Ist hier jemand im Forum

der -ich sag mal am Besten-
im Öffentlichen Dienst (BAT) ist und seit 1980 oder besser noch früher
stets die gleiche Eingrupierung hatte,
und seit dem auch keine Altersbedingte Lohnerhöhung bekam,
und auch keine Höhergruppierung.
Vielleicht finden sich auch zwei (oder einer mit meinen Bedingungen seinerzeit), die unter gleichen Bedingungen (gleiches Alter, gleiche eingruppierung, keine Kilometer auf der LST-Karte)
damals und heute im Ö-Dienst arbeiteten.
Kann er sagen aufgrund alter Lohnabrechungen,
welchen Prozentsatz die Lohnstuer am Bruttogehalt seinerzeit ausmachte, und welchen heute.
Ich hatte etwa 21%, BAT IVa ledig 35 Jahre um 1994 vor LSTJahresausgeleich. Heute müsste der %Satz höher sein.

hi,

die Steuerbelastung haengt nicht von BAT o.ä. ab! Die Steuerbelastung des Lohnsteuerabzuges haengt nur von Brutto, LSt-Klasse, Kinderfreibeträgen, sonstigen Freibeträgen, Kirchensteuer etc. ab. Die Art der Arbeitnehmertätigkeit ist irrelevant. Zum Vergleich der Steuerbelastung solltest du dir also die Lohnsteuertabellen der letzten 25 Jahre besorgen.

Dabei aber nicht vergessen: mit 2.000 DM konnte man 1980 wohl merklich mehr kaufen also heute mit etwas mehr als 1.000 EUR. Du solltest demzufolge noch Inflationsbereinigt rechnen um die tatsächlichen Verhältnisse deiner persönlichen Steuerbelastung zu erhalten.

Mfg vom

showbee

Die BAT Tarifabschlüsse haben den Vorteil,
dass sie doch sehr nah an der
Inflation/Wirstschaftwachstum liegen.
Wenn ich mir LST-Tabelle von 1980 besorge,
brauch ich natürlich auch die BAT Tabelle,
die Krankenkasse, den Rentenbeitrag etc etc,
um mir ein Bild darüber zu verschaffen,
wieviel die Lohnsteuer prozentual ausmacht,
damals und heute. Ob wenigstens das Kindergeld mitgemacht
hat als Negativsteuer? Wohl kaum.
Mit einem riesen Tamm-Tamm machen die Regierung(en)
eine Steurreform alle 5 Jahre (nach drei abgelehnten),
wenn sie dan kommt, guckt man auf die Abrechnung,
und bemerkt, man hatte 5 Lohnerhöhungen um so 1.5%,
also 7.5% (bisschen mehr), aber nur 4% mehr Gehalt,
wenn man andrer Lohnkosten versucht rauszurechnen.
Wenn das so weiter geht, hat der AN-Freibetrag den Wert eines Kaugummies, und jede Kindergärtnerin zahlt Höchststeuersatz.
Mit dem Kindergeld kriegt man nicht mal den
das Mittagsessen beim Kindergarten bezahlt.
Ich bin für die Dynamisierung der Steuergrenzen,
ich glaub ab 45000 Eur zahlt man 43%,
nächstes Jahr gibt es 2% Inflation und auch Lohnerhöhung,
dadurch hat man nicht mehr Kaufkraft, die so bei 44000 euro
zahlen dann aber wieder ein etwa Prozent mehr ihres Gehaltes
an den Fiskus und haben inflationsbereinigt weniger
Kaufkraft, und es ja auch noch so, dass zur Finazierung der
Reform einige Verbrauchssteuern angehoben wurden.
Senkt die Kauflust und auch die Lust arbeiten zu gehen.
Die Abgeordneten juck das wohl nicht,
sie liegen wohl drüber, und sie haben sich ja den
Spitzensteuersatz kräftig gesenkt.

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