Ist Reliogion ein Krückstock?

für viele die nicht wissen was kommt und Angst vorm Sterben haben?

für viele die nicht wissen was kommt und Angst vorm Sterben
haben?

Hallo Aenne,

wer Religion als Trost für den Tod gebraucht, hat ihren Sinn nicht verstanden. Die Religion sollte für die Zeit zwischen Geburt und Tod wichtig sein und nicht für nachher.

Gruß
Salbader

Ängste?

für viele die nicht wissen was kommt

Wieso? Gibt es denn einige, die wissen was kommt?

und Angst vorm Sterben haben?

Geh ich recht in der Annahme, daß Du nicht „Angst vorm Sterben“, sondern „Angst vorm Tod“ meinst?

Toten kulte gehören zwar per Definition zu Religionen dazu, oder zu dem, was man als religionsähnliche Ideensysteme bezeichnen könnte.

Aber nur in einigen heutigen und historischen Religionen gibt es unter anderem auch explizite Konzepte über den menschlichen Tod. Aber die machen nicht das Wesentliche der Religion aus und sind kaum je eindeutig.

Und ich wüßte von keiner Religion, bei der eine ggf. vorhandene Angst vor dem zukünftigen Totsein durch ebendiese Religion weggekrückt werden könnte.

Religion als Krücke gegen Ängste aufzufassen findet sich allerdings sehr sehr häufig bei Menschen, denen eine Religionszugehörigkeit schleierhaft und unnachvollziehbar ist.
Diese Auffassung deutet darauf hin, daß sie mit Lebens- oder Todesängsten (was dasselbe ist) ebenso intim vertraut sind wie sog. „Gläubige“. Zumindest glauben sie (was nicht dasselbe ist wie das religionssprachliche „glauben“), ohne Krücke aufrecht gehen zu können.

Gruß
Metapher

hallo, Metapher,
eine Religion gab es, die den menschen die Angst vor dem Tode nahm: die germanische.
Ein Germane soll keine Angst vor dem Tod gehabt haben. Nur vor dem Sterben… wenn es nicht im Kampf war. Denn nur wer im Kampf starb, kam ins Wallhalla. Nichts schlimmeres, als im Bett zu sterben.
Aber Du kennst Dich hier besser aus. Was ist richtig?
grüße
Raimund

Die Religion sollte für die Zeit zwischen
Geburt und Tod wichtig sein und nicht für nachher.

Sollte! Aber das Christentum ist eben sehr auf das Jenseits fixiert. Und das war nach Auffassung vieler Historiker genau DAS Erfolgsrezept des Christentums im alten Rom: Es versprach im Gegensatz zur bisherigen Religion ein tröstendes Sein NACH dem Tode. Das ist gar nicht mal so abfällig zu verstehen, wie es häufig gesagt wird!
Im Übrigen fürchteten auch die Kelten nichts mehr als den Tod im Bett, für sie galt der Heldentod als das Besonder - wohl auch für viele ander Völker.
Gruss, Stucki

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Hi Raimund

Denn nur wer im Kampf starb, kam ins Wallhalla. Nichts schlimmeres, als im Bett zu sterben.

Ja - solche Vorstellungen gab es… Ähnliches auch in Nach-Tod-Vorstellungen bei Stämmen in Nordamerika…

Es ist wohl auch generell so, daß man vor religiösen Hintergründen seltener Angst vor dem Tod vorfindet als viel eher positive Vorstellungen. Aber die Meinung, das wäre der Zweck religiöser Vorstellungen, würde ja wohl deren Inhalten keineswegs gerecht…

Grüße
Metapher

Hi Raimund

Denn nur wer im Kampf starb, kam ins Wallhalla. Nichts schlimmeres, als im Bett zu sterben.

Ja - solche Vorstellungen gab es… Ähnliches auch in
Nach-Tod-Vorstellungen bei Stämmen in Nordamerika…

Es ist wohl auch generell so, daß man vor religiösen
Hintergründen seltener Angst vor dem Tod vorfindet als viel
eher positive Vorstellungen. Aber die Meinung, das wäre der
Zweck religiöser Vorstellungen, würde ja wohl deren
Inhalten keineswegs gerecht…

Hi Metapher
aber sicher auch nicht dem Potential zum Mißbrauch, das darin liegt, Israel ist ja da ein trauriges Beispiel.
Ich finde es auch gar nicht verkehrt, wenn man in Notsituationen zum Glauben kommt, Jesus hat das verlorene Schaf willkommen geheißen, wer heilt oder hilft, hat Recht.
Gruß
Rainer

Hallo Stucki,

Die Religion sollte für die Zeit zwischen
Geburt und Tod wichtig sein und nicht für nachher.

Sollte! Aber das Christentum ist eben sehr auf das Jenseits
fixiert.

zumeist, leider!
Aber es sollte so nicht sein.
Die Lehren Jesu haben sehr viel mehr mit dem Leben auf der Erde zu tun, als mit dem Leben im Jenseits.
Die Erwartung einer ewigen Herrlichkeit ist praktisch nur „Draufgabe“. Aber da die Lebenserwartung der ersten Christen durch die Verfolgung sowohl durch die Juden als auch durch die Römer, eher gering war, hat sich die Blickrichtung mehr auf das Jenseits verlagert.

Heutzutage sollte unser Augenmerk mehr darauf liegen, als Christ zu leben als als Christ zu sterben.

Gruss Harald

Hallo Harald

Aber da die Lebenserwartung der ersten Christen
durch die Verfolgung sowohl durch die Juden als auch durch die
Römer, eher gering war, hat sich die Blickrichtung mehr auf
das Jenseits verlagert.

Verstehe ich richtig? Juden haben Christen verfolgt? Hast du interessante Quellen dazu? So hab ich das noch nie gehört.

Gruß
Salbader

Hallo Salbader,

Verstehe ich richtig? Juden haben Christen verfolgt? Hast du
interessante Quellen dazu? So hab ich das noch nie gehört.

ist die Bibel interessante Quelle genug?

Paulus wurde von Juden, zu denen er in der Synagoge sprach, mit Steinen beworfen oder verprügelt. Und das in mehreren Städten.
Ebenso erging es denen, die seine Lehre annahmen.
Zuletzt wurde Paulus sogar von den Juden in Jerusalem fast gesteinigt. Nur die Tatsache, dass er römischer Bürger war, rettete ihm das Leben. Dafür wurde er dann in Ketten nach Rom gebracht, um sich für seine „aufrührerischen“ Reden zu verantworten.

Lies einfach die Apostelgeschichte durch.

Aber schon Jesus hat das vorhergesagt:
„Haben sie mich verfolgt, werden sie euch auch verfolgen.“ (Joh.15,20)

Er hat aber auch gesagt:
„Betet für die, die euch verfolgen.“ (Matt.5,44)

Und diesen Auftrag sollten wir ebenfalls ernst nehmen.

Gruss Harald

interessant

Paulus wurde von Juden, zu denen er in der Synagoge sprach,
mit Steinen beworfen oder verprügelt. Und das in mehreren
Städten.

was ist da so ungewöhnlich? dieser paulus war nicht mehr „christlich“ als jesus es je war… damals war das innerjüdischer streit.

jeder religiöse verein hat was gegen sektierer. damals wurde diesem unmut eben auf etwas herbere weise ausdruck verliehen. ähnliches praktiziert heute die kirche mit ihren sekten, die z.j. zum beispiel.

gehe heute in eine synagoge und behaupte, mosche fischbein von nebenan ist der messias. vielleicht schmeißen sie auf dich mit falafel… hoffentlich nur keine steine! *g*

Aber schon Jesus hat das vorhergesagt:
„Haben sie mich verfolgt, werden sie euch auch verfolgen.“

Und diesen Auftrag sollten wir ebenfalls ernst nehmen.

wer verfolgt euch denn gar so grausam?

(bitte mit humor nehmen… ich will hier keinen beleidigen!)

Hallo Salbader,

ist die Bibel interessante Quelle genug?

Die Bibel ist kein historisches Dokument, mir wären zusätzliche andere Quellen lieber. Wenn du da was für mich hättest?

Gruß
Salbader

Hallo lehitraot,

Paulus wurde von Juden, zu denen er in der Synagoge sprach,
mit Steinen beworfen oder verprügelt. Und das in mehreren
Städten.

was ist da so ungewöhnlich? dieser paulus war nicht mehr
„christlich“ als jesus es je war… damals war das
innerjüdischer streit.

daran ist gar nichts ungewöhnlich, nur Salbader scheint es noch nicht gewußt zu haben.

gehe heute in eine synagoge und behaupte, mosche fischbein von
nebenan ist der messias. vielleicht schmeißen sie auf dich mit
falafel… hoffentlich nur keine steine! *g*

na ja, das Steinewerfen hat in Israel Tradition :wink:
Aber ich würde doch viel lieber behaupten, Jesus von Nazareth ist der Messias.

wer verfolgt euch denn gar so grausam?

Christen werden immer irgendwo verfolgt.
Derzeit nicht gerade in Europa.
Aber in China und in den islamischen Staaten kommt das schon noch vor.

(bitte mit humor nehmen… ich will hier keinen beleidigen!)

na klar, wir kennen Dich doch :wink:)

Gruss Harald

daran ist gar nichts ungewöhnlich, nur Salbader scheint es
noch nicht gewußt zu haben.

ohweh, sag bloß ich habe dem falschen geantwortet?

na ja, das Steinewerfen hat in Israel Tradition :wink:

hehe. ja. leider …

Aber ich würde doch viel lieber behaupten, Jesus von Nazareth
ist der Messias.

hm. irgendwie fad. das behaupten doch eine ganze menge :wink:

Christen werden immer irgendwo verfolgt.
Derzeit nicht gerade in Europa.
Aber in China und in den islamischen Staaten kommt das schon
noch vor.

klar. minderheiten werden überall immer gerne ein bißchen massakriert. nur eine „christenverfolgung durch die juden“ gab es wohl nie. was salbader meinte waren antike rabbinische streitereien… also bitte nicht aufregen, wenn sich ein paar juden gegenseitig mit argumenten bzw. steinen beschmeißen.

*grins*

Aber ich würde doch viel lieber behaupten, Jesus von Nazareth
ist der Messias.

hm. irgendwie fad. das behaupten doch eine ganze menge :wink:

Dann ist ja vielleicht doch was Wahres dran :wink:)

nur eine „christenverfolgung durch die juden“ gab
es wohl nie. was salbader meinte waren antike rabbinische
streitereien… also bitte nicht aufregen, wenn sich ein paar
juden gegenseitig mit argumenten bzw. steinen beschmeißen.

*grins*

Du hast recht, christenverfolgung ist vielleicht zu weit gegriffen. Aber recht tolerant war man halt auch nicht zu ihnen.

Gruss Harald

Dann ist ja vielleicht doch was Wahres dran :wink:)

ja, vielleicht! ist religion nicht was tolles? wäre doch fad, wenn alle das gleiche glauben würden.

Du hast recht, christenverfolgung ist vielleicht zu weit
gegriffen. Aber recht tolerant war man halt auch nicht zu
ihnen.

ich glaube, das judentum ist an sich nicht grade „tolerant“ im sinne von alles durchgehen zu lassen. nur deswegen gibt es es auch noch. selbiges gilt ja für die kath. kirche. alle schimpfen rum wie weltfremd und so weiter sie ist, aber gäbe sie ihre traditionen auf, wäre sie weg. nichts anderes passierte damals bei den juden. es gab sehr oft und gibt immer wieder abweichende gruppen, und leute, die als messias verehrt wurden. berühmt wurde halt jesus.

Die Bibel kein historisches Dokument?!

Deine Aussage lässt mich nur schlussfolgern das Du leider die Bibel gar nicht bzw. so gut wie gar nicht kennest.
Stimmt’ s ?
Die Wissenschaft hat des öfteren die historischen Aussagen der Bibel bezweifelt(z.B. historische Personen, Orte), musste aber immer wieder durch Funde zugeben das die Bibel historisch doch genau ist.
Das die Schreiber der Bibel ihre eigene Fehler nicht verschwiegen, was für die damalige Zeit völlig unüblich war ( z.B. Kriegsniederlagen würden in außerbiblischen Berichten schöngeschrieben ), unterstützt zudem noch den Wahrheitsgehalt der Bibel.

Hat die Wissenschaft die Bibel widerlegt?

Wird die Erde einen Riesen Namens Atlas oder Schildkröten und Elefanten getragen?
„Gott spannt den Norden aus über dem leeren Raum, hängt die Erde auf an nichts“ (Hiob 26:7, Neue-Welt-Übersetzung)
Niederschrift um 1473 v.u.Z., vor knapp 3500 Jahren

Ist die Erde nun Rund (Kreisförmig)?
„Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde wohnt“ (Jesaja 40:22, Neue-Welt-Übersetzung)
Niederschrift um 732 v.u.Z.

Der Wasserkreislauf.
„Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen,
kehren sie zurück, um wieder zu entspringen“ (Prediger 1:7, Einheitsübersetzung)
Niederschrift 1000 v.u.Z., vor etwa 3 000 Jahren

Entsehung der Berge.
„Mit einer Wassertiefe gleich einem Gewand bedecktest du sie [die Erde]. Über den Bergen selbst standen die Wasser. Dann hoben sich Berge, Talebenen senkten sich — an den Ort, den du für sie gegründet hast“ (Psalm 104:6, 8, Neue-Welt-Übersetzung ).

Folgende Aussage findet sich in einem Fachbuch für Geologie: „Seit Urzeiten besteht der immer wiederkehrende Prozess der Entstehung und Zerstörung von Bergen. . . . Berge sind nicht nur auf dem Boden verschwundener Meere entstanden, sondern häufig sind sie auch lange nach ihrer Entstehung überschwemmt und dann wieder emporgehoben worden.“( The Book of Popular Science (Grolier, Inc.), 1967, S. 213, 214.)

Das materielle Universum hatte einen Anfang.
„Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1. Mose 1:1)
Niederschrift 1513 v.u.Z., vor über 3 500 Jahren

7 Zwar stimmen viele Wissenschaftler — auch wenn sie dafür eintreten, dass das Universum einen Anfang hatte — zugegebenermaßen nicht mit der Erklärung überein, dass ‘Gott es erschuf’. Aber wie von einigen heute zugegeben wird, lassen sich die Beweise für eine Intelligenz hinter allem schwerlich ignorieren. Freeman Dyson, Professor für Physik, äußerte sich wie folgt: „Je länger ich mich mit dem Universum beschäftige und die Einzelheiten seines Aufbaus studiere, desto mehr Beweise finde ich dafür, dass das Universum irgendwie gewusst haben muss, dass wir kommen.“
8 Professor Dyson gibt des weiteren zu: „Als Wissenschaftler, der in der Denk- und Redeweise des 20. Jahrhunderts und nicht des 18. Jahrhunderts geschult wurde, behaupte ich nicht, dass der Aufbau des Universums die Existenz Gottes beweist. Ich behaupte lediglich, dass der Aufbau des Universums mit der Hypothese vereinbar ist, dass in Verbindung mit seinem Funktionieren Intelligenz eine wesentliche Rolle spielt.“4 Seine Äußerung verrät gewiss die skeptische Einstellung unserer Zeit. Aber wenn man davon einmal absieht, erkennt man, dass es bemerkenswerte Übereinstimmungen zwischen der modernen Wissenschaft und der biblischen Erklärung gibt, dass ‘Gott im Anfang die Himmel und die Erde erschuf’ (1. Mose 1:1).
(Gottes-Wort-Buch (Wachturm-Bibel und Traktat-Gesellschaft), 1989 S.101)

Gesundheit und Hygiene.
9 Betrachten wir einmal, wie die Bibel ein anderes Gebiet behandelt, nämlich die Gesundheit und die Hygiene. Hatte ein Israelit einen lepraverdächtigen Hautausschlag, wurde er unter Quarantäne gestellt. „Alle Tage, da die Plage an ihm ist, wird er unrein sein. Er ist unrein. Er sollte abgesondert wohnen. Außerhalb des Lagers ist sein Wohnort“ (3. Mose 13:46). Selbst infizierte Kleidungsstücke mussten verbrannt werden (3. Mose 13:52). Damals war das eine wirksame Methode, um die Ansteckungsgefahr zu bannen.
10 Ein weiteres wichtiges Gesetz betraf die Beseitigung menschlicher Exkremente, die außerhalb des Lagers vergraben werden mussten (5. Mose 23:12, 13). Durch dieses Gesetz blieben die Israeliten zweifellos von vielen Krankheiten verschont. Noch heute sind in manchen Ländern schwere Gesundheitsprobleme auf die ungenügende Beseitigung menschlicher Ausscheidungen zurückzuführen. Würden die Menschen dort die Gesetze befolgen, die vor Tausenden von Jahren in der Bibel aufgezeichnet wurden, wären sie viel gesünder.
11 Der hohe Gesundheitsmaßstab der Bibel schloss auch die geistige Gesundheit ein. Ein biblisches Sprichwort lautet: „Ein gelassenes Herz ist das Leben des fleischlichen Organismus, Eifersucht aber ist Fäulnis für das Gebein“ (Sprüche 14:30). In den letzten Jahren wurde durch medizinische Forschungen nachgewiesen, dass unsere körperliche Gesundheit tatsächlich von unserer Gesinnung beeinflusst wird. So hat zum Beispiel Dr. C. B. Thomas von der Johns-Hopkins-Universität mehr als tausend Absolventen über einen Zeitraum von 16 Jahren beobachtet und ihre psychische Verhaltensweise zu ihrer Anfälligkeit für Krankheiten in Beziehung gebracht. Dabei stellte sie eines fest: Die größte Anfälligkeit wiesen jene Absolventen auf, die unter Belastung ärgerlicher reagierten und unruhiger waren.
(Gottes-Wort-Buch (Wachturm-Bibel und Traktat-Gesellschaft), 1989 S.101-3)

Evolution und Schöpfung
15 Es gibt jedoch ein Gebiet, auf dem die moderne Wissenschaft und die Bibel nach Ansicht vieler unvereinbar sind. Die meisten Wissenschaftler verfechten die Evolutionstheorie, gemäß der sich alles Lebende aus einer einfachen Lebensform, die vor Millionen von Jahren ins Dasein kam, entwickelt haben soll. Die Bibel lehrt dagegen, dass jede Hauptgruppe der Lebewesen gesondert erschaffen wurde und sich nur ‘nach ihrer Art’ fortpflanzt. Der Mensch, so sagt sie, wurde „aus Staub vom Erdboden“ geschaffen (1. Mose 1:21; 2:7). Ist das ein eklatanter wissenschaftlicher Irrtum in der Bibel? Bevor man darüber ein Urteil fällt, sollte man erst einmal feststellen, über welche gesicherten Erkenntnisse die Wissenschaft eigentlich verfügt und worüber sie lediglich theoretisiert.
16 Die Evolutionstheorie wurde im vorigen Jahrhundert von Charles Darwin populär gemacht. Auf den Galapagosinseln im Pazifik beeindruckten Darwin besonders die unterschiedlichen Finkenarten, die auf den verschiedenen Inseln vorkommen. Er folgerte, dass alle von nur einer Urart abstammten. Unter anderem aufgrund dieser Beobachtung setzte er sich für die Theorie ein, dass sich alles Leben aus einer ursprünglichen, einfachen Form entwickelt hat. Die treibende Kraft hinter der Evolution höherer Lebewesen aus niederen war seiner Auffassung nach die natürliche Zuchtwahl oder das Überleben des Tüchtigsten. Durch die Evolution haben sich, wie er behauptete, Landtiere aus Fischen, Vögel aus Reptilien usw. entwickelt.
17 Tatsächlich ist das, was Darwin auf jenen abgeschiedenen Inseln beobachtete, nicht im Widerspruch zur Bibel, da sie innerhalb einer größeren lebenden Art durchaus Variationen zulässt. So stammen zum Beispiel die vielen Menschenrassen von nur einem Urelternpaar ab (1. Mose 2:7, 22-24). Daher wäre es nichts Außergewöhnliches, wenn die verschiedenen Finkenarten einen gemeinsamen Vorfahren hätten. Doch sie blieben immer Finken. Sie entwickelten sich nicht zu Falken oder Adlern.
18 Weder das Vorkommen der verschiedenen Finkenarten noch irgend etwas anderes, was Darwin sah, bewies, dass alle Lebewesen, seien es Haie oder Möwen, Elefanten oder Regenwürmer, einen gemeinsamen Vorfahren haben. Trotzdem versichern viele Wissenschaftler, die Evolution sei keine Theorie mehr, sondern eine Tatsache. Andere sind sich zwar der damit verbundenen Problematik bewusst, sagen aber dennoch, dass sie daran glauben. Sie möchten lieber mit der Masse gehen. Wir müssen jedoch wissen, ob die Evolution so klar bewiesen ist, dass die Bibel unrecht haben muss.
Ist sie bewiesen?
19 Wie kann man die Evolutionstheorie überprüfen? Das Nächstliegende wäre eine Untersuchung des Fossilberichts, um festzustellen, ob tatsächlich allmähliche Veränderungen von einer Art zu einer anderen vor sich gegangen sind. Kann dieser Nachweis erbracht werden? Nein, wie zahlreiche Wissenschaftler ehrlich zugeben. Einer von ihnen, Francis Hitching, schreibt: „Wenn man nach Bindegliedern zwischen den Hauptgruppen der Tiere sucht, so sucht man vergeblich.“7 Das Fehlen von Beweisen im Fossilbericht ist so offensichtlich, dass Wissenschaftler bereits mit Alternativen zu Darwins Theorie der allmählichen Veränderungen aufwarten. Die Wahrheit ist jedoch, dass das plötzliche Erscheinen von Tierarten im Fossilbericht viel mehr die Schöpfung stützt als die Evolution.
20 Hitching zeigt außerdem, dass Lebewesen darauf programmiert sind, sich exakt zu reproduzieren, statt sich zu etwas anderem zu entwickeln. Er sagt: „Lebende Zellen reproduzieren sich mit nahezu absoluter Genauigkeit. Die Fehlerquote ist so gering, wie sie keine von Menschen gebaute Maschine erreichen kann. Außerdem gibt es festgelegte Grenzen. Pflanzen erreichen eine bestimmte Größe und wachsen dann nicht weiter. Taufliegen bleiben unter noch so veränderten Bedingungen immer Taufliegen.“8 Wissenschaftler haben bei Taufliegen jahrzehntelang künstlich Mutationen herbeigeführt, aber auch dadurch konnten sie nicht dazu veranlasst werden, sich zu etwas anderem zu entwickeln.
(Gottes-Wort-Buch (Wachturm-Bibel und Traktat-Gesellschaft), 1989 S.104-7)

Die Wasser der Flut
29 Beschäftigen wir uns zunächst mit folgender Frage: Ist die Vorstellung, dass die gesamte Erde überflutet wurde, zu weit hergeholt? Das kann man nicht sagen. Die Erde ist auch heute noch in gewissem Umfang überflutet. 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, und nur 30 Prozent sind trockenes Land. Außerdem sind 75 Prozent der Süßwasservorräte der Erde in Gletschern und in den Eiskappen der Polargebiete gebunden. Würde alles Eis schmelzen, stiege der Meeresspiegel beträchtlich an. Städte wie New York und Tokio würden untergehen.
30 Außerdem heißt es in der New Encyclopædia Britannica: „Die durchschnittliche Tiefe aller Meere wird auf 3 790 Meter geschätzt; sie ist also beträchtlich größer als die durchschnittliche Erhebung des Landes über dem Meeresspiegel (840 Meter). Wenn man die Durchschnittstiefe der Meere mit deren Gesamtfläche multipliziert, ergibt sich, dass das Volumen der Weltmeere 11mal größer ist als das Volumen des über dem Meeresspiegel gelegenen Landes.“14 Würde man daher alles einebnen — die Berge abtragen und die Meeresbecken auffüllen —, würde ein mehrere tausend Meter tiefes Meer die gesamte Erde bedecken.
(Gottes-Wort-Buch (Wachturm-Bibel und Traktat-Gesellschaft), 1989 S.111-2)

Die Menschheit hat es nicht vergessen
37 John McCampbell, Professor der Geologie, schrieb einmal, dass „die grundlegenden Unterschiede zwischen biblischer Katastrophenlehre [d. h. der Flut] und evolutionistischem Uniformitarianismus [Aktualismus] nicht bei den faktischen Einzelheiten der Geologie, sondern bei der Interpretation derselben liegen. Die bevorzugte Interpretation wird zum großen Teil vom Hintergrund und den Voraussetzungen des Einzelnen abhängen.“21
38 Dass sich eine Flut ereignet haben muss, ist daraus zu ersehen, dass die Menschheit sie nicht vergessen hat. Auf der ganzen Welt, beispielsweise in so weit voneinander entfernten Gebieten wie Alaska und den Inseln der Südsee, besitzt man solche alten Überlieferungen. Von den primitiven präkolumbischen Zivilisationen Amerikas wie auch von den Aborigines in Australien kennt man Flutberichte. Diese unterscheiden sich zwar manchmal in den Einzelheiten, aber in fast allen Versionen wird als grundlegende Tatsache berichtet, dass die Erde überflutet wurde und nur wenige Personen in einem von Menschen gebauten Wasserfahrzeug überlebten. Eine so weit verbreitete Übereinstimmung kann man nur damit erklären, dass die Flut ein historisches Ereignis war.
(Gottes-Wort-Buch (Wachturm-Bibel und Traktat-Gesellschaft), 1989 S. 115-6)

Das ist erst einmal genug

Bis dene
Daniel

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Hallo Daniel

Die Bibel kein historisches Dokument?!

Deine Aussage lässt mich nur schlussfolgern das Du leider die
Bibel gar nicht bzw. so gut wie gar nicht kennest.
Stimmt’ s ?

Immer diese Schlussfolgerungen *g*

Du hast dir für mich viel Arbeit gemacht, aber ich habe nie behauptet, daß die Bibel nicht wahr ist oder nicht schon viele Hinweise der Bibel als historisch nachgewiesen wurden. Und warum macht man sich die Arbeit, die Historizität der Bibel zu beweisen? Weil sie nicht als historisches Dokument gilt.

Hast du außer der Bibel noch andere Hinweise auf oder Beweise für jüdische Christenverfolgung?

Gruß
Salbader

Hallo Harald

Paulus wurde von Juden, zu denen er in der Synagoge sprach,
mit Steinen beworfen oder verprügelt. Und das in mehreren
Städten.

was ist da so ungewöhnlich? dieser paulus war nicht mehr
„christlich“ als jesus es je war… damals war das
innerjüdischer streit.

daran ist gar nichts ungewöhnlich, nur Salbader scheint es
noch nicht gewußt zu haben.

Salbader hats gewusst, aber Salbader wusste nicht, daß das unter jüdischer Christenverfolgung, durch die Christen eine kürzere Lebenserwartung als andere Zeitgenossen hatten, läuft.

wer verfolgt euch denn gar so grausam?

Christen werden immer irgendwo verfolgt.
Derzeit nicht gerade in Europa.
Aber in China und in den islamischen Staaten kommt das schon
noch vor.

Das führt vom Thema jüdische Christenverfolgung weg. Bis jetzt konnte noch keiner Quellen außerhalb der Bibel nennen.

Gruß
Salbader

Hallo Salbader,

Immer diese Schlussfolgerungen *g*

Aber ich hatte mit der Vermutung wohl recht *g* ,ist aber egal

Und
warum macht man sich die Arbeit, die Historizität der Bibel zu
beweisen? Weil sie nicht als historisches Dokument gilt.

Jedes hist. Dokument muss einer Überprüfung standhalten, ob
biblisch oder nicht. Nur die Wahrheit ( Beweisbarkeit )zählt.

Und, wer sagt eigentlich(gut begründet)das die Bibel kein historisches Dokument ist?

Hast du außer der Bibel noch andere Hinweise auf oder Beweise
für jüdische Christenverfolgung?

Leider nicht.
Die Christenverfolgung durch die Juden war nicht offiziell durch den Staat Rom erfolgt. Judäa stand unter römischer Vorherrscht, doch Rom ließ in religiöser Hinsicht den unterworfenen Staaten weitestgehend ihre Eigenständigkeit.
Die religiöse Elite der Juden lies die Christen verfolgen, Paulus(Saulus)war anfangs selber einer der Erbittersten Verfolger. Es war eher eine art Hexenjagd (Anklagen wurden durch Verleumdung erwirkt).
Du kennst sicher den Film „Das Leben des O’Brain“, dieser Film gibt im groben (leicht überzogen *g*)das damalige Judentum wieder.
Es war wirklich so das z.B. dass aussprechen von Gottes Namen „Jehova“ zur Steinigung führen konnte. Der Sanhedrin konnte aufgrund solcher religiöser Verfehlungen, gegen das Judentum, solche Urteile erwirken.
Die später von Nero um 64 u. Z. entfesselte Christenverfolgung hatte nichts mit der Christenverfolgung durch die Juden zu tun.

Alles Gute
Daniel