Ja, ja, die Kommata

Hallo,
ich möchte mich der Warnung von Gudrun anschließen.

Ehrlich?
aber das liest man oft. sehr oft sogar.

Wenn man es oft liest, dann in veröffentlichten Arbeiten, das ist etwas anderes.
Jedenfalls ist es wirklich schwierig, die Versicherung, alles alleine gemacht zu haben, mit Deinem Vorwort zu verbinden.
Dann noch aus Korrektorensicht:
Diese Vorwortschreiberei bei Examensarbeiten greift wirklich um sich, neuerdings sogar schon bei Proseminararbeiten. Mich als Korrektorin irritiert das: Natürlich betreut man eine Arbeit, aber diese Dankesworte am Anfang, soll ich damit unter Druck gesetzt werden? Bin ich nachher dafür verantwortlich, wenn die Arbeit nicht gut ist?
Eigentlich finde ich selbst das immer eher störend. (DAnkes-)Vorworte zu schreiben ist eine gute akademische Tradition, die man bei Veröffentlichung anwendet, man kommuniziert hier mit der Öffentlichkeit, nicht ausschließlich mit dem, dem gedankt wird und der beurteilen soll…
Tatsächlich fände ich es besser, Veronika, auch für Deine Korrektoren, Du würdest nach Bestehen Deiner Prüfung bei Ihnen vorbei kommen und Dich persönlich bedanken. Ein engagierter Lehrer freut sich immer, noch einmal etwas von den Studenten zu hören.

Grüße,
Taju