gegen Deine „doppelzüngige“ Übersetzung stelle ich mal meine
Non far male che è peccato.
Non far bene che è sprecato.
Tue niemandem Böses, weil es eine Sünde ist. Tue niemandem
Gutes, der es nicht verdient.
Meiner Meinung nach darf man die beiden „che“ nicht unterschiedlich übersetzen, auch wenn „che“ beide Funktionen haben kann, Konjunktion und Relativpronomen. Auch die syntaktische Struktur sollte man in beiden Sätzen beibehalten
Gleiches Recht für beide Sätze! - Also:
Tue niemandem Böses, weil es eine Sünde ist.
Tue niemandem Gutes, weil es Verschwendung/vergeudete Zeit ist.
Oder:
Tue niemandem Böses, was eine Sünde ist.
Tue niemandem Gutes, was Verschwendung/vergeudete Zeit ist.
Nun kann man sich doch durchaus vorstellen dass man jemandem übel mitspielt, ohne dass diese Tat gleich eine Sünde ist.
Und ebenso kann man sich vorstellen jemandem etwas Gutes tut, ohne dass man es für Verschwendung hält.
Meine freie Interpretation: Sei nicht allzu böse im Leben, aber auch nicht allzu nett. Sei kein Teufel, aber auch kein Engel.
Das Motto wäre dann eher opportunistisch als zynisch.
Meiner Meinung nach darf man die beiden „che“ nicht
unterschiedlich übersetzen, auch wenn „che“ beide Funktionen
haben kann, Konjunktion und Relativpronomen. Auch die
syntaktische Struktur sollte man in beiden Sätzen beibehalten
Von mir aus gerne, damit habe ich kein Problem.
Tue niemandem Böses, weil es eine Sünde ist.
Tue niemandem Gutes, weil es Verschwendung/vergeudete
Zeit ist.
Oder:
Tue niemandem Böses, was eine Sünde ist.
Tue niemandem Gutes, was Verschwendung/vergeudete Zeit
ist.
Diese Vorschläge sind mir abwer zu absolut. Ich verstehe das „che“ in den Sätzen eher einschränkend und schlage daher als Kompromiss vor:
Tue niemandem Böses, wenn es eine Sünde ist.
Tue niemandem Gutes, wenn es Verschwendung ist.