Seit vielen Jahren fahre ich zum Fischen an den Weissensee bei Füssen im Allgäu. Eines Tages erzählte mir ein älterer Mann, der in den letzten Kriegsjahren Luftwaffenpilot gewesen war und zufällig mein Interesse an der FW 190/TA 152 und Me 262 bemerkte, von einer Sache, die ihm von Anwohnern des Weissensees zugetragen worden war.
Nach deren Angaben hatte im Spätherbst/Winter 1944/45 eine Jagdmaschine versucht, auf dem zugefrorenen Weissensee zu notzulanden, war aber eingebrochen und versunken. Vom Pilot wurde nichts gesehen. Es war bei den Leuten nicht bekannt, ob es sich um eine deutsche oder alliierte einmotorische Maschine handelte und ob Feindeinwirkung oder technischer Defekt ursächlich für den Vorfall war.
Den Hinweisgeber habe ich leider seit einigen Jahren nicht mehr gesehen, eventuell ist er zwischenzeitlich verstorben.
Ist irgend jemanden ein solcher Vorfall bekannt? Kleinere Nachfragen bei den Anrainern bestätigten den Vorfall bisher nicht.
Gruß Zachi
Hallo !
Das passierte in dieser Zeit fast täglich irgendwo in Deutschland. Kaum jemand war in diesem Moment Zeuge, da sie alle in ihren Kellern saßen, um keinen Flaksplitter auf den Kopf zu kriegen.
Deshalb wird es auch keinen Zeugen geben.
Überall in Deutschland findet man noch teilweise in 5 Metern Tiefe Reste von Flugzeugen. Und niemand weiß, wann oder wie sie ausgerechnet dort hineinkommen.
mfgConrad
Hallo Conrad,
hab nochmal bei entsprechenden Leuten nachgefragt. Es gab einen solchen Vorfall, die Maschine müßte im Obersee Richtung Füssen liegen.
Ich habe beim Tiefenmessen auf dem Echolot nur in der Mitte eine plötzliche Erhöhung von 1-2 Metern festgestellt. Kann natürlich ein altes Boot o.ä. sein. Der Seegrund besteht aus einer meterdicken Schlickschicht, da versinkt alles recht schnell.
Gruß Zachi
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Hallo Zachi,
eine kleine Change die Vorkommnisse aufzuklären ,besteht in einer Suchmeldung über das Jägerblatt. Information und Kontaktadressen hier:
www.fliegergemeinschaft.de
Viel Glück
Georg Heete