Hallo zusammen und vielen Dank für Ihre unschätzbare Hilfe
Ja, jetzt bin ich klug geworden (im vergleich zu früheren Zeiten), aber eine neue Frage habe ich trotzdem, darf ich diese stellen?
Sind Konstuktionen wie folgt im Deutschen seltsam / unerwünscht / falsch / typisch englisch?
Oder bin ich wieder der einzige in der Welt, der so etwas gebraucht?
Das Buch ist mein.
Das Buch ist Ihr.
Mit freundlichen Grüssen
und vielem Dank im Voraus
Hallo zusammen und vielen Dank für Ihre unschätzbare Hilfe
Ja, jetzt bin ich klug geworden (im vergleich zu früheren
Zeiten), aber eine neue Frage habe ich trotzdem, darf ich
diese stellen?
…woher diese unübliche Ausdrucksweise ?
Sind Konstuktionen wie folgt im Deutschen seltsam /
unerwünscht / falsch / typisch englisch?
Oder bin ich wieder der einzige in der Welt, der so etwas
gebraucht?
Das Buch ist mein.
Das Buch ist Ihr.
Beides ist möglich (aber eine veraltete Ausdrucksweise)
Normal wäre aber ‚Das ist mein Buch‘ und ‚Das ist ihr Buch‘
Analog zum Englischen: ‚This is my/her book‘ ‚This book is mine/hers‘
aber eine neue Frage habe ich trotzdem, darf ich
diese stellen?
darf ich berichten, daß ich nie vorher oder nachher so viel über meine eigene Sprache gelernt habe, als in den Jahren, als ich mit einer Kollegin (ihres Zeichens Romanistin aus Rumänien, wir hatten das Latein und das Französische gemeinsam) gearbeitet habe, die nie aufgehört hat zu fragen. Wenn ich mit Dingen wie „Sprachgefühl“ daherkam, sagte sie bloß: „Il faut qu’une porte soit ouverte ou fermée“ (Eine Tür muss entweder offen oder geschlossen sein).
Du wirst nicht glauben, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich eine Short Story in der Hand hatte, die sie auf Deutsch verfasst hat: Ich war sozusagen der Pate dieser Geschichte.
Seither glaube ich, dass das Deutsche nicht nach Regeln, sondern nach Ausnahmen von den Ausnahmen gebildet wird.
Hallo! Nach deinem schäkernden Gruß ‚huhu‘ nehme ich an, dass Du mit dem Frager ein paar Späßchen treiben willst. Anders kann ich mir das nicht erklären was Du da zusammengeschrieben hast!
Das Buch ist mein.
Das Buch ist Ihr.
ja…das buch ist meine. das buch ist ihr.
In welcher Region sagt man dennn: ‚Das ist meine Buch?‘
‚Meine‘ ist weiblich! ‚Das ist meine Flasche.‘
das ist ein ganz normaler satz, jedoch „meine“…„mein“ ist
nicht mehr so haeufig - hat etwas poetisches:smile:
ich sage z.b. immer. „das buch ist mir“ - das ist jedoch
falsch und regional bedingt. es kommt wohl von dem satz:„das
buch gehoert mir.“
es geht auch: „das ist meine“, wenn dich jemand fragt:„ist DER
schuh hier deine?“ antwort:„ja(,das ist meineR.)“
Damit schießt Du den Vogel ab! Nur sollte man bei interessierten Ausländern die Deutsch lernen wollen etwas vorsichtiger sein, da die oft die Verarschung nicht bemerken können.
In welcher Region sagt man dennn: ‚Das ist meine Buch?‘
‚Meine‘ ist weiblich! ‚Das ist meine Flasche.‘
und sagst du dann auch:„das ist meiner stuhl“? wir benutzen nicht immer die gleichen endungen bei pronomen mit und ohne folgendem substantiv.
ich sage nie: das ist mein.
immer: das ist meine.
ich weiss nicht, warum ich es sage, aber entweder
ich dekliniere einfach schwach oder ich lasse einfach etwas weg.
schwach dekliniert:
eigentlich:das ist DER meine. ich erlaube mir bei dieser grausamen kontruktion DER wegzulassen.
wenn du „das ist mein“ sagst, dann entschuldige. dann nehme ich meine behauptung, es sagt man nicht mehr so oft, zurueck.
aber:
du kannst sagen:
„der leim ist mein“->eher poetisch->„das/der ist mein“
du musst auch nicht stur an „der“ festhalten, wenn du sagst: " der leim gehoert mir" --> „das ist mein“ oder „…meiner“
man kann da ganz flexibel jonglieren.
„der leim ist meine“->schwach dekliniert->„das ist meine“
oder
„das ist meine sache“…es kann sein, dass ich wegen „sache“ „meine“ benutze und einfach ellipsenregeln anwende.
„der leim ist meiner“->besondere betonung von->„das ist meiner“
aber du kannst ohne probleme „das buch ist meine“ sagen.
aber wenn du dich nach der regel > handelst, dann musst du „mein“ sagen(was meiner meinung nach weniger verwendet wird).
das ist jedoch gar nicht notwendig.
ich sage nie: das ist mein. immer: das ist meine.
ich weiss nicht, warum ich es sage, aber entweder
… lieber Rene, kann man viel sagen.
Allerdings ist es nicht regelgerecht. Gerade bei Fragen von Nicht-Muttersprachlern sollte man jedoch nach Möglichkeit vermeiden, nicht regelkonforme Antworten zu geben.
In den meisten Fällen führt das zur Verwirrung des Fragestellers, möglicherweise sogar dazu, dass er sich etwas Falsches einprägt.
ich sage nie: das ist mein. immer: das ist meine.
ich weiss nicht, warum ich es sage, aber entweder
… lieber Rene, kann man viel sagen.
Allerdings ist es nicht regelgerecht. Gerade bei Fragen von
Nicht-Muttersprachlern sollte man jedoch nach Möglichkeit
vermeiden, nicht regelkonforme Antworten zu geben.
hallo eckard,
aber er ist doch hier, um das zu verstehen, was wir reden und nicht, was in seinem buch steht.
und anscheinend habe ich nicht deutlich genug erklaert, dass es verschiede regeln mit verschiedenen moeglichkeiten gibt.
man kann immer „das ist meine“ sagen - unabhaengig vom substantiv. das macht es gerade fuer auslaender leichter, da sie sich dann nicht fragen muessen, welches geschlecht das betreffende objekt hat.
aber er ist doch hier, um das zu verstehen, was wir reden und
nicht, was in seinem buch steht.
Was genau soll er verstehen? Redet hier jemand? Wladimir fragt nach der Richtigkeit von Phrasen, die er gelesen hat und nicht danach, was du fälschlicherweise so von dir gibst.
und anscheinend habe ich nicht deutlich genug erklaert, dass
es verschiede regeln mit verschiedenen moeglichkeiten gibt.
Von welchen angeblichen Regeln schwafelst du da?
man kann immer „das ist meine“ sagen - unabhaengig vom
substantiv. das macht es gerade fuer auslaender leichter, da
sie sich dann nicht fragen muessen, welches geschlecht das
betreffende objekt hat.
Das ist schlicht falsch. Dich möchte ich nicht als Deutschlehrer haben, wenn ich diese Sprache erst noch lernen müsste.
Sagen kannst du tatsächlich viel, richtig ist es deshalb noch lange nicht. Frau Pooth redet in der Werbung auch davon, dass „Sie hier geholfen werden“. Und trotzdem ist es falsch.
Am ehesten könntest du noch sagen: „Das ist meins“ - ohne Ansehen des Genus des betreffenden Nomens. Denn dann könntest du sinngemäß „Eigentum“ ergänzen. Aber ich glaube kaum, dass Wladimir damit gedient ist, Regionalismen und Sprachschlampereien vorgeführt zu bekommen.