Ital.-frz. Front

Liebe Experten,

dass die Italiener 1940 entscheidend zur französischen Niederlage beigetragen haben, weiß ich. Was tat sich aber nach der alliierten Landung in Südfrankreich an dieser Front. Es wäre doch eine operative Alternative gewesen, der deutschen Italienfront in den Rückenfront zu fallen. Aber ich habe noch nie von nennenswerten Operationen in dem Bereich gehört.

Gruß,
ANdreas

Liebe Experten,

dass die Italiener 1940 entscheidend zur französischen
Niederlage beigetragen haben, weiß ich.

Ähm…
Also wenn ich mich da richtig erinnere, bekamen die Italiener, nachdem sie in den letzten Tagen des Frankreichfeldzuges in den Krieg eintraten, übel ein paar aufs Maul.
http://www.netcomuk.co.uk/~dpohara/alpine.htm

Was tat sich aber nach
der alliierten Landung in Südfrankreich an dieser Front. Es
wäre doch eine operative Alternative gewesen, der deutschen
Italienfront in den Rückenfront zu fallen. Aber ich habe noch
nie von nennenswerten Operationen in dem Bereich gehört.

nach der Invasion in der Normandie und der üblen Niederlage der Deutschen Westtruppen war Italien halt nur noch Nebenkriegsschauplatz. Der Versuch, den deutschen dort in den Rücken zu fallen, wäre möglicherweise sehr verlustreich geworden, da man über die Seealpen hätte vorrücken müssen, was einen schwierigen Gebirgsfeldzug bedeutet hätte, Noch dazu im Herbst.
Die voll mechanisierten Alliierten Verbände wären dort gar nicht zum tragen gekommen, und das Terrain hätte die Verteidiger sehr begünstigt.
Das wirkliche Ziel war auch nicht Oberitalien, das ja auf dem Weg nach Deutschland eine Sackgasse war, sondern der Rhein, das Ruhrgebiet und Berlin…

Und im Frühjahr 1945 war der Käse eh gegessen.

Gruß
Mike

zu 1940
Hallo Michael,

besten Dank für die nachvollziehbare Antwort.

Ähm…
Also wenn ich mich da richtig erinnere, bekamen die Italiener,
nachdem sie in den letzten Tagen des Frankreichfeldzuges in
den Krieg eintraten, übel ein paar aufs Maul.
http://www.netcomuk.co.uk/~dpohara/alpine.htm

Is’ schon klar. Ich vergaß das „:wink:

Gruß,
Andreas