ich stehe hier vor der aufgabe, eine (deutsche) e-mail beantworten zu müssen, die von einer person namens „Françoise“ kommt. der nachname ist definitiv deutsch (es kommt ein „ü“ drin vor und er endet auf „er“).
problem:
„Françoise“ scheint nach meinen recherchen sowohl männlich als auch weiblich sein zu können.
mit welchem geschlecht habe ich es hier wahrscheinlich zu tun?
problem:
„Françoise“ scheint nach meinen recherchen sowohl männlich als
auch weiblich sein zu können.
mit welchem geschlecht habe ich es hier wahrscheinlich zu tun?
Normalerweise eine Frau, ein Mann wäre „François“.
problem:
„Françoise“ scheint nach meinen recherchen sowohl männlich als
auch weiblich sein zu können.
Es kommt auch hier auf den kleinen Unterschied an. In dem Fall das e.
mit welchem geschlecht habe ich es hier wahrscheinlich zu tun?
Francoise ist weiblich, Francois ist männlich. (Und den Shortcut für meine Cedille habe ich vergessen …)
Es gibt noch mehr Namen, bei denen man das Geschlecht so bestimmen kann. So hatte ich mal eine französische Brieffreundin namens Pascale, bei der ich monatelang glaubte, sie sei ein er … bis sie mir mal ein Foto geschickt hat
Franka dürfte wohl stimmen, da Francois (sorry hab das Zeichen nicht) die Entsprechung von Frank ist (der Freie). Demnach dürfte sein weibliches Pendant Franka (die Freie) entsprechen.
„Die Franken“ waren eine germ. Volksgruppe die sich in Frankreich und den Niederlanden niederließen, aus dem Großstaat des Mittelalters entwickelte dich das Volksreich (Deutschland bzw. das Gebiet, das später Deutschland und Umgebung wurde. Das Wort „deutsch“ kommt von „Volk“) und das freie Reich (Frankreich).
Nicht zu verwechseln mit dem ital. Franca welches von Francesca stammt das von Francis stammt der von Franciscus (die Franzose, oder so ähnlich, wohl eher „der Franke“ wie die selbstbezeichnung damals war) stammt.
Die Herkunft von Francois ist dabei nicht so ganz geklärt ob es nun vom germ. „Frank“ (Franz) abgeleitet ist oder vom lat. Francisus.
Wahrscheinlich beides, dafür sprechen jedenfalls die fem. Formen Francoise, Francette, Francine.
Kurzzeitig und heute äußerst selten gab es auch die Namensform Franck (ebenfalls französisch).
lg
Kate
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wie die anderen schon schrieben: Du hast es zu 99,99% mit einer Frau zu tun. Die 0,11 Prozent könnten ein geschlechtsumgewandelter François sein, der/die sich jetzt Françoise nennt.
das wäre im Prinzip eine gute Idee … wenn ich denn einen Zahlenblock hätte. Den habe ich aber nicht, da ich ein Notebook verwende.
Und wie man den internen Zahlenblock aktiviert, habe ich noch nicht herausgefunden. Aber ich kann mir eh keine Zahlen merken -> wenn es denn unbedingt ein Sonderzeichen sein muss, geht Copy-Paste von Word schneller. In Word selber habe ich natürlich Shorcuts. Das ist besser so für jemanden, der sich nur mit Mühe die eigene Telefonnummer merken kann.
ich wüde für nichts die Hand ins Feuer legen! Sowas hängt immer auch vom Ermessensspielraum des Standesbeamten (oder seinen sonstigen Kenntnissen) ab. Oder anders gefragt: wie tiefgreifend sind die Kenntnisse der französischen Grammatik seinerzeit beim Standesbeamten und den Eltern gewesen?
Einer unserer Azubis heisst Dominique. Dem Augenschein nach (mehr kann ich nicht prüfen) ist es ganz zweifelsfrei ein junger Mann.
Und Carolin ist ein geläufiger weiblicher Vorname, auch ohne das „e“. Von Namen wie z. B. „Maik“ und ähnlichen Sachen will ich gar nicht anfangen …
françoise ist défintif eine frau, françois der mann dazu
dominique ist weiblich, kann aber auch, bei gleicher schreibweise männlich sein
frédérique mit „que“ hinten dran ist weiblich, frédéric männlich, das haben *grins*, in meinem falle aber auch noch nicht alle geschnallt, es kommt immer wieder mal ein „monsieur“ betitelter brief in haus, ich bin’s gewohnt inzwischen.
pascal(e) ist eine frau und pascal ein mann, das wurde schon erwähnt. und nun gibt es noch die zusammengestellten vornamen im frz., beispiel :
da findest du pierre-marie (mann), aber auch marie-pierre (frau), pierre-dominique ist ein mann, andersherum kenne ich es nicht, marie-paule ist eine frau, paul-marie ein mann…
fröhliches rätseln in frz. vornahmen wünscht fred
nicolas (sarkosy) ist übrigens männlich, was natürlich ségolène (royal und weiblich)wohl etwas sauer aufstösst seit sonntag ))
Ich kann mir auch die Nummernfolge für das a mit Dach nicht merken, so dass ich Probleme habe, Siân korrekt zu schreiben.
Und den Bapper, wo ich das alles mal drauf hatte, hat jemand vom Bildschirm entfernt .
Ist aber kein Problem: ich kenne „copy & paste“. Zumindest in Antworten sind damit Sonderzeichen ganz einfach.
ich habe mir mit dem Microsoft Keyboard Layout Creator eine eigene Tastenbelegung gezimmert. Damit kann ich nicht nur dac ç bequem schreiben, sondern auch viele andere Buchstaben mit diakritischen Zeichen wie ą, ę, ž, š, ů, u.s.w.
Hi,
Ja, das ist die Lösung, wenn man bestimmte Zeichen OFT verwendet. Ich wollte auf das gelegentliche Verwendung speziell hier hinweisen, gerade wenn ich auf jemanden antworte, der das Zeichen schon benutzt hat.
Und off topic: die Sache oben, die Untershceidung zwischen „clearly“ und „considerably“ sehe ich genau wie du. ABer das braucht kein extra Posting (dafür sind ja Sternlein da!).
Ich kann mir auch die Nummernfolge für das a mit Dach nicht
merken, so dass ich Probleme habe, Siân korrekt zu schreiben.
Was für eine Tastatur benutzt du denn (ich meine damit die, auf der du tippst, nicht die virtuelle, die du gerade ausgewählt hast)? Bei einer deutschen ist keine Nummernfolge nötig, da das Dach links von der 1 ist. Also die Taste drücken und anschließend a, schon hast du â. Sicherlich etwas umständlich, aber immer noch einfacher als eine Nummernfolge.