… das ist mein Problem, ich weiß.
Also vielen Dank nochmal für die korrektur.
Da ich inzwischen auch meinen „Dank“ fertiggeschrieben habe und es insbesondere an dieser Stelle peinlich wäre (nein, eigtl. ist es überall peinlich…) kommafehler zu machen, bitte ich dich, diese nochmal durchzusehen:
(trennstriche kommen durch das kopieren von word)
"Ein besonderes Anliegen ist es mir, allen am Gelingen dieser Arbeit Betei-ligten, meinen herzlichen Dank auszusprechen.
Herr Professor Dr. … gab mir durch sein Engagement für die Deutsch-Polnische Weiterbildung die Inspiration zu diesem Thema. Dafür und für die gute Betreuung und Unterstützung bei der Anfertigung der Dip-lomarbeit sowie für das vielfache Entgegenkommen bei verschiedenen Anliegen möchte ich mich herzlich bedanken.
Weiterhin geht mein herzlicher Dank an Herrn von …, der für das Thema und die Übernahme der Zweitkorrektur sofort offen war und mir insbesondere bei der Fertigstellung der Arbeit fachliche Unterstützung so-wie nützliche Anregungen und Hinweise hat zukommen lassen.
An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit ergreifen meinen Eltern zu danken, die mich während der Studienzeit und besonders während der Prüfungsphasen tatkräftig unterstützt, und mir so ein reibungsloses Studi-um ermöglicht haben.
Nicht zuletzt gilt mein besonderer Dank meinem Freund, der mir in den vergangenen, mitunter anstrengenden Monaten jederzeit mit Verständnis und allerbester Hilfe zur Seite stand."
ich habe schon an anderer Stelle gesagt, daß Danksagungen in Diplomarbeiten nicht nötig bzw. unüblich sind.
Deine Beispielsätze veranlassen mich, Dich noch einmal darauf hinzuweisen.
Du mußt - vermute ich - eine „Versicherung an Eides Statt“ ans Ende der Arbeit dranhängen, mit dem Inhalt, daß Du die Arbeit allein und ohne fremde Hilfe … (die übliche Formulierung eben).
Deine geplanten Danksagungen würden dem teilweise konträr widersprechen.
Herr Professor Dr. … gab mir durch sein Engagement für die
Deutsch-Polnische Weiterbildung die Inspiration zu diesem
Thema.
Bis dahin okay, den Rest ersatzlos streichen.
Inklusive Zweitkorrektor, Familie und Freund.
Wenn Du Prof. und Zweitkorrektor für Betreuung und Hilfe usw. danken willst, dann mach das per persönlichen Briefen, aber erst im Nachhinein, wenn die Bewertung abgeschlossen ist, nicht im voraus und auf keinen Fall als Teil der Diplom-Arbeit.
Schließlich sollen (aus Sicht des Prüfungsamtes!) Prof. und Zweitkorrektor die Arbeit objektiv bewerten, aber wie könnten sie das tun, wenn schon am Anfang der Arbeit auf ihre Mithilfe hingewiesen wird.
Das ist also keine Geschmacksfrage, die ich Dir zum Nachdenken ans Herz lege, sondern ein höchst formales Problem!
Ehrlich?
aber das liest man oft. sehr oft sogar.
ich weiß nicht… schade eigentlich, denn ich würde gern …
aber uns wird doch extra ans herz gelegt sich einen betreuer auszusuchen, mit dem man gut zusammenarbeiten kann, nicht nur einen, der gut korrigiert.
Die hilfe (insbesodere) der Praxisbetreuer, ist doch gewollt?
Nebenbei:
eigl. müsste ich sogar noch einen Dank an die w-w-w-helfer schreiben = )
(Scherz … mach ich natürlich nicht)
nee, mal im ernst, das hab ich noch nie gehört, nehm mir den hinweis aber zu herzen und mach mich nochmal schlau.
Vielleicht frag ich nochmal meinen Prof. (ob das so clever ist weiß ich auch nicht …)
Liest die Arbeit (wenn sie nicht veröffentlicht wird natürlich) ausser ihm und dem zweitkorrektor noch jemand? jemand von zentraler stelle?
danke
Veronika
(ganz davon abgesehen das ich das vielleicht alles rausnehmen muss, die kommas -> waren die richtig?)
Hallo,
ich möchte mich der Warnung von Gudrun anschließen.
Ehrlich?
aber das liest man oft. sehr oft sogar.
Wenn man es oft liest, dann in veröffentlichten Arbeiten, das ist etwas anderes.
Jedenfalls ist es wirklich schwierig, die Versicherung, alles alleine gemacht zu haben, mit Deinem Vorwort zu verbinden.
Dann noch aus Korrektorensicht:
Diese Vorwortschreiberei bei Examensarbeiten greift wirklich um sich, neuerdings sogar schon bei Proseminararbeiten. Mich als Korrektorin irritiert das: Natürlich betreut man eine Arbeit, aber diese Dankesworte am Anfang, soll ich damit unter Druck gesetzt werden? Bin ich nachher dafür verantwortlich, wenn die Arbeit nicht gut ist?
Eigentlich finde ich selbst das immer eher störend. (DAnkes-)Vorworte zu schreiben ist eine gute akademische Tradition, die man bei Veröffentlichung anwendet, man kommuniziert hier mit der Öffentlichkeit, nicht ausschließlich mit dem, dem gedankt wird und der beurteilen soll…
Tatsächlich fände ich es besser, Veronika, auch für Deine Korrektoren, Du würdest nach Bestehen Deiner Prüfung bei Ihnen vorbei kommen und Dich persönlich bedanken. Ein engagierter Lehrer freut sich immer, noch einmal etwas von den Studenten zu hören.
Hallo,
ok, ich nehme die Warnung (zumal aus Korrektoren sicht …) gern an und werde nur in einem ganz allgemeinen satz meinen dank aussprechen.
aber diese Dankesworte am Anfang, soll ich damit unter
Druck gesetzt werden? Bin ich nachher dafür verantwortlich,
wenn die Arbeit nicht gut ist?
nein, natürlich nicht.
ich will niemanden unter druck setzen.
es ist mir ein wirklich ehrliches bedürfnis … insbesondere auch meinen eltern gegenüber…und meinem freund, der sehr viel verständnis aufgebracht hat.
Tatsächlich fände ich es besser, Veronika, auch für Deine
Korrektoren, Du würdest nach Bestehen Deiner Prüfung bei Ihnen
vorbei kommen und Dich persönlich bedanken. Ein engagierter
Lehrer freut sich immer, noch einmal etwas von den Studenten
zu hören.