beim mir zu Hause wird seit heute mittag ein neuer Heizkessel nebst Warmwasserboiler aufgebaut. Die Zirkulationspumpe der alten Heizung ist defekt, es soll also eine neue her. Ich habe vorgeschlagen, auf die Pumpe ganz zu verzichten, wir haben sie seit 10 Jahren nicht benutzt (deshalb ist sie wohl auch kaputt). Der Heizungsinstallateur hat dann darüber informiert, dass dies sehr leichtsinnig war, weil sich Legionellen im Wasser hätten bilden können. Ich habe das so verstanden, dass sich in einem nicht mindestens einmal täglich per Pumpe umgewälzten Wasserleitungssystem in einem quasi unbenutzen Rohr stehendes Wasser befindet.
Im Ergebnis will der Installateur morgen noch eine neue Pumpe in die Warmwasserleitung einbauen und empfiehlt, diese mittels Zeitschaltuhr mindestens 1 Stunde täglich laufen zu lassen, damit Legionellen keine Chance haben.
Daraus ergibt sich für mich eine neue Frage. Wenn ich schon in den sauren Apfel beißen und eine Pumpe laufen lassen soll (ich finde Geldverschwendung), wäre dann nicht eine intelligente Steuerung besser als eine Zeitschaltuhr, die nur in der Woche stimmt und am Wochenende anders eingestellt werden müsste?
so eine Circo erhöht den Komfort natürlich ungemein.
Der Energieverbrauch ist hauptsächlich von der Isolierung der Leitung abhängig. Der Energieverbrauch moderner Pumpen ist eher gering. So um die 50 Watt max.
Ich habe bei mir eine intelligente Steuerung installiert. (Die Isolierung bei mir ist nicht die töllste.) und zwar diese hier: http://circon.dr-clauss.de/ Damit bin ich sehr zufrieden. Die kann lernen. Man aktiviert die Pumpe durch kuzes Öffnen des Warmwasserhahns. Und wenn du das mehrmal zur etwa selbe Zeit gemacht hast, merk sich die Steuerung das. Sie kann aber auch vergessen…
Guck mal bei EBay, da kann man sie günstig bekommen. Oder evtl. ein Vorführgerät beim Hersteller.
Vielen Dank, damit ist die eine Hälfte meiner Frage angesprochen. Noch lieber wäre mir aber, wenn ich auf eine Pumpe völlig verzichten könnte. Kann mir jemand sagen, ob das Argument des Installateurs wirklich stimmt?
hallo,
ohne nun die genauen Umstände zu kennen ( Leitungslängen,Isolierung…) dient die Pumpe zur Zirkulation. In der Leitung stehendes Wasser kühlt ab
Energieverlust, da es ja vorher aufgeheizt wurde.
Wenn Du den Warmwasserhahn aufdrehst kommt erstmal das kalte Wasser
Wasserverlust, denn man will ja warmes Wasser.
Das mit den Legionellen & Pumpe kann ich jetzt so nicht bestätigen, wir erhitzen einmal im Speicher wöchentlich auf 65 Grad.
Zirkulationspumpe in Verbindung mit Zeitschaltuhr ist eine gute Lösung.
Moin,
ich empfehle die Lektüre folgender Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen
Aus der geht hervor, dass einfaches durchpumpen des Leitungsnetzes bei Temperaturen unter 70° wohl nicht ausreicht. Und 70° reicht für schwere Verbrühungen. so heiß sollte man die WW-Anlage -auch aus energetischen Gründen- keinesfalls dauerhaft betreiben.
Vielen Dank, damit ist die eine Hälfte meiner Frage
angesprochen. Noch lieber wäre mir aber, wenn ich auf eine
Pumpe völlig verzichten könnte. Kann mir jemand sagen, ob das
Argument des Installateurs wirklich stimmt?
wenn du auf die Pumpe verzichten willst, dann lasse doch den
Rücklauf stillegen.
Gruß Uwi
das mit den Legionellen stimmt.
Du kannst den Rücklauf stilllegen, das ist aber sehr aufwändig. Du musst dann jeden Strang dicht machen (lassen). Also nicht nur an der Heizung, sondern komplett - jeden Abgang. Und das ist mit viel Arbeit verbunden.
Dann ist es doch besser regelmäßig für 10 Minuten zu spülen. Einmal die Woche reicht dann aber aus.
ich habs gelesen und verstanden, die „absolut notwendige“ Pumpe erfüllt nicht ihren Zweck, wenn nicht einmal wöchentlich das Wasser auf mindestens 71 Grad Celsius erhitzt wird und dann alle Wasserkräne aufgedreht werden.
Mein alter Warmwasserbehälter hatte bei 60 Grad eine Sperre, werde heute abend also schauen, ob der neue so hoch aufgeheizt werden kann. Dann habe ich nach Wiki aber das Problem der Schnellverkalkung des Behälters und der Leitungen.
das mit den Legionellen stimmt.
Du kannst den Rücklauf stilllegen, das ist aber sehr
aufwändig. Du musst dann jeden Strang dicht machen (lassen).
Also nicht nur an der Heizung, sondern komplett - jeden
Abgang. Und das ist mit viel Arbeit verbunden.
Dann ist es doch besser regelmäßig für 10 Minuten zu spülen.
Einmal die Woche reicht dann aber aus.
naja, wenn du nicht dauernd pumpst, sondern nur, wenn auch wirklich Warmwasser gebraucht wird, ist das ziemlich wenig.
Die Pumpe sollte im Idealfall unter einer Stunde am Tag laufen. Wenn das Wasser einmal rum gepumpt ist, muss sie ja erstmal nicht weiter pumpen. Und nachts auch nicht. Tagsüber muss man überlegen. Der Stromverbrauch der Pumpe ist eher niedrig.
ich würd mal sagen der kumpel will dir nur nen bissel das geld ausde rippen ziehen … frag ihn doch mal was mit der kaltwassrerleitung is ? von wegen ob da dann nich ja auch ne pumpe rin müsste …
fackt ist pumpen werden nur eingebaut um warmwasser direckt am wasserhan zu haben damit man nich ewig aufwarm wasser warten muss weil stehendes warm wasser kphlt ja nun mal nach ner gewissen zeit ab im rohr
aus meinersicht der dinge kann man aufso nem stromfresser gern verzichten
ich selbst hab in mein haus meine wasser anlage komplet selber gebautauf 3 Etagen und nix mit pumpe weil voll unsinig meiner meinung nach
mfg bösi
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wenn ich so manche Ratschläge hier lese könnten mir die Haare vom Kopf fallen.
Als erstens einmal wird die „Zeitgesteuerte“ Zirkulationspumpe durch die EnEV vorgeschrieben. Einfach auf Grund der Tatsache, dass während der Stillstandszeiten der Pumpe die Zirkulation verhindert wird, und somit weniger Energie verloren geht. Lässt Du die Pumpe einfach weg, zirkuliert es vermutlich ständig, und das Leitungssystem wirkt wie ein Heizkörper. Selbstverständlich könntest Du die Pumpe auch durch ein Zeitgesteuertes Magnetventil ersetzen. Möglicherweise hat aber das Ventil so viel Widerstand dass eine Zirkulation nicht mehr in Gang kommt.
Legionellen sind da ein Problem wo wenig Wasser verbraucht wird, oder Leitungsteile nicht ständig durchströmt wird. Ich weis natürlich nicht wie groß euer Warmwasserbereiter ist, aber wenn der Inhalt einmal täglich durchläuft, gibt es kein Problem, wenn die Z-Pumpe 2mal täglich für ein paar Minuten läuft, sollte es auch kein Problem geben. Voraussetzung ist natürlich immer eine Ordnungsgemäße Trinkwasserinstallation.
Zum Schluss noch was zum Stromverbrauch der Z-Pumpe. Es gibt mittlerweile Hocheffizienspumpen die brauchen mal 15watt die Stunde, kannst Dir ja ausrechnen was das dann kostet, wenn die 2 x 10min am Tag läuft.
wenn ich so manche Ratschläge hier lese könnten mir die Haare
vom Kopf fallen.
Dann hoffe ich mal für dich
Als erstens einmal wird die „Zeitgesteuerte“ Zirkulationspumpe
durch die EnEV vorgeschrieben. Einfach auf Grund der Tatsache,
dass während der Stillstandszeiten der Pumpe die Zirkulation
verhindert wird, und somit weniger Energie verloren geht.
Stimmt.
Lässt Du die Pumpe einfach weg, zirkuliert es vermutlich
ständig, und das Leitungssystem wirkt wie ein Heizkörper.
Wo soll das denn hinzirkulieren und weshalb?
Selbstverständlich könntest Du die Pumpe auch durch ein
Zeitgesteuertes Magnetventil ersetzen. Möglicherweise hat aber
das Ventil so viel Widerstand dass eine Zirkulation nicht mehr
in Gang kommt.
Legionellen sind da ein Problem wo wenig Wasser verbraucht
wird, oder Leitungsteile nicht ständig durchströmt wird. Ich
weis natürlich nicht wie groß euer Warmwasserbereiter ist,
aber wenn der Inhalt einmal täglich durchläuft, gibt es kein
Problem, wenn die Z-Pumpe 2mal täglich für ein paar Minuten
läuft, sollte es auch kein Problem geben. Voraussetzung ist
natürlich immer eine Ordnungsgemäße Trinkwasserinstallation.
Ich frage mich immer wieso die Menschheit in den letzten hundert Jahren nicht ausgestorben ist, als Kinder noch einfach in diesem verkeimten Dreck gespielt haben, als man Früchte einfach vom Feld gegessen hat, als man noch Fahrrad ohne Helm fuhr,als Warmwasserspeicher einfach einen Auslauf hatten, als, als, als …
Zum Schluss noch was zum Stromverbrauch der Z-Pumpe. Es gibt
mittlerweile Hocheffizienspumpen die brauchen mal 15watt die
Stunde, kannst Dir ja ausrechnen was das dann kostet, wenn die
2 x 10min am Tag läuft.
Der Strom kostet sicher kaum etwas. Aber das Einbringen warmen Wassers in eine Leitung, das dann dort nur so rumsteht und abkühlt.
>>Schon mal was vom Dichteunterschied durch unterschiedliche Temperaturen gehört? Oder vielleicht von Schwerkraftheizungen die auch ohne Pumpen funktioniert haben?
Ich frage mich immer wieso die Menschheit in den letzten
hundert Jahren nicht ausgestorben ist, als Kinder noch einfach
in diesem verkeimten Dreck gespielt haben, als man Früchte
einfach vom Feld gegessen hat, als man noch Fahrrad ohne Helm
fuhr,als Warmwasserspeicher einfach einen Auslauf hatten, als,
als, als …
>>Wohl wahr, und da bin ich der gleichen Meinung. Wenn das Kind aber erst einmal in den Brunnen gefallen ist wird aber sofort ein Schuldiger gesucht. An die eigene Nase fasst sich ja kaum noch einer.
Der Strom kostet sicher kaum etwas. Aber das Einbringen warmen
Wassers in eine Leitung, das dann dort nur so rumsteht und
abkühlt.
>>Auch das steht außer Zweifel. Es ist wie vieles auf der Welt ein Kostenvergleich. Hier war in einer Antwort von 50Watt Stromverbrauch die Rede. Über den Wärmeverlust im Leitungssystem kann ich nichts sagen, das ich die Bauliche Situation nicht kenne. Fragt sich nur ob die Zirkulation den ganzen Tag in Betrieb sein muss, wenn a. Tagsüber niemand warmes Wasser braucht weil berufstätig, oder b. wenn tagsüber immer wieder einmal Warmes Wasser gezapft wird, und die Leitung alleine dadurch kaum abkühlt, und somit die Pumpe nicht immer laufen muss. Es gibt auch Temperaturgesteuerte Pumpen, die sich nur einschalten wenn die Wassertemperatur unter ein bestimmtes Niveau fällt. Möglichkeiten gibt es viele, über den Sinn lässt sich endlos streiten.
>>Schon mal was vom Dichteunterschied durch unterschiedliche
Temperaturen gehört? Oder vielleicht von Schwerkraftheizungen
die auch ohne Pumpen funktioniert haben?
Wie dir sicherlich bekannt unterscheiden sich die Leitungsdimmensionierungen der unterschiedlichen Systeme nicht unerheblich. Weiterhin kommt es darauf an wo genau der Wärmeerzeuger positioniert ist. Bei Einfamilienhäusern wird, des kürzeren Abgasweges und der Nähe zum Solarpaneel wegen, inzwischen, wenn möglich der Wärmeerzeuger gerne unter dem Dach positioniert. Bei Eigentumswohnungen mit separater Warmwassererzeugung liegt eine Horizontalverteilung vor.
Ich wage zu behaupten, dass sich in modernen Warmwasserversorgungssystemen nur vernachlässigbare Wassermengen schwerkraftmäßig irgendwohin bewegen.
Zirkulationspumpe für Warmwasser ist eingebaut
Hallo Wissende,
vielen Dank für Eure lebhafte Beteiligung. Ich musste mich gestern entscheiden und konnte nicht mehr länger warten. Habe also jetzt wieder eine Pumpe und will jetzt weiter entscheiden, wie ich die betreibe. Es gibt im Internet eine Reihe Links zu intelligenten Steuersystemen, die ich selbst anschließen könnte. In der Beschreibung der Funktionen widersprechen sie sich teilweise. Die eine Werbung behauptet, das Konkurrenzmodell sei so selbstlernend, dass am Ende des Lernprozesses die Pumpe 10 Stunden am Tag läuft, weil sie am nächsten Tag ein bisschen früher mit dem Pumpen beginnt. Während das eigene System immer eine Karenzzeit hat und deshalb nur zur notwendigen Zeit das Pumpen einschaltet.
Dann gibt es noch die Steuerungen, die auf eine kurze Wasserentnahme reagieren und dann auch noch die, bei denen eine Fernsteuerung der Steckdose empfohlen wird. Ich bin mehr als verwirrt! Reicht alternativ eine Zeitschaltuhr mit festen Zeiten und einmal täglicher Einschaltung für 10 Minuten gegen die Legionellen?
Das Wasser vor dem Hahn stehend habe ich bisher nie vermisst. Die Heizung hängt im Dachgeschoss direkt neben der Dusche und Warmwasser ist auch ohne Pumpe nach 1 Liter Durchlauf da. Im EG in der Küche habe ich beim Abwaschen das kalte Vorlaufwasser mit in die Spüle laufen lassen. Bis das Becken voll war, war die Temperatur gerade richtig, ich brauchte dann kein kaltes Wasser mehr zulaufen lassen.
Hilfe, ich brauche Rat, bevor ich noch mehr Geld für eine Steuerung ausgebe.