Hallo zusammen,
habe gerade im ZDF eine Doku gesehen und bin ziemlich platt.
Dass in Deutschland viele Haustiere von Jägern abgeknallt werden war mir schon klar, dass es aber pro Jahr um mehrere Hundertausend (!!!) Tiere geht hat mich doch etwas umgehauen.
Eine Katze darf dem Bericht nach völlig legal vom Jäger getötet werden, wenn sie mehr als 200 Meter im „Jagdrevier“ ist (und das beginnt für Häuser am Ortsrand gewissermaßen am Gartenzaun).
Warum 200 Meter, warum nicht 500 oder 100 oder 10 Meter? Wer hat das festgelegt und wie kam man auf genau diese Distanz? - Weiß das jemand?
Warum nicht gleich im Garten abschießen? Sie könnte ja ins Jagdrevier schleichen, wenn der Jäger gerade mal nicht auf der Lauer ist…
Aber für den Zweck gibts ja Fallen und dazu Lockstoffe denen eine Katze auf mehr als 200 Meter (!) nicht wiederstehen kann.
Osso,
welche Frage Du gestellt hast, weiß ich nicht. Aber die Frage nach dem Buchstabieren von Polemik brauchst Du jedenfalls nicht mehr zu stellen. Vielleicht findest Du aber noch ein wenig interessante Lektüre unter dem Begriff „Rechte und Pflichten von Haustierbesitzern“. Da empfehle ich nebenbei das Rechtsbrett des Forums. Dort beschäftigt man sich dann auch mit Gesetzesübertretungen waidmännischer Waffenträger und mit dem Jagdrecht.
Zutiefsr betroffen bist auf jeden Fall, wenn Du eine Schafweide siehst und darauf mehrere tot gebissene Lämmer.
Wenn Du tagelang ein Vogelnest beobachtest, mit den Küken drin und eines Tages findest du die Vogelleichen auf der Erde. Sinnlos totgebissen von Omas Muschikatze.
mfgConrad
Warum 200 Meter, warum nicht 500 oder 100 oder 10 Meter?
Weil irgendwo die Grenze nun mal festgelegt werden muss. Du würdest auch bei 500 und bei 10 Metern fragen.
Wer hat das festgelegt
Das wurde doch im Fernsehbericht gesagt, es handelt sich um Bestimmungen des Landesrechts, also sind die Landesparlamente zuständig. Folglich müssen es auch nicht in jedem Bundesland 200 Meter sein.
Hallo Osso,
kann Dich gut verstehen.
Habe den Bericht nicht gesehen, aber beschäftige mich schon länger mit dem Thema.
Empfehlung für viel Infos: http://www.abschaffung-der-jagd.de
Ciao nanofussel
Was daran schlimm ist weis ich jetzt zwar nicht genau, aber spätestens wenn Wildschweine diese Fläche einmal umgedreht haben weist du genau, warum diese Fläche als nicht befriedeter Bereich gilt.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Kannst dumir mal verraten, wo man auf dieser Seite ausser
waghalsigen Theorien und Thesen eine fundierte Info findet ???
Nirgendwo, Ulrich! Hör auf zu suchen!
Das sind marschierende Idioten, deren
Militanz nicht für einen echten Stechschritt,
Intelligenz nicht zum Erkennen einfacher Zusammenhänge und
Argumentation nicht für mehr als Parolen reicht.
Würden sie sich nicht mit dem beschäftigen, was sie fatalerweise für Tierschutz halten (welch eine Schande für jeden ernsthaften Tierschützer!), sondern vielleicht mit Wirtschaft, Politik, Industrie, Staatsschutz, Militär etc., wären die Reihen der ehemaligen RAF fester und geschlossener denn je.
Was daran schlimm ist weis ich jetzt zwar nicht genau, aber
Ist doch ganz simpel:
Man besitzt ein Grundstück und muss Leuten den Zutritt und die Jagd gewähren, die man dort nicht haben möchte.
Das ist ein Eingriff auf mein Eigentumsrecht!
spätestens wenn Wildschweine diese Fläche einmal umgedreht
haben weist du genau, warum diese Fläche als nicht befriedeter
Bereich gilt.
Das ist vielleicht die Kehrseite, doch sollte ein mündiger Bürger das selber entscheiden können!
Wenn Du tagelang ein Vogelnest beobachtest, mit den Küken drin
und eines Tages findest du die Vogelleichen auf der Erde.
Sinnlos totgebissen von Omas Muschikatze.
Und wenn Omis Muschikatze vorsorglich erschossen wird und Omi daraufhin vor Kummer um ihren einzigen Liebling stirbt…sind dann noch die Vögelchen wichtiger??
Es ist erwiesen, daß Katzen nicht annähernd so viele Vögel erlegen, wie Vogelfreunde ihnen gerne anhängen würden. Und wenn, dann erwischen sie am ehesten alte, kranke oder zum Überleben zu dämliche Vögel (sie sehen die Katze, sie setzen sich trotzdem daneben hin; oder sie bauen ihr Nest an nicht-katzensicherer Stelle).
Ich denke, der Nutzen von Katzen in punkto Mäuse-, Ratten- und nicht zu vergessen Insektendezimierung ist größer als ihr Schaden durch Vogelmord.
Wir Haben ein Grundstück von ungefähr 4000 Quadratmetern. Auf diesem grundstück tummeln sich vier Nachbarskatzen. Zur Brutzeit immer mit dem Kopf nach oben. Suchen sie Mäuse auf den Bäumen?
Wir haben schon sehr viele beim Verschlingen oder Aussaugen von jungen Vögeln erwischt.
Also, wer das nachgewisen hat, dass sie liebe Kätzchen sind, weiß nicht, was er sagt.
Alle sind Idioten, die zu fanatisch ihre Sichtweise
verteidigen/durchsetzen, ohne die Bedenken/Meinung/Kritik
anderen zu berücksichtigen.
Das gilt sowohl für „Tierschützer“ als auch für „Jäger“!
Nicht unwahr, Beowolf.
Waffen- und Jagdrechte sind Bremsen. Überschreitungen der vorgeschriebenen Rahmenbedingungen gehören bestraft, keine Frage. Ihr Problem ist nur, dass Tiere sich nur schwerlich überreden lassen, freiwillig zu sterben. Daher steckt man sie nur allzu fix in die Kaste der Mörder, Vergewaltiger und Brandschatzer. Das ist einfacher und geht schneller als strukturiertes und verantwortliches Arbeiten am politischen Willensbildungsprozess.
bist du dir wirklich sicher, das es Omies Muschi war? Ich habe mal eine Doku gesehen, wo engl. Wissenschaftler bewiesen haben, daß die Hauptbeute von Omas Liebling eher Mäuse und Ratten sind. Eben sehr selten Vögel und der Inhalt ihrer Nester. Tiere, die wohl eher Singvogelnester ausräubern sind wohl eher Steinmarder, Rabenvögel und Eichhörnchen.
Wir haben schon sehr viele beim Verschlingen oder Aussaugen
von jungen Vögeln erwischt.
Und ihr habt noch keine Maßnahmen ergriffen um die Vögel zu schützen? Da kann man z.B. an den Bäumen einen „Stachelkranz“ anbringen, daß die Katzen nicht mehr hochklettern können.
Wenn Du tagelang ein Vogelnest beobachtest, mit den Küken drin
und eines Tages findest du die Vogelleichen auf der Erde.
Sinnlos totgebissen von Omas Muschikatze.
Hmm, und das wäre also eine Rechtfertigung, Katzen zu erschießen?
Vogel -> evtl getötet durch Katze -> vorsorglich getötet durch Jäger = Gut für´s ökologische Gleichgewicht?
Und wenn es sich bei den Küken um zB. Fasane, Rebhühner oder Ringeltauben handelt, die später evtl. von Jägern getötet werden?
Vogel -> getötet durch Jäger = Gut für´s ökologische Gleichgewicht?
Mein Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber Deine Begründung war auch nicht besser
Das hier ist keineswegs ein Vorwurf an die gesamte Jägerschaft und ich möchte auch nicht alle Jäger über einen Kamm scheren.
Meine Kritik wendet sich allein an die „schwarzen Schafe“, die Ihren Jagdtrieb nicht mehr unter Kontrolle haben.