…wenn mein 5 jähriger Sohn beim Durchschneiden eines Omelettes fragt:
„Wo ist die Mitte hin, wenn man was durchschneidet?“
Also ich konnte ihm diese Frage nicht zu seiner Befriedigung beantworten 
LG
Barbara
…wenn mein 5 jähriger Sohn beim Durchschneiden eines Omelettes fragt:
„Wo ist die Mitte hin, wenn man was durchschneidet?“
Also ich konnte ihm diese Frage nicht zu seiner Befriedigung beantworten 
LG
Barbara
Hi Barbara,
…wenn mein 5 jähriger Sohn beim Durchschneiden eines
Omelettes fragt:„Wo ist die Mitte hin, wenn man was durchschneidet?“
ob das Philiosophie ist, weiß ich nicht, es erfordert jedenfalls ein gewisses Abstraktionsvermögen: Die Mitte selbst ist ja nichts, was ich anfassen könnte, sondern etwas, was ein Ganzes in zwei Hälften trennt, also eigentlich nur ein gedachter Strich. Wenn ich das Ganze zerschneide, ist die Mitte weg, dafür kann ich für die beiden Teile die neue Mitte suchen.
Gruß, auch an den kleinen Denker
Ralf
…wenn mein 5 jähriger Sohn beim Durchschneiden eines
Omelettes fragt:„Wo ist die Mitte hin, wenn man was durchschneidet?“
Also ich konnte ihm diese Frage nicht zu seiner Befriedigung
beantworten
Die Mitte gehört immer zum Ganzen. Wenn man etwas teilt, wird es zur Zwei. Ergo ergeben sich zwei Mitten.
…doch nicht so schwer, oder? 
rolf
Hallo,
…wenn mein 5 jähriger Sohn beim Durchschneiden eines
Omelettes fragt:
„Wo ist die Mitte hin, wenn man was durchschneidet?“
fixes Bürschchen daß, 0der?
Also, die Mitte ist nach dem Duchschneiden am Rand.
Dafür hat jetzt jedes Teil eine neue Mitte.
Also ich konnte ihm diese Frage nicht zu seiner Befriedigung
beantworten
Der Hintergrund ist der, daß die Mitte nur etwas gedachtes
ist. Ändert man die Sache (Zerschneiden), dann ändern sich
auch das dazu gedachte.
Interessant ist, daß schon ein 5-jähriger intuitiv solche
Abstraktionen bewerten kann, obwohl er wahrscheinlich nicht
definieren kann, was es damit auf sich hat.
Ich denke, es schult sehr schön das mathematische Verstehen,
wenn man jetzt mit dem Jungen versucht eine Erklärung (Def.)
des Abstrakten zu finden.
Im Falle des Mittelpunktes einer kreisrunden Sache kann man
z.B. durch Nachdenken herausbekommen, daß der Mittelpunkt
dadurch gekennzeichnet ist, daß der Abstand zum Rand in
alle Richtungen gleich ist. (Bei ungleichförmigen Objekten
ist der geometrische Mittelpunkt dann schon schwieriger
zu finden).
Genauso kann man einem Kind schon mal klar machen, was
das besondere an bestimmten geometrischen Objekten ist.
-> Dreieck, gleichschenkliges Dreieck, gleichseitiges Dreieck
-> Viereck, Paralellogramm, Rechteck, Quadrat usw.
Das ist zwar Schulstoff der 3. Klasse, aber ein intelligentes
Kind kann sowas auch schon wesentlich früher aufnehmen.
Gruß Uwi
Die Mitte gehört immer zum Ganzen. Wenn man etwas teilt, wird
es zur Zwei. Ergo ergeben sich zwei Mitten.
Ja wirklich so einfach? Ist das Ganze nicht aus Teilen zusammengesetzt? Dann ist die Mitte zwischen den Teilen - je nachdem, was als Teil des Ganzen definiert wird.
…doch nicht so schwer, oder?
Man kann es sich halt einfach aber auch schwer machen. Meistens werden solche Fragen schwerer, je länger man über sie nachdenkt.
Gruß Eddie.
Die Mitte gehört immer zum Ganzen. Wenn man etwas teilt, wird
es zur Zwei. Ergo ergeben sich zwei Mitten.Ja wirklich so einfach? Ist das Ganze nicht aus Teilen
zusammengesetzt? Dann ist die Mitte zwischen den Teilen - je
nachdem, was als Teil des Ganzen definiert wird.
Hier machst Du einen Denkfehler.
Erstens ist das Ganze mathematisch solange ein Ganzes, bis es geteilt ist. Und dann sind seine Teile jeweils auch ein Ganzes. Ein Ganzes kann somit philosophisch niemals aus Teilen zusammengesetzt sein.
-)
„Wo ist die Mitte hin, wenn man was durchschneidet?“
Wie heißt denn Dein Sohn, liebe Barbara? Ich denke, er heißt Albert, wenn nicht, will er bestimmt Einstein genannt werden. Die Mitte eines Kreises ist eher ein mathematisches Problem. Jedenfalls ist die Mitte verschwunden. Die Mitte des Omeletts könnte sich wieder im Magen wiederfinden. Dein Sohn könnte auch annehmen, dass er die Mitte des Weltalls ist, und damit Recht haben.
Noch viel Spaß
Franz