock-Fakten“ allerdings leider kaum beeinflussen. Das schlechte Gewissen verursacht Stress, der Griff zue „beruhigenden“ Zigarette ist vorprogrammiert. Deine Freundin sollte sich über ihre Hebamme oder den Frauenarzt Hilfe suchen. Mit Akupunktur kann man viel erreichen. „Positiv motivieren“ wird überall empfohlen, also die Vorteile des Nichtrauchens erklären und betonen.

Viel Glück und alles Gute wünscht
Anja

Hallo…ich habe vor 30 Jahren während der Schwangerschaft 5-10 Zigaretten täglich geraucht und es wurde ein Prachtkind, Abi und Studiumabschluss mit Eins und das zweite Kind dasselbe in jünger. Habe viel gelacht, gearbeitet, war rundum glücklich, habe gesund gelebt und auch ungesund (Kuchen en masse), nicht getrunken, weil ich keine Lust darauf hatte und mein Mann (Arzt für Allgemeinmedizin) machte mir keinen Stress deshalb, weil ich rauchte… und heute: meine Ehe ist immer noch intakt, die Kinder halten physisch und psychisch all die Anforderungen des Lebens aus und waren bislang nie krank (30 und 28 Jahre alt und trotz Zigarettenrauchen der werdenden Mutti noch naturgesunde Zähne … usw…).

Auf den 1. Blick liest es sich ja fürsorglich, dass Du Dich um die Angelegenheit Deiner Freundin kümmerst… Angst hast, dass es ein Fehler sein könnte, wenn sie weiterraucht, dass es zu Mißbildungen kommen könnte… doch ist es auch eine Maßregelung, Deine Freundin zu bedrängen, aufzuhören, weil der medizinische Stand der Dinge das sagt. Zum Gedeihen eines ungeborenen Kindes gehört auch die gute Laune und das sich Wohlfühlen emotional und dazu trägst Du mit Deinen Ängsten nicht bei…das muss sie mit sich ausmachen, sorry… oder ist es Dir lieber, sie schiebt dann vielleicht nen Hass auf das Kind, weil sie nicht mehr rauchen darf??? Die psychischen Folgen werden sich ausweiten auf das Kind, wenn eine werdende Mutter ständig unter Druck von (gutgemeinten) Ratschlägen steht und sich gegenüber den sogenannten Gutmenschen als werdende Rabenmutti sieht. Stress gebiert Schreikinder… beobachte ich seit Jahren…

Hallo,
deine Freundin sollte sich vor Augen führen, dass jeder Zug an der Zigarette, das Kind in Atemnot verbringt. Die Schädungen, die auftreten können sind massiv (Hirn, Herz…). Häufig kommt es vor, dass die Babys auch regelrechte „Leichtgewichte“ sind. Sie sollte es schleunigst lassen, zu rauchen. Ich bin übrigens keine militante Nichtraucherin, ich rauche selbst. Aber schon vor meiner SS und natürlich auch während der SS habe ich keine Zigarrette angerührt.
Gruß

Guten Abend Schternschnuppe 790

Dass rauchen während der Schangerschaft nicht unbedingt gut ist, ist hinlänglich bekannt. Eine halbe Schachtel pro Tag kann jedoch als akzeptabel beurteilt werden, vor allem, wenn sie später die Anzahl reduzieren wird.
Ich muss sagen, dass ich kein Kinderarzt bin und deshalb nicht als Fachmann im engeren Sinn gelte. Die bekannten Ergebnisse betreffend Rauchen und Schangerschaft sind widersprüchlich - jede Studie ergibt andere Aussagen. Was allen gemeinsam ist: die Kinder haben ein geringeres Geburtsgewicht, holen dies jedoch schnell auf, wenn die Mutter während der Stillzeit nicht mehr raucht. Missbildungen sind Mutmassungen oder Behauptunen konnten aber nie belegt werden.
Dass die Frau während der Schangerschft seelisch im Gleichgewicht ist, spielt eine weit grössere Rolle. Auch ist ein abrupter Entzug der Zigarette nicht unproblematisch. Eine Umstellung auf die elektronische Zigarette erachte ich als die beste Möglichkeit.

Ich hoffe, dass du mit meiner Antwort etwas anfangen kannst und grüsse dich
Jakob

Hallo Sternschnuppe,

ich finde diese Frage ist hier in der falschen Abteilung.
Hier bin ich nicht der richtige Ansprech-Partner. Bitte fragen Sie ihren Haus- bzw. Frauenarzt.

Bonsai56

Hallo,
ja, es ist gefährlich, aktiv oder passiv in der Schwangerschaft zu rauchen. Die Hauptprobleme in der Schwangerschaft sind ein höheres Fehlgeburts- und Fehlbildungsrisiko sowie eine höhere Neigung zu vorzeitiger Lösung der Plazenta. Hinzu kommt, dass das Kind mit einem bis zu 20 % geringeren Anteil an Sauerstoff versorgt wird und daher deutlich weniger wächst.

Aber die Folgen von Rauchen in der Schwangerschaft hören nach der Geburt nicht auf. So wurden verminderte Intelligenzquotienten gemessen, und die Kinder erkranken häufiger an Allergien und Asthma. Zudem besteht ein dreifach höheres Risiko für Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen. Es gibt auch Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Leukämie und andere Krebserkrankungen.

Besonders erschreckend ist jedoch das 5-fach erhöhte Risiko des plötzlichen Kindstods.

Ich hoffe, das sind ausreichende Gründe, dass deine Freundin die Zigarettenpackerl weglegt und auch in ihrem Umfeld nicht geraucht wird.

Viele Grüße,
Claudia
www.kinderwunsch-coach.de

Hallo,
es ist sehr schade, dass die Sucht über der Gesundheit und dem Leben des Kindes steht. Letztlich ist es die Entscheidung der Mutter die aber auch mit den Konsequenzen leben muss!

Herzliche Grüße

"Bei Raucherinnen gibt es eine signifikant erhöhte Anzahl von Fehlgeburten. So sterben in den ersten drei Monaten 10-Mal mehr Föten bei Raucherinnen als bei Nichtraucherinnen. Bei mehr als 20 Zigaretten am Tag ist das Risiko eines Schwangerschaftsabbruchs sogar um 61 Prozent erhöht.

Und auch nach der Geburt ist durch Rauchen ein erhöhtes Risiko für die Sterblichkeit des Kindes gegeben. So ist das Risiko des Plötzlichen Kindstods, das normalerweise bei etwa 1,5-2 pro 1000 liegt, um das Fünffache erhöht.

Über die Plazenta gelangen die giftigen und krebseregenden Stoffe aus dem Blut der Mutter in den Körper des Kindes, wo sie nachgewiesen werden können. Da die Leber des Kindes bei weitem nicht die Effektivität besitzt, wie die eines Erwachsenen, weilen sie länger im Körper des Kindes und richten dort größeren Schaden an. So konnte man auch eine erhöhte Krebsanfälligkeit bei Kindern von Raucherinnen feststellen."
http://www.hallofamilie.de/eltern-werden/schwangersc…

Jede Zigarette - Nikotin - sorgt für die Verengung der Gefäße, so auch die Blut versorgenden Gefäße, die zum Uterus, also zum Kind die lebenswichtigen Nährstoffe und Sauerstoff transportieren. Ebenso wird die Plazenta versorgt. Sollten diese Versorgungsleitungen eingeschränkt werden, kann es zu Aborten, Frühgeburten, vorzeitiger Plazentalösung - lebensgefährlich für das Kind - kommen. Kann - muss nicht, aber niemand weiß, bei wie viel Nikotin die Blutgefäße der Mutter zu eng werden. Die „Krücke“, die viele Raucherinnen angeben, dass man erzählt oder ihr Arzt gesagt hätte, plötzliche Zigarettenabstinenz sei schädlich, ist Schwachsinn. Jede weniger oder gar keine mehr, kommt dem Kind zugute. Das Gleiche trifft auf Alkoholkonsum zu. Fehlbildungen des Kindes sind weniger zutreffend als bei Alkohol, aber das Neugeborene geht sofort nach der Abnabelung auf Entzug, das ist schrecklich anzusehen! Schreikinder, ADHS u. v a. m. Näheres finden Sie unter "Alkohol/Nikotin Embryo- und Fetopathien. Schenken Sie Ihrem Kind zum Geburtstag eine „Drogenfreie“ Schwangerschaft und Lebensbegleitung. Viel Erfolg Ihre Expertin