Ist in Fertighäusern eine Heizung eingeschlossen

was bedeutet der begriff fertighaus? was ist in der planung eingeschlossen?

Hi,

das was im Vertrag vereinbart wurde…

Hallo (Nicht vergessen!!!)

I.d.R. werden die heutigen Fertighäuser bezugsfertig oder in verschiedenen Ausbaustufen geliefert. Eine einheitliche Definition was drin und was nicht drin ist gibt es allerdings nicht. Hier musst du vergleichen.

Gruß
Falke

Moin Grußloser,

was bedeutet der begriff fertighaus? was ist in der planung
eingeschlossen?

wie schon geschrieben wurde; das was im Vertrag steht.
Manchmal, wenn man nicht aufpasst weniger und eigentliche nie mehr.

Gandalf

Fertighaus bedeutet, dass es nicht auf der Baustelle Stein auf Stein gemauert wird, sondern aus in der Fabrik vorgefertigten Elementen zusammengesetzt wird.
Der Begriff ‚Fertighaus‘ sagt nichts darüber aus, in welchem Ausbauzustand das Haus bei Übergabe ist - das lässt sich einzig und allein aus dem Vertrag ersehen.
Kleiner Tipp: VOR Unterschrift unter den Vertrag zum Bauherrenschutzbund o.ä. damit ungünstige/unklare Vertragsklauseln von vornherein vermieden werden.

Hi,

vor Unterschrift den Vertrag durchlesen und von einem Anwalt prüfen lassen. Niemals direkt im Büro unterschreiben sondern in Ruhe zu hause. Grundsätzlich gilt: Ein kurzer Vertrag mit 3 oder 4 Seiten ist Kacke. Ein Vertrag in dem alle Details inklusive technischer Daten Baudetails bis hin zu Modellnummern(zB der Heizungstherme) aufgeführt werden ist schon etwas umfangreicher.

Man bekommt was im Vertrag steht, und niemals auch nur eine Sache die das Ganze nur einen Cent teurer macht.

MFG

Offtopic: Ich würde mir niemals ein Fertighaus aufstellen lassen, sondern immer massiv Stein auf Stein bauen, aber das ist eure Sache.

Offtopic: Ich würde mir niemals ein Fertighaus aufstellen
lassen, sondern immer massiv Stein auf Stein bauen, aber das
ist eure Sache.

Hallo,

ich habe einige Jahre in einem Stein auf Stein Reihenhaus gelebt und musste den Nachbarn beim Duschen, Streiten, Husten, Niesen etc. zuhören.
Schlimmer kann kein Fertighaus sein :frowning:

Damit möchte ich nicht behaupten, dass ein Fertighaus diese Probleme nicht aufweisen kann, da ich mich fachlich nicht auskenne. Nur Stein auf Stein ist nicht a priori der Himmel auf Erden :wink:

LG
sine

Hi,

das hängt natürlich davon ob was für ein Stein verwendet wird. Die Porotonplanziegel zB bieten einen ausgezeichneten Schallschutz im Innenraum.

Das Problem ist meist, dass viele billig anstelle von günstig bauen.
Selbst bei richtiger Wahl des Baumaterials macht man gerne folgendes:
Obwohl z.B. bei höheren Etagen dünnere Wände möglich sind weil diese weniger tragen müssen(ist ja billiger, ne?), geht dies zu Lasten des Schallschutzes. Auch wenn es statisch nicht notwendig ist alle Wände dicker auszuführen kann man dies für den Schallschutz doch tun.

MFG

Hallo,

Offtopic: Ich würde mir niemals ein Fertighaus aufstellen lassen, sondern immer massiv Stein auf Stein bauen, aber das ist eure Sache.

Das ist nicht mehr als ein plattes Vorurteil. Es gibt sehr ordentliche und gute Fertighäuser, habe selbst 20 Jahre in einem gelebt. Es steht inzwischen über 30 Jahre, und ist aktuell nur deshalb nicht so ganz in Schuss, weil die ganz normale Pflege in den letzten Jahren etwas vernachlässigt wurde. Aber da ist nichts dran, was sich nicht auch bei einem konventionellen Haus ergeben würde, und mit vergleichbarem, bescheidenem Aufwand, beheben ließe.

Nur wirst Du diese guten Fertighäuser vermutlich nicht mal erkennen, wenn Du direkt davor stehst, und nicht zufällig das Modell oder den Hersteller kennst. Was natürlich auf den ersten Blick auffällt sind die stümperhaften Hütten von Okal und Co. die man spätestens nach 20 Jahren zusammenschieben sollte, und bei denen jeder Cent in eine Grundsanierung rausgeschmissenes Geld ist.

Gruß vom Wiz

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hängt natürlich davon ob was für ein Stein verwendet wird.
Die Porotonplanziegel zB bieten einen ausgezeichneten
Schallschutz im Innenraum.

Der war dort dann mit Sicherheit nicht verbaut worden :wink:

Das Problem ist meist, dass viele billig anstelle von günstig
bauen.

Daran scheint mir gerade die halbe Welt zu kranken :frowning:

Selbst bei richtiger Wahl des Baumaterials macht man gerne
folgendes:
Obwohl z.B. bei höheren Etagen dünnere Wände möglich sind weil
diese weniger tragen müssen(ist ja billiger, ne?), geht dies
zu Lasten des Schallschutzes. Auch wenn es statisch nicht
notwendig ist alle Wände dicker auszuführen kann man dies für
den Schallschutz doch tun.

Das sollte zur Leidverminderung dringend gesetzlich fixiert werden - koste es was es wolle!

Danke für deine Hinweise, Safrael!
LG
sine

Hi,

Offtopic: Ich würde mir niemals ein Fertighaus aufstellen
lassen, sondern immer massiv Stein auf Stein bauen, aber das
ist eure Sache.

Fetighäuser haben extreme Vorteile ggü. den Stein auf Stein. Sicherlich auch einige Nachteile. Aber die positiven Aspekte übersteigen deutlich die negativen!

Gruß
Falke

… Offtopic:

Ich würde mir niemals ein Fertighaus aufstellen lassen, sondern immer massiv Stein auf Stein bauen, aber das ist eure Sache.

Das ist nicht mehr als ein plattes Vorurteil. Es gibt sehr
ordentliche und gute Fertighäuser, habe selbst 20 Jahre in
einem gelebt. Es steht inzwischen über 30 Jahre, und ist
aktuell nur deshalb nicht so ganz in Schuss, weil die ganz
normale Pflege in den letzten Jahren etwas vernachlässigt
wurde. Aber da ist nichts dran, was sich nicht auch bei einem
konventionellen Haus ergeben würde, und mit vergleichbarem,
bescheidenem Aufwand
, beheben ließe.

Kann sein. Nur sollte man die „Lebenserwartung“ einiger Baustoffe nicht ausser 8 lassen. Beim Fertghaus ist das A & O die Dampfsperre. Und nach 20 - 30 Jahren wird eher eine D.- Bremse daraus. Welche Kosequenzen dies für die Dämmung hat? Beim Massivhaus ergibt sich diese Problematik allenfalls im ausgebauten Dachgeschoss.

Nur wirst Du diese guten Fertighäuser vermutlich nicht mal
erkennen, wenn Du direkt davor stehst, und nicht zufällig das
Modell oder den Hersteller kennst. Was natürlich auf den
ersten Blick auffällt sind die stümperhaften Hütten von Okal
und Co. die man spätestens nach 20 Jahren zusammenschieben
sollte, und bei denen jeder Cent in eine Grundsanierung
rausgeschmissenes Geld ist.

Nach 40 Jahren gilt dies für alle Fertighäuser. Wobei Massivhäuser da u.U. erst die Hälfte ihres Wertes eingebüsst haben.
Ausnahmen bestätigen, hier wie da, die Regel. :wink:

Gruß

B

Hi,

Nach 40 Jahren gilt dies für alle Fertighäuser. Wobei
Massivhäuser da u.U. erst die Hälfte ihres Wertes eingebüsst
haben.

Definiere „Fertighaus“!
Wenn man Fertighaus = Holzhaus setzt, dann mag das stimmen. Es gibt aber auch „Fertighäuser“, die nicht aus Holzrahmen bzw. Holztafelelementen bestehen, sondern aus Betonfertigteilen, oder sogar Ziegelwandelementen. Bei letzterem sehe ich auch die letzten Vorteile einer „Stein-auf-Stein“ Bauweise dahinschwinden.

Gruß
Stefan

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Fetighäuser haben extreme Vorteile ggü. den Stein auf Stein.

Bitte nenne sie.

Sicherlich auch einige Nachteile. Aber die positiven Aspekte
übersteigen deutlich die negativen!

Wie gesagt zähle sie bitte auf, die Behauptung möchte ich begründet haben.

Die Vorteile von Fertighäuser sind vielfältig. Hierzu gibt es genügend Websites, bei denen du diese bei Interesse nachlesen kannst. Um dich ein wenig zu inspirieren:

  • Aus einer Hand: Alle Leistungen erfolgen aus einer Hand. Man hat in Reklamationsfällen ein Unternehmen, an welches man sich wendet.

  • Kalkulierbar: Ein garantierter Festpreis, der i.d.R. für 12 Monate garantiert wird.

  • Keine Trocken-Zeiten: Die Fertighausteile werden in den Werkshallen vorgefertigt, egal ob es draußen regnet, stürmt oder schneit. Der Aufbau vor Ort erfolgt in kürzester Zeit und ist so nahezu witterungsunabhängig. Dadurch…

  • Geringe Witterungsausfälle vor Ort: Regen und Schnee unterbrechen die Bauarbeiten nicht. Das Dach wird am Tag X gleich mitgeliefert.

  • Computergesteuerte Zuschnitt/Montage: Alle Teile passen zusammen. Durch die Fenster zieht es nicht wie Hechtsuppe, nur weil der Arbeiter am Montag schlechte Laune hat.

  • Ökologisch: Als Grundbaustoff wird für die meisten Fertighäuser Holz verwendet.

  • Gemütlich warm: Holz in Verbindung mit Dämm-Material isoliert besser als Stein oder Beton.

Den Rest findest wie wie schon erwähnt im WWW.

Gruß
Falke

Hallo,

Du verbreitest hier auch nur Halbwahrheiten. Nach 40 Jahren ist bei allen Häusern Sanierung gerade aus energetischen Gründen anzuraten. Die namhaften Fertighaushersteller bietet hierzu Konzepte zu fixen Konditionen an, die exakt auf ihre Häuser zugeschnitten und x-fach erprobt worden sind. Da weiß man genau, was wie unter welchen Umständen gealtert ist und ggf. in Angriff genommen werden muss. Kein Vergleich zu dem Lotteriespiel bei einem individuell gebauten Massivhaus, bei dem man in jedem einzelnen Fall durch mehr oder weniger mit den Materialien und der Bauweise vertrauten Leuten im Nebel herumstochert, und sich ein Thema nach und nach zum anderen gesellt, und finanziell überhaupt nichts planbar ist.

Als der Hersteller meines Elternhauses damals Probleme mit Balkenköpfen feststellte, kam sofort ein Rundschreiben an alle Käufer mit einem klaren Konzept, wie man die Sache lösen kann. Das habe ich im konventionellen Bau noch nie gehört. Die Angebote für die Sanierung klassischer Alterungserscheinungen kommen ebenfalls regelmäßig. Da muss man nur zugreifen, und dann kommen die Spezialisten des Herstellers selbst vor Ort und nicht irgendwer.

Ich habe selbst inzwischen ein älteres konventionell gebautes Haus übernommen und noch mal deutlich konventionell erweitert, und vermisse den Hersteller als Ansprechpartner oft recht massiv, der sich allen Themen gleichermaßen annimmt, und beim verrotteten die Wand aufmacht, eben im Weg befindliche Elektroleitungen umleitet, das Rohr tauscht, hinterher die Wand wieder zumacht, und alles tapeziert und streicht. Im konventionellen Haus hast Du da eine ganze handvoll Gewerke zu koordinieren, wenn Du es nicht selbst machst. Und wehe, nach dem ersten Schritt wird sichtbar, dass noch jemand fehlt.

Gruß vom Wiz