Ist mein beispiel richtig ? - zu stichprobenumfng

hallo,

ich habe vor ein paar tagen in diesem forum mal eine frage zum stichprobenumfang gestellt und möchte mich hiermit noch mal bei den beiden antwortern bedanken. einer der links hatte ein gutes skript drin, wo auch geschichtete stichprobenziehungen erklärt waren.

jetzt habe ich das mal auf ein beispiel angewendet und möchte nur kurz fragen, ob ich das so richtig umgesetzt habe.

konkret:

ich habe in der grundgesamtheit z.B. 5 Gruppen und mir ist auch deren relativer anteil in der grundgesamtheit bekannt.

A = 0.9000
B = 0.0900
C = 0.0090
D = 0.0009
E = 0.0001

In Summe = 1 (=100%)

Wenn mir die relativen Anteile an der GGS bekannt ist, kann ich somit auch die Varianz der GGS berechnen.

Dies habe ich in Excel getan: VARIANZ(A,B,C,D,E) = 0.1545

Nun habe ich eine Formel gefunden, nach der man angeblich die geforderte Stichprobengrösse berechnen kann:

N=(ALPHA/E)*(ALPHA/E)*VARIANZ

N - Stichprobengrösse
ALPHA - ist dieses Konfidenzintervall, was wohl meist 1.95 ist
E - ist der akzeptierte Fehler (meist 0.01)
VARIANZ - oben berechente Varianz

Wenn ich nun einfach einsetze:

N=(1.95/0.01)*(1.95/0.01)*0.1545
so ist N=5877 - was mir etwas zu viel ist, worauf hin ich ALPHA herab- und E heraufsetze.

N=(1.90/0.02)*(1.90/0.02)*0.1545
N=1395

was schon abzeptabler erscheint.

Jetzt meine erste Frage, dass die Interpretation auch wirklich exakt ist - mag sich für manche blöd anhören ist aber ernst gemeint:

N=1395 bedeutet schon N Stichprobe insgesamt und nicht pro Gruppe (also 5mal)?

Angenommen ich müsste nun insgesamt eine Stichprobengrösse von 1395 ziehen, dann würde ich diese einfach nach den relativen Häufigkeiten auf die Gruppen aufteilen.

z.B. Gruppe A ist in GGS 0.9000 (also 90%), dann benötige ich aus Gruppe A 1395*0.9000 Antworten?

  1. Stimmt das mit dem Konfidenzintervall ALPHA und dem Fehler E so wie ich das gemacht habe - also einfach von 1.95 auf 1.90 herabsetzen und von 0.01 auf 0.02 raufsetzen? ich kann mich noch erinnern, da gab es doch mal so Normalverteilungstabellen, bei denen man immer mal nachschauen musste?

Puh,

hoffe das stimmt so… ansonsten

Vielen Dank
Stefan

Hallo,

ich sehe schon, Du scheinst keine Antwort zu bekommen.

Warum?

  • kein Link auf die ursprüngliche Frage. Soll ich mich erinnern oder selber suchen?!

  • die Fragestellung bzw. das Problem ist unklar.

  • Quelle und Erklärung zur verwendeten Formel fehlen.

  • Varianz aus den Anteilswerten? Was soll das?

Das ist alles so undurchsichtig, verworren, unklar…
Und es sieht danach aus, als ob Du besser erstmal Statistik lernst, bevor Du versuchst, sie anzuwenden. Eine statistische Beratung kann im Forum offensichtlich nicht geleistet werden, wenn der Fragesteller nicht schon hinreichende Kenntnisse hat und wenigstens die Terminologie beherrscht.

Wenn Du die Auswertung selbst nicht schaffst, dann setzte Dich lieber mit einem Statistiker persönlich in Verbindung. Unis oder Fachbereiche haben oft einen solchen Service. Natürlich gibt es auch private Beratunsbüros. In einem Gespräch, mit Skizzen und einem Blick auf die Daten kann dann sicher eine Lösung erarbeitet werden.

Viel Erfolg & LG
Jochen