Hi dilarah,
In der Verhaltenstherapie lerne ich dann anders auf die
Konfrontation mit dem Raucher zu reagiern, etwas anderes als
das bisherige zu tun.Also nicht die Reaktion zu verändern, sonder anzunehmen, dass
Du etwas tust, was Du ja dann im eigentlichen Sinne gar nicht
einsiehst…Es gehört natürlich dazu, zu ergründen, warum diese
Verhaltensweise so reflexartig immer wieder kehrt.Beides paralell kann den Konflikt aufheben.
… na ja, um welchen Preis, drüber nachzudenken, wie gut man
den Konflikt gelöst hat, oder um besser klar zu kommen???
Tut mir leid, wenn sich das hart anhört, aber das ist genau
der Punkt, den ich nicht verstehe…
Du weißt daß es die bewußte und die unbewußte Ebene in unserem Handeln gibt.
In der Verhaltenstherapie, wie ich sie kennengelernt habe, wurde daraufhin gearbeitet zunächst selbst zu erkennen, wann dieses Verhaltensmuster auftritt, dann wenn man fähig war das Muster überhaupt zu erkennen, es an der Stelle anders zu machen.
Dabei wurden keineswegs „Du darfst dann nicht…“ „du mußt dann…“ -Regeln gelernt, das wäre Manipulation. sondern es bleibt einem überlassen, was man anstelle des Verhaltensmusters, das ja Leidensdruck ist, einsetzt. Ganz in der Gefahr, hier Fehler zu machen, um dabei ebenfalls zu lernen mit diesen Fehlern wiederum umzugehen. Eben wie im täglichen Leben, denn dort ist eine „Standardreaktion“ nicht an jeder Stelle richtig.
also keinesfalls Umschulung oder Umerziehung. Eher Aufklärung „Was läuft da eigentlich ab?“
gruss
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