Jäger töten Haustiere

Menschen töten Tiere!!
Hallo,
ich selber habe auch Haustiere, 4 Katzen und einen Hund. Was ich aber trotzdem nicht verstehe, ist diese Fragestellung. Sicherlich ist es schade und traurig, wenn ein Haustier nicht wieder nach Hause kommt. Aber deswegen nur die Jäger verteufeln finde ich ein wenig einseitig. Die Jagd hat durchaus auch einen Sinn, was ist denn, wenn uns Wild wie z. B. Rehe und Wildschweine die Gärten leerfressen?? Bevor die Frage aufkommt, ich lebe in der tiefsten sauerländischen Pampa, da kann es durchaus passieren, dass einem Rehe innerorts auf der Hauptstraße begegnen, und nein, ich bin kein Jäger!
Mal ganz ehrlich, bei jeweils gut 5 Mio. Hunden und Katzen sind die Tiere, die von Jägern geschossen werden doch sicherlich zu vernachlässigen. Ich gehe davon aus, das deutlich mehr Haustiere überfahren werden – was willst du dagegen machen, die Autos verbieten? Ja, auch ich hatte mal eine Katze, die einfach nicht wieder gekommen ist, ich weiss also auch, wie mies man sich dann fühlt. Ja, es ist bequem, wenn man immer nur das sieht, was man möchte… Was machst du, wenn eines deiner Haustiere todkrank ist und keine Aussicht auf Heilung besteht?? Einschläfern lassen oder nicht?
Ich bin der Meinung das man Tierschutz nicht vernachlässigen sollte, allerdings bringt es nichts, eine „Rand“gruppe für ihr tun zu verteufeln, solange z. B. Rinder, Schweine und Schafe, diese Tiere werden zu Massen quer durch Europa gekarrt, nur damit wir günstig essen können. Wie hältst du es hiermit? Bist du Vegetarier oder sogar Veganer? Trägst du nur Stoff- und Kunstlederschuhe? Bist du dir sicher, dass keine deiner täglichen Pflegemittel auch nur ein wenig tierisches enthält?
Denk mal ein wenig darüber nach.

Ach ja so etwas regt mich weit mehr auf: http://www.tierschutz-marsberg.de/index2.php und dann weiter auf Informationen – Aktuell.

Gruss,
MSP

Hallo Osso,

ich habe selbst mal mit erleben dürfen. Ein Hund aus der Verwandschaft wurde 5 m vor der Haustür (sie wohnten in einem nicht umzäunten Kotten) von einem Jäger aus nächster Nähe mit einer Ladung Schrot bedacht. Der Hund hatte nur eine Einschußstelle. Auf den Röntgenaufnahmen sah ich dann den mit Schrot durchsiebten Körben. Habe gesehen, wie das Tier gelitten hat. Er mußte beim Tierarzt eingeschläfert werden.

Gruß rene

Natürlich finde ich das jemand der seine Meinung fanatisch vertritt ohne auf sachliche Argumente Rücksicht zu nehmen, durchaus den Titel „Idiot“ verdient. Ob das bei diesen vermeindlichen „Tierschützern“ auch der Fall ist, will ich nicht festlegen, tendenziell schon. Das Schlimme finde ich nur, das solche Leute es immer wieder schaffen mit ihren Aussagen Stimmen und Leute zu fangen…

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Hallo!

Wenn Du tagelang ein Vogelnest beobachtest, mit den Küken drin
und eines Tages findest du die Vogelleichen auf der Erde.
Sinnlos totgebissen von Omas Muschikatze.

Hmm, und das wäre also eine Rechtfertigung, Katzen zu
erschießen?

Vogel -> evtl getötet durch Katze -> vorsorglich getötet
durch Jäger = Gut für´s ökologische Gleichgewicht?

Und wenn es sich bei den Küken um zB. Fasane, Rebhühner oder
Ringeltauben handelt, die später evtl. von Jägern getötet
werden?

Vogel -> getötet durch Jäger = Gut für´s ökologische
Gleichgewicht?

Heisst:
Katze tötet Vogel = böse?
Jäger tötet Vogel + Katze = gut?

Mein Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber Deine Begründung
war auch nicht besser :wink:

Das hier ist keineswegs ein Vorwurf an die gesamte Jägerschaft
und ich möchte auch nicht alle Jäger über einen Kamm scheren.
Meine Kritik wendet sich allein an die „schwarzen Schafe“, die
Ihren Jagdtrieb nicht mehr unter Kontrolle haben.

Dafür gibt es gleich mal ein Sternchen :wink:

Das ist ja auch immer wieder meine Unterscheidung: Waidmänner und Ballermänner…

Gruß
Beowolf

Hallo Ulrich!

Was daran schlimm ist weis ich jetzt zwar nicht genau, aber

Ist doch ganz simpel:
Man besitzt ein Grundstück und muss Leuten den Zutritt und die
Jagd gewähren, die man dort nicht haben möchte.
Das ist ein Eingriff auf mein Eigentumsrecht!

Nööö, dann darfst du auch die Polizei, den Schornsteinfeger und das SEK nicht reinlassen :wink:.
Dieses Recht ist nunmal festgeschrieben und gilt somit für alle, ob es ihnen passt oder nicht.

spätestens wenn Wildschweine diese Fläche einmal umgedreht
haben weist du genau, warum diese Fläche als nicht befriedeter
Bereich gilt.

Das ist vielleicht die Kehrseite, doch sollte ein mündiger
Bürger das selber entscheiden können!

Das ist doch das Thema… der „mündige“ Bürger hat teilweise gar nicht die Entscheidungsbefügniss, dafür gibt es doch Gesetze und Verordnungen die Ihm diese schwere Entscheidung von vornherein abnehmen…

Gruß
Beowolf

Sorry,

aber 1. war das wohl nicht wirklich ein Jäger…
2. mit Schrot auf einen Hund ??? -> sicher kein Jäger
3. Aus nächster Nähe heisst ??? dann müsste er doch auf der Stelle gestorben sein… sonst kann ich dir diese Geschichte nicht wirklich abnehmen !!!
By the way… wie ging denn die Strafsache aus… oder nicht angezeigt ???

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Du hast sicher einen Balkon mit einem Bonsai!

Bäume? Vögel nisten meistens in Sträuchern usw.

mfgConrad

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Hallo Ulrich,

aber 1. war das wohl nicht wirklich ein Jäger…

Ja wahrscheinlich ein Ballermann. Die Verwandte meinte auch, daß sie mehrere Tage beobachtet wurden. Nur den Sinn davon merkte sie erst, nachdem es passiert war. Rings um den Kotten war Feld.

  1. mit Schrot auf einen Hund ??? -> sicher kein Jäger

s.o.

  1. Aus nächster Nähe heisst ??? dann müsste er doch auf der
    Stelle gestorben sein… sonst kann ich dir diese Geschichte
    nicht wirklich abnehmen !!!

Ich habe es mir von einem Jäger erklären lassen, da nur eine Einschußstelle zu sehen war, kann der Schütze nicht sehr weit weg gestanden haben. Ansonten hätte der Hund ein durchsiebtes Fell haben müssen. Er hat das Hinterteil vom Hund getroffen. Und ich weiß was ich gesehen habe. Der Hund hat gelitten und wurde erst beim Tierarzt eingeschläfert.

By the way… wie ging denn die Strafsache aus… oder nicht
angezeigt ???

Leider haben die Verwandten keine Anzeige auf Unbekannt gestellt. Wäre es mein Hund gewesen, ich hätte es gemacht.

Gruß rene

Mehrere 100 000 Tiere! Im Jahr!

Wer glaubt denn das!

Das wären 800 Tiere am Tag! 800 Stück werden jeden Tag von Jägern erschossen?

Ich denke, damit sind auch die Schlachthöfe un Hühnerfarmen gemeint.

mfgConrad

Aber deswegen nur die Jäger
verteufeln finde ich ein wenig einseitig. Die Jagd hat
durchaus auch einen Sinn, was ist denn, wenn uns Wild wie z.
B. Rehe und Wildschweine die Gärten leerfressen??

Wenn es keine winterlichen Fütterungen und eine halbwegs vernünftige Fauna (Raubtiere!) in unseren Wäldern gäbe, bräuchte kein Mensch die Killer im Lodenmantel.
Aber der Bestand an (den „Jägern“ genehmen) Wild (Rehe, Wildschweine) wird künstlich auf einem für den Wald nicht verkraftbaren Niveau gehalten und anschließend damit argumentiert, daß man sie ja jagen müsse.

Ich bin weder radikaler Tierschützer, noch stelle ich den Beruf des Försters in Frage, sehr wohl aber die vielen „Freizeitballermänner“.

Der Jäger hat in erster Linie den Wald zu schützen und nicht das jagbare Wild - dieses tritt im Allgemeinen eher als Waldschädling auf.

LG
Stuffi

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Hallo Osso,

ich kann verstehn, dass Du das schockierend findest.
Aber ich finde es genauso schockierend, wie selbstverständlich jeder Katzenhalter meint, seine Katze frei laufen zu lassen, und wenn Du mein mit Sch***** beflasterten Garten sehn würdest, und die 6 bis 8 Katzen die jeden Tag über mein Grundstück laufen, mein Amselpäarchen jagen oder Frösche töten oder aber halt ihr Klo verrichten, würdest Du meine Wut verstehn, die mich auch manchmal wünschen lassen würde, dass die Viecher „tot umfallen“.

Versteh mich nicht falsch, ich liebe Katzen auch, aber ich finde es unverantwortlich, dass es keine Richtlinien gibt, die den Katzenbesitzer zwingen, dafür zu sorgen, dass die Katzen nicht das Gründstück verlassen ohne Beaufsichtigung, wie es bei Hunden auch üblich ist, alleine aus den sprunghaften Anstieg, dass jeder eine Katze hat.

Meiner Meinung nach, ist es alleine die Verantworlichkeit des Halters, ob er seiner Katze frei rumstreunern lässt, und sich nicht wundern muss, wenn das Tier abgeschossen wird, oder überfahrn wird oder sonstwas damit passiert.

Also macht nicht Jäger verantwortlich, die ihren Job tun, „wildstreunende“ Katzen abzuschiessen, die Grenze zu Grundstück ist eine ganz andere Sache, sondern schaut lieber auf euch selbst, ob es wirklich nötig tut, die Katzen frei umherlaufen zu lassen, grade in dicht besiedelten Gebieten und vielen Strassen.

GRuß Wölkchen

Es ist erwiesen, daß Katzen nicht annähernd so viele Vögel
erlegen, wie Vogelfreunde ihnen gerne anhängen würden. Und
wenn, dann erwischen sie am ehesten alte, kranke oder zum
Überleben zu dämliche Vögel (sie sehen die Katze, sie setzen
sich trotzdem daneben hin; oder sie bauen ihr Nest an
nicht-katzensicherer Stelle).

Das hat mir vor einigen Jahren zu meiner großen Verblüffung der Leiter einer Vogelschutzwarte auch gesagt (von ihm hätte ich eine andere Stellungnahme erwartet). Er war auch strikt dagegen, jeden aus dem Nest gefallenen Vogel zu retten, das sei zwar menschlich verständlich, helfe aber der Vogelpopulation nicht, im Gegenteil, man greife in die natürliche Auslese ein, das sei, wenn es häufig geschieht, zum Schaden der Tiere.

Er erklärte mir folgendes: Bei einer Vogelart, deren Lebenserwartung ca. 2 Jahre beträgt, überlebt - eine langfristig stabile Population vorausgesetzt - von allen im Laufe eines Jahres in die Welt gesetzten Jungvögeln gerade mal einer , bei Arten mit höherer Lebenserwartung sind es entsprechend weniger. … ungläubiges Staunen meinerseits … grübel … klar: Im Laufe des Lebens der beiden Elternvögel überleben zwei Junge, so bleibt die Population stabil. Wären es mehr, würde die Population unweigerlich zunehmen.

Wenn man nun bedenkt, dass manche Vögel mehrmals pro Jahr brüten und jedesmal ein volles Nest haben, ist die Überlebensrate nicht gerade berauschend.

Dieser Vogelschutzspezialist sagte mir auch, dass Katzen dabei keine besonders große Rolle spielen, sie schaden der Vogelpopulation nach seinen Angaben nicht, da sie in den meisten Fällen die Vögel erwischen, die auch ohne Katze nicht überlebt hätten.

Diese Auskunft war nicht das, was ich hören wollte, aber es ist wohl so.

Grüße
Sebastian, der Katzen trotzdem verjagt, wenn sie den hier nistenden Vögeln auflauern.

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Hallo,

Ach ja so etwas regt mich weit mehr auf:
http://www.tierschutz-marsberg.de/index2.php und dann weiter
auf Informationen – Aktuell.

So einen Fall haben wir hier auch in der Nähe. Dem Besitzer wurde die Tierhaltung verboten, dann ging das Ganze auf seine Schwester über, nachdem sie auch ein Verbot bekam, auf die Freundin usw. usw.

Der Typ ist wegen Subventionsbetrug zu einer Haftstrafe verurteilt worden (nicht etwa wegen der Tierquälerei), kann aber diese aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten (er wiegt schätzungsweise 160 kg). Er fährt hier weiter rum, hält weiter Tiere, ignoriert weiter sämtliche Gesetze und Vorschriften, und nichts passiert.

Grüße
Sebastian

Hi, also die Zahl halte ich für doch sehr aus der Luft gegriffen, genauso wie die jährlich während der Urlaubszeit angeblich ausgesetzten Tiere - aber das nur am Rande.
Ich hab selber vier Katzen und als ich einmal recht nahe zu einem Waldgebiet gezogen bin, hab ich den zuständigen Jäger angerufen, ihm gesagt, wie meine Viecher ausschauen (die sind relativ auffällig). Tja, der Mann hat sich über meinen Anruf gefreut und meinte, „so schnell wird auf Haustiere nicht geschossen“. Ob was dransein mag, weiß ich nicht, ich fühlte mich jedenfalls beruhigt. Gruß

Hi Wölkchen,
also eine Katze kann man nicht „zwingen“ oder mit ihr ausdiskutieren, ob sie jetzt ein Grundstück verläßt oder nicht oder ein anderes betritt.
Ich hab es immer so gehalten: Wenn ich umgezogen bin, dann sowie so schon ländlich oder außerhalb und ich hab mich IMMER bei den neuen Nachbarn vorgestellt und gesagt, ich habe soundsoviel Katzen, die schaun soundso aus und wenn die irgendwas kaputtmachen, da ist meine Adresse und Telefonnummer. Es gab nie Probleme.
Gruß

Wäre schön, wenn das meine Nachbarn auch machen würden. Ich hab ja kein Problem damit, dass sie da umherlaufen, nur das sie dahinSch***** , dass find ich echt mies. Und keinem interessierts, sind eben halt nur Katzen. Wenn man was dagegen macht, wird man gleich als Katzenhasser hingestellt. Und kann ja schlecht DNA Test machen lassen *Gg*

Gruß Wölkchen

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ist wohl regional verschieden:

ein bekannter wohnt direkt am ortsrand und hatte deshalb den zuständigen jäger gebeten, falls sich seine recht auffällige katze mal etwas zu weit vom ort entferne, sie bitte nicht abzuschiessen. hat er dann aber doch irgendwann gemacht, woraufhin es wirklich ein riesiges theater mit gericht und artikel in der zeitung gab. das alles hat den jäger nicht abgeschreckt, die nachfolgerkatze auch noch abzuschiessen (und zuerst den bekannten leider nicht, eine neue katze anzuschaffen).

wie überall gibt es auch bei den jägern solche und solche. da kann man leider nicht ausschliessen, daß auch einer dabei ist, der nur spaß an der knallerei hat oder daran, dem nachbarn eins auszuwischen.

Wir Haben ein Grundstück von ungefähr 4000 Quadratmetern. Auf
diesem grundstück tummeln sich vier Nachbarskatzen. Zur
Brutzeit immer mit dem Kopf nach oben. Suchen sie Mäuse auf
den Bäumen?

Natürlich richtet sich die Aufmerksamkeit immer dorthin, wo es besonders viel zwitschert und raschelt. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie alle vorhandenen Nester ausnehmen.

Wir haben schon sehr viele beim Verschlingen oder Aussaugen
von jungen Vögeln erwischt.

Beim Aussaugen? Das sind doch keine Vampire!

Also, wer das nachgewisen hat, dass sie liebe Kätzchen sind,
weiß nicht, was er sagt.

Es gibt keine bösen oder lieben Tiere. Es sind Tiere! Der Buntspecht vergrößert das Loch von Nistkästen oder Nisthöhlen, um an Eier oder Jungvögel zu kommen (um sie dann zu fressen), die Vögel in Nachbars Voliere zerhacken schwache Mitbewohner (also erkrankte oder junge Tiere), von den ganzen wilden Tieren mit Hunger mal abgesehen. Wenn wir alle Wesen, die Tiere warum auch immer töten, töten würden, hätten wir aber gut zu tun. Schon angefangen bei den Insektenfressern. Dabei sind wir selbst nicht mal besser - schon gar nicht, wenn wir ein Tier nur deshalb schon töten, weil es ein anderes eventuell töten könnte.

Wir sind schon eigenartige Wesen, dass wir irgendwelche Moralvorstellungen von einer Katze erwarten, die wir nicht mal von uns selbst noch irgendeinem anderen Tier erwarten. Noch nie eine Ente oder ein Wachtelei verspeist?

Bis denne
Schnoof

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Zutiefst betroffen

Wenn Du tagelang ein Vogelnest beobachtest, mit den Küken drin
und eines Tages findest du die Vogelleichen auf der Erde.
Sinnlos totgebissen von Omas Muschikatze.

Und wenn Omis Muschikatze vorsorglich erschossen wird und Omi
daraufhin vor Kummer um ihren einzigen Liebling stirbt…sind
dann noch die Vögelchen wichtiger??

Das halte ich doch für eine etwas übertriebene Darstellung. Nichts desto trotz kann ich auch nicht die Meinung des Vorredners teilen.

Es ist erwiesen, daß Katzen nicht annähernd so viele Vögel
erlegen, wie Vogelfreunde ihnen gerne anhängen würden. Und
wenn, dann erwischen sie am ehesten alte, kranke oder zum
Überleben zu dämliche Vögel (sie sehen die Katze, sie setzen
sich trotzdem daneben hin; oder sie bauen ihr Nest an
nicht-katzensicherer Stelle).

Da macht sich bei mir ziemlicher Unmut breit: Schon mal etwas von Bodenbrütern gehört? z.B. das Rotkehlchen ist so ein Vertreter. Die brüten nun mal am Boden, und nicht, weil sie zu „dämlich“ zum Überleben sind, sondern weil es in ihrer Natur liegt.

Ich denke, das Problem liegt eher da begründet, das es viel zu viele Katzen gibt! Geh`mal ins Tierheim, da wird man doch zugeschmissen mit den Tieren! Und warum? Weil viele Katzenhalter nicht in der Lage sind bis 3 zu zählen und ihren Liebling kastrieren, bzw sterilisieren zu lassen! Sind ja schließlich Kosten, die man sich sparen kann!

Meine Eltern haben auch einen Kater. Der ist steril. Find ich auch o.k.
Hier bei meiner Arbeitsstelle (ich arbeite auf einem Bauernhof) sind die Katzen unabdingbar zur Sicherung der Ernte! Leider rede ich hier was das Sterilisieren angeht auch gegen eine Wand.

Ich denke, der Nutzen von Katzen in punkto Mäuse-, Ratten- und
nicht zu vergessen Insektendezimierung ist größer als ihr
Schaden durch Vogelmord.

Bitte vergiss nicht, das die meisten unserer Gartenvögel auch von Insekten leben. Sie spielen eine große Rolle in der Bekämpfung von „schädlingen“.

P.S. Ich liebe und beobachte Vögel auch gern.

Grüßle
Regina

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Wir Haben ein Grundstück von ungefähr 4000 Quadratmetern. Auf
diesem grundstück tummeln sich vier Nachbarskatzen. Zur
Brutzeit immer mit dem Kopf nach oben. Suchen sie Mäuse auf
den Bäumen?

Natürlich richtet sich die Aufmerksamkeit immer dorthin, wo es
besonders viel zwitschert und raschelt. Aber das heißt noch
lange nicht, dass sie alle vorhandenen Nester ausnehmen.

Wir haben schon sehr viele beim Verschlingen oder Aussaugen
von jungen Vögeln erwischt.

Beim Aussaugen? Das sind doch keine Vampire!

Also, wer das nachgewisen hat, dass sie liebe Kätzchen sind,
weiß nicht, was er sagt.

Es gibt keine bösen oder lieben Tiere. Es sind Tiere! Der
Buntspecht vergrößert das Loch von Nistkästen oder Nisthöhlen,
um an Eier oder Jungvögel zu kommen (um sie dann zu fressen),
die Vögel in Nachbars Voliere zerhacken schwache Mitbewohner
(also erkrankte oder junge Tiere), von den ganzen wilden
Tieren mit Hunger mal abgesehen. Wenn wir alle Wesen, die
Tiere warum auch immer töten, töten würden, hätten wir aber
gut zu tun. Schon angefangen bei den Insektenfressern. Dabei
sind wir selbst nicht mal besser - schon gar nicht, wenn wir
ein Tier nur deshalb schon töten, weil es ein anderes
eventuell töten könnte.

Wir sind schon eigenartige Wesen, dass wir irgendwelche
Moralvorstellungen von einer Katze erwarten, die wir nicht mal
von uns selbst noch irgendeinem anderen Tier erwarten. Noch
nie eine Ente oder ein Wachtelei verspeist?

DANKE! DANKE! DANKE! Endlich mal ein Statement, dem ich mich voll und ganz anschließen kann.

Die Natur kennt nun mal keine Moralvorstellungen wie der Mensch. Natur ist grausam! Fressen und gefressen werden! Interessanterweise scheint das Ausmaß der Verbreitung dieser „Moralvorstellungen“ ein Maßstab für die Entfernung des Menschen zur Natur zu sein.

Lieben Gruß
Henning

P.S. Ich kann leider noch keine Sternchen vergeben, aber dieser Artikel verdient eins und ist schon vorgemerkt!