Also,
das ist für mich in dieserForm nicht besonders
erfolgsaussichtig;
das würde m.E. jeder finanzierenden Bank signalisieren,
dass man von einer Unternehmensplanung nichts verstanden
hat.
Man muss Umsatz und Kostenplanungen machen,
sowie Finanzplanungen.
Aus diesen Planungen leitet man Planbilanzen
und Plan Gewinn und Verlustrechnnungen ab.
Zudem handelt es sich um individuelle Rechnungen
des Unternehmers,
die man aufgrund mangelnder Vergangenheitserfahrungen
als Existenzgründer mit allgemeinen , objektiven
daten der betreffenden Branche abstimmen muss.
Diese Plan Rechnungen sind auch in einer gewisser Weise
miteinander vezahnt;
so dass man jetzt allgemein nicht sagen kann, in welcher reihenfolge man genau vorgehen muss.
bloß für Mitleser, die sich die Begriffe u.U. noch aneignen und noch keine Fehler fest verdrahtet im Hirn haben:
Aktiva und Passiva sind lateinische Begriffe, sie stehen in der Form Neutrum Plural. Die wenig gebräuchlichen Singularformen sind Aktivum und Passivum, eingedeutscht (wenig gebräuchlich) auch „die Aktiven“ und „die Passiven“.
Eine feminine Singularform, wie in Deinem Beitrag verwendet, gibt es nicht.
Mal abgesehen davon,
ist die Bilanz, die du hier rausgekramt hast,
eine Handels bzw. Steuerbilanz,
die gesetzlichen Formerfordernissen unterliegt,
und somit zur Planung und Steuerung eines Unternehemns
in der Regel nicht geeignet ist.
Das Planen und Steuern eines Unterrnehmens ist
die eine Sache;
das Erstellen von gesetzlich vorgeschriebenen
Bilanzen an externe Adressaten
ist eine zweite Sache.
Ich würde auch sagen, es müßte eher heißen,
es sind die Aktiva in der Bilanz.
Ich bin allerdings der Meinung, die Entwicklung neuer Sichtweisen
und die damit verbundene Abkehr von traditionell abgestumpften
Begriffen,
kann didaktisch ein hervorragendes Instrument sein, um das
sozial verträgliche Gemeinwohl zu fördern.
Du hast möglicherweise nicht verstanden, welcher Fehler angemerkt wurde. Kurze Erklärung: Activa ist Plural. Du hingegen schreibst:
„ist auch nur die Aktiva der Bilanz“
Richtig wäre „ist sind auch nur die Aktiva der Bilanz“.
Wir sind zwar jetzt nicht weitergekommen, aber wir werde einfach mal ausrechnen. Wäre einfacher gewesen wenigsten bei 1-2 Firmen den Umsatz einzusehen, aber welche Firma möchte das schon?
damit die alt bewährten Aktiva und Passiva nicht gar zu sehr „abstumpfen“, lässt man sich ab und zu IFRS, US-GAAP, BilMoG und sowas einfallen. Das hält bei Laune, belebt den Kreislauf und hält das Hirn jung.
Vielleicht wird es demnächst ein extra Kapitelchen im HGB mit besonderen Vorschriften für eine Art vereinfachtes Dumpfdödel-Bilanzieren bei UGn(haftungsbeschränkt) geben. Da ließe sich etwa darin unterbringen, dass zur Unterscheidung von einer Bilanz mit ordentlichen Wertansätzen die beiden Seiten einer Dumpfdödel-Bilanz (haftungsbeschränkt) im Femininum Singular bezeichnet werden müssen.
Bonus Track: Die Sache mit dem Migrationshintergrund hilft, um die lästige Unterscheidung zwischen Femininum Singular und Neutrum Plural zu umgehen. Vor Jahren war meine Arbeitsstätte u.a. von zwei Azubinen bevölkert, die Deutsch im Stil ihrer jeweiligen Muttersprache sprachen. Die eine, aus Almaty mit Muttersprache Russisch, ließ im slawischen Stil schlicht alle Artikel weg, wenn sie zu sehr störten. Wenn sie einen maschinellen Bilanzvortrag gefahren und dabei die manuelle Fortschreibung des Eigenkapitals vergessen hatte, sagte sie mir schlicht: „Ich chabe Differenzja in Passiva“. Ihre Kollegin, aus dem mittleren Westen der Vereinigten Staaten stammend, fand Artikel weniger überflüssig, aber sie liebte die drei Geschlechter in der deutschen Sprache nicht sehr, und Deklinieren fand sie doof. Sie sagte in der gleichen Situation „Ik hebbe ein difference in die Passiva“.
Wie man sieht, gibt es viele Wege, sich um die Unterscheidung zwischen Femininum Singular und Neutrum Plural elegant herumzumogeln. Ergo keinerlei Anlass, die Seiten einer Bilanz in erkennbarem Femininum Singular zu benennen. Cela ne se fait pas.
Hallo,
ich würde einmal zum Steuerberater oder zum Finanzamt gehen.
Da gab es früher mal eine Tabelle mit bestimmten Bandbreiten.
Das bei X Wareneinkauf mind. oder max. nur Y Umsatz heraus kommen konnte.
Dabei ging es finanzamtstechnisch um Geldwäsche oder auch um Privatentnahmenm z.Bsp. bei einem Gaststättenbetrieb.
Regards