Die vorgeschichte:
Sehr geehrte Damen und Herren,
würde gerne mal Meinungen zu diesem Fall haben.
Anton ist der Arbeitnehmer im Einzelhandel.
Berta der Arbeitgeber, die Person, die Anton einen Jahresvertrag in seinem Einzelhandel gegeben hat.
Anton arbeitet seit November letzten Jahres mit dem „Jahresvertrag“, der bis mitte Oktober dieses Jahres läuft. Davor war Anton mehr als 7 Jahre auf 400€ bei Berta angestellt, während Anton die Schule besuchte.
Anton ist ein stehts bemühter Arbeiter, war noch nie verspätet, springt selbstverständlich in eine Schicht ein, die verlangt wird, wenn eine andere Person krank ist.
Anton bleibt länger, wenn es drauf ankommt und verneint keine Aufgaben, die ihm von seinem Arbeitsgeber, Berta, zugeteilt wird.
Anton arbeitet sogar privat bei Berta zu Hause falls Berta Probleme in speziellen Bereichen hat, worin sich Anton gut auskennt.
Anton hatte vor 2 Monaten, für einen Zeiraum X, einen Urlaub einreichen wollen, der ihm noch bis Vertragsende „mitte Oktober“ zusteht.
Der Urlaub wurde abgelehnt, da „Eltern“ bevorzugt werden sollen. Anton akzeptierte dieses.
Auf weiteren Urlaub gab ihm Berta jedoch keine richtige Antwort, da er „nie“ Zeit habe, den Zeitraum des gewünschten Urlaub zu überprüfen.
Anton ist nun zum Zeitraum X wirklich, und das bedauerlich krank geworden.
Berta warf ihm, nach seinem Arzt besuch, daraufhin vor, dass es „lächerlich“ sei, wegen solch eine Krankheit zum Arzt zu gehen.
Berta lachte dabei sarkastisch und schüttelte den Kopf…
„Jetzt“ hat Anton „ja“ seinen „gewollten Urlaub bekommen, ne?“, waren die ironischen Worte von Berta.
Anton war nach diesen Worten so perplext, dass er ohne weitere Worte das Büro verließ.
Anton war geschockt, er war noch nie krank, war immer erste Ansprechstelle, wenn es um Aushelfen geht, hat Berta sogar stets persönlich geholfe, hat so manche Einstellungen von Berta über seinen Laden mitbekommen und dachte bis zu diesem Zeitpunkt, dass er somit voll angesehen ist. Dann dieser Schlag ins Gesicht, dass ihm das Gefühl gegeben hat, dass es Falsch ist, zum Arzt zu gehen, wenn man schmerzen hat.
Anton ist bisher auch bei jeden Blessuren zur Arbeit gekommen, worauf sogar Mitarbeiter als auch Freunde bzw. Familie meinten, dass er lieber zum Arzt gehen soll. Dennoch stand sein Arbeitsplatz im Jahresvertrag an erster Stelle.
Anton ist bis Morgen krankgeschrieben. Anton hat am Samstag für den Dienst kommende Woche angerufen um sich zu vergewissern.
Dennoch hat Anton immernoch schmerzen und würde morgen doch noch mal zum Arzt gehen wollen.
Jetzt spielt ihm sein Gewissen eine gegenstellige Rolle, da er nicht möchte, dass er dehalb aus dem Betrieb kommt.
Antons Vertrag läuft am Oktober aus, dann fängt vorraussichtlich sein Studium an.
Urlaub hat er sogar noch 20 Arbeitstage in diesem Jahr.
Darf Berta ihm deswegen kündigen?
Ist es normal, dass man Angst hat zum Arzt zu gehen?
Das heutige Update:
Also es gibt neues.
Anton ist noch krankgeschrieben.
Bei Anton wurde zwischenzeitlich durch Röntgenaufnahmen festgestellt, dass der Spalt zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen sehr gering ist.
Anton hat in naher Zukunft einen Termin für eine MRT bekommen und wartet nun ab, was sich dort ergibt.
Bertas Sohn hat sich gestern per SMS gemeldet und hat gefragt, ob Anton nicht lust habe, mit ihm am Samstag im Fußballstadion sich ein Fußballspiel anzuschauen.
Anton verneinte, da er ja noch krankgeschrieben sei.
Bertas Sohn wies ihm darauf hin, dass Anton dieses bitte Berta mitteilen soll.
Per SMS wurde Berta benachrichtigt, dass Anton in diesem Zeitraum doch krankgeschrieben sei, und er deswegen nicht mit mit seinem Sohn zum Fußballstadion kommen kann.
Berta reagierte empört darüber und meinte:
" wer soll denn jetzt dann mit meinem Sohn dahin … jetzt sind die 90 € wohl in den Sand geworfen, oder was?? "
Darauf antwortete Anton nicht.
Kurze Zeit später schrieb Berta:
„Ich habe dich doch gebeten mit ihm dort hinzugehen, nicht auf dem Platz mitzuspielen“
Darauf antwortere Anton nicht.
Bertas Sohn schrieb kurze Zeit später und meinte:
„und, wie siehts nun aus“
Anton antwortete damit:
„Tut mir leid, ich bin krankgeschrieben
“
Heute morgen bekamn Berta einen Anruf auf seine Mailbox von seiner Krankenkasse, dass im Laufe der Woche bei Ihm ein schreiben eingehen wird, indem veröffentlich wird, dass Anton auf Wunsch des Arbeitgebers ( sprich Berta ), einen Termin bei einem Vertrauensarzt der Krankenkasse bekommen wird, wo festgestellt werden soll, ob die Krankheit wirklich dem entspricht.
Anton ist so aufgebraust und zudem einfach FERTIG.
Anton möchte am liebsten sofort aus dem Arbeitsverhältnis heraus und sich damit nicht mehr, in seiner Studienvorbereitungszeit, auseinandersetzen.
Anton hat angst, dass Berta ihm einen Strich durch die Rechnung zieht, dass Anton seine Vorbereitungskurse während der Arbeitszeit nicht besuchen kann, indem er seinen Resturlaub einreichen wollte.
Was kann Anton tun?