auf der Suche nach einem Jahreswagen (Opel Zafira) bin ich auf ein tolles Angebot gestoßen. Im Inserat lese ich aber „ehemaliger Dienstwagen der Adam-Opel-GmbH“.
Würdet Ihr solch ein Fahrzeug kaufen? Wenn nein, warum? Ich habe folgende Bedenken:
Ein solches Dienstfahrzeug wird von verschiedenen Personen gefahren, denen es egal ist, ob der Wagen vernünftig eingefahren wird und die ihn auch „ordentlich rannehmen“ - Sprit zahlt ja der Arbeitgeber und pflegliche Behandlung ist überflüssig.
Ich will das Fahrzeug ca. 6 Jahre und 100.000 km fahren (hätte dann um die 120.000 - 130.000 km).
Sind meine Bedenken berechtigt oder überflüssig, weil sie z.B. im Grunde für alle Jahreswagen gelten und bis zur geplanten Fahrleistung deswegen sowieso keine erhöhte Gefahr droht?
zunächst mal: wenn Du alle Eventualitäten ausschließen möchtest, wirst Du an einem Neuwagen nicht herukommen…
Ein solches Dienstfahrzeug wird von verschiedenen Personen
gefahren
Es gibt auch persönlich zugeordnete Fahrzeuge, die quasi genauso genutzt werden wie private
Sprit zahlt ja der Arbeitgeber und pflegliche Behandlung ist
überflüssig.
Ich kenne keine „Car-Policy“, die den Nutzer nicht zu einer vernünftigen Behandlung verpflichtet. Und auch der Sprit wird nicht von jedem AG voll übernommen.
Ansonsten ist das Einfahren heutzutage mehr oder weniger egal, die modernen Motoren brauchen das in der Form nicht mehr.
Sind meine Bedenken berechtigt oder überflüssig, weil sie z.B.
im Grunde für alle Jahreswagen gelten
Ich denke, das gilt für alle Gebrauchten, außer, Du kennst den Vorbesitzer persönlich.
Übrigens: ein Opel-MA, der Spaß haben will auf der Straße, greift nicht zu einem Zafira.
zunächst mal: wenn Du alle Eventualitäten ausschließen
möchtest, wirst Du an einem Neuwagen nicht herukommen…
Richtig, aber drauf achten, dass die Garantie deutlich länger als 2 Jahre beträgt.
Sprit zahlt ja der Arbeitgeber und pflegliche Behandlung ist
überflüssig.
Die Gefahr besteht bei allen Autos, die schon mal von irgend jemand anderen gefahren wurden. Also egal ob Dienstwagen oder Jahreswagen.
Ansonsten ist das Einfahren heutzutage mehr oder weniger egal,
die modernen Motoren brauchen das in der Form nicht mehr.
Auch wenn Motoren heute nicht mehr wirklich eingefahren werden ist der Verschleiß deutlich höher, wenn regelmäßig mit kaltem Motor hohe Drehzahlen gefahren werden, z.B. weil man sich nach 300m Fahrt auf eine Landstraße einfädeln muss.
Und wenn es sich - wovon ich bei der Fahrleistung fast ausgehe - um einen Turbodiesel handelt, dann kann durchaus auch bei 120000km schon ein Motor- oder Turboschaden vorkommen.
Übrigens: ein Opel-MA, der Spaß haben will auf der Straße,
greift nicht zu einem Zafira.
Wahrscheinlich richtig. Kann aber auch sein, dass der MA einen stärkeren Motor gewohnt ist und deswegen den Zafira übermäßig fordert, ohne dass ihm das überhaupt bewusst ist.
Aber welche Alternative gibt es? Das, was Du für einen Neuwagen mehr zahlst, wirst Du wahrscheinlich später nicht in Reparaturen stecken müssen - egal ob Dienst- oder Jahreswagen.
das ist wie mit jedem anderen Gebrauchtwagen auch. Du weisst nie, wer ihn gefahren hat. Du lernst nur den Verkäufer des Wagens kennen. Wenn der den Wagen ständig gefahren hat, dann kannst du dir ja ein Bild vom Fahrer machen. Wenn du einen Gebrauchtwagen beim Freundlichen kaufst, siehst du ja auch nicht den Vorbesitzer. Was ich sagen wollte, es ist immer wie beim Glücksspiel eine Unbekannte dabei.
Ich persönlich habe mit einem sog. Werks-Dienstwagen eine sehr gute Erfahrung gemacht. Von der Audi AG habe ich einen Caravelle T4 Diesel mit ca. 25.000 km vor 12 Jahren erstanden, den ich heute immer noch fahre. Er diente damals der dt. Skinationalmannschaft. Hat heute über 160 Tkm bei einem enorm günstigen Reparaturkoeffizienten. Es geht schlicht nichts (wenig) kaputt. Aber das kann auch am Heidedesign liegen.
Warum sollte der Zafira dir kein Glück bringen?
Bernd
das ist wie mit jedem anderen Gebrauchtwagen auch. Du weisst
nie, wer ihn gefahren hat. Du lernst nur den Verkäufer des
Wagens kennen.
Hallo,
darf ich Dir widersprechen? Ich kaufe nie ! einen Gebrauchten, ohne mich vorher genau nach dem Vorbesitzer zu erkundigen. Ein Mal bin ich reingefallen, da hatte man mir verschwiegen, dass der Wagen 1 Jahr lang ein Vorführwagen war - entsprechende Macken und Verschleiß inclusive.
Bei meinem jetzigen wußte ich: der Vorbesitzer war Arzt und benutzte den Wagen für die tägliche längere Fahrt zu seiner Praxis. (Name, Wohnsitz und Nationalität sind mir bekannt).Er war - so die Werkstatt, die mit der Verkaufswerkstatt nichts zu tun hatte - sehr penibel und kam sofort an, wenn er glaubte, dass irgend etwas nicht in Ordnung war. Er pflegte den Wagen sehr gut.
Ich bin nicht reingefallen, im Gegenteil, ich habe einen überdurchschnittlich gepflegten Wagen bekommen, der mich bis heute nicht im Stich gelassen hat (92tsd km; mit 42 tsd. habe ich ihn vor gut 2 Jahren bekommen - mit 50 Prozent Wertverlust!).
ich kaufe seit jahren nur autos im internet,die i.d.r. 4 jahre alt sind und viel km auf dem buckel haben(um 100000).
beim abholen schau ich mir den wagen gut an und hab noch nie festgestellt,dass das auto von der verkaufsbeschreibung erheblich abgewichen ist,kleinere mängel müssen dann vom verkäufer preislich ´´nach gearbeitet´´ werden,eine gebrauchtwagenjahresgarantie muss im preis enthalten sein.
Aber welche Alternative gibt es? Das, was Du für einen
Neuwagen mehr zahlst, wirst Du wahrscheinlich später nicht in
Reparaturen stecken müssen - egal ob Dienst- oder Jahreswagen.
Die Rechnung stimmt so nicht, jedenfalls generell gesehen .
Unstrittig ist, dass der marktwertmäßige Verlust eines Autos im ersten Jahr höher ist, als die zu erwartende höhere Reparaturanfälligkeit aufgrund des (noch jungen) Alters und der (noch geringen) Laufleistung.
Der überproportionale Wertverlust eines Autos im ersten Jahr erklärt sich durch :
es ist nicht mehr neu, ist gebraucht (Machos sagen: nicht mehr …)
es signalisiert nicht gegenüber Nachbarschaft, Kollegen und Freunden
die eigene finanzielle Potenz
Gruß
Karl
M.W. sind solche „Dienstwägen“ immer einem MA zugeordnet.
Mag sein, dass man mal einen erwischt, der nur getreten worden ist, aber normalerweise laufen derart junge Gebrauchtwägen, solange sie nicht aus der Vermietung kommen oder lange als Vorführwagen genutzt wurden, problemlos.
Bei Gebrauchtwägen weiss man ja fast nie, wie der Vorbesitzer mit ihnen umgegangen ist. Auch der 55-jährige Arzt kann ein übler Heizer sein, der den Wagen nie warm fährt.
Wenn der Preis also stimmt, warum nicht?
Habe für meine Mutter vor Jahren mal einen Zafira gekauft, der vorher von Opel direkt als Mietfahrzeug eingesetzt war. Es gab aber nur einen Mieter, die Frau eines gesponserten Fußballers. Das Auto lief 3 oder 4 Jahre und 100.000 Km bei meiner Mum problemlos und nun, ebenfalls problemlos, bei einem Freund seit 2 Jahren.
danke für die bisherigen Meinungen.
Um es mal ein wenig konkreter zu machen: es geht um einen 1,8 l - Benziner mit guter Ausstattung (Easytronic, Navi mit Farbdisplay, Xenonscheinwerfer, Kurvenlicht, LM-Felgen, Klimaautomatik, Bordcomputer), Listenpreis ca. 29.000 €. Erstzulassung 09/2006 mit 16.000 km wird er für 17.500 angeboten.
Ich glaube den Wagen vor gut einer Woche bereits gesehen zu haben (könnte aber auch ein anderer gewesen sein).
Warum wird er so günstig angeboten (bei dem Preis, dem Alter und der Laufleistung fehlt sonst Easytronic, das Farbdisplay, das Kurveblicht und die Xenonscheinwerfer - Extras im Wert knapp 3.000 €) und warum ist er nicht sofort weg?
also den Preis kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit dem Zafira nicht so auskenne. Auf den ersten Blick: absolut i. O.
Gründe für einen Schnäppchen-Preis gibt es viele:
der Markt ist generell etwas „lahm“, schon seit Jahren
speziell Opel leidet noch mahr als andere
der Händler will den Parkplatz räumen
gerade zum Jahresende soll noch etwas Umsatz rein
und und und
Übrigens als Ergänzung/Erläuterung (habe festgestellt, dass ein paar Antwortende meine Aussage zum „Einfahren“ mißverstanden haben): natürlich müss ein Motor nach wie vor warmgefahren werden… was aber nicht mehr erforderlich ist heute, ist das „ruhige Fahren“ auf den ersten 1500 km (nicht über 3500 drehen).
Hallo,
schau mal was die Fahrzeuge neu kosten. Ich meine, wie sie angeboten werden, nicht was in der Preisliste steht. Ich sehe einen Neuen 1,8 Benziner fuer 19oooEUR, addiere fehlende Extras und vergleiche.
Gruss Helmut
gefunden 11.12.07 Zitat Anfang
(Van) Opel Zafira 1.8 Edition
Farbe:
Schaltung:Handschaltung
Leistung:103 kW (140 PS)
Türen:4
Treibstoff:Benzin
Kilometerstand:0 km
Beschreibung:
EU-Neuwagen inkl. Klimaanlage, Winterpaket, Dachrel. Fahrzeuge mit metallic-Lack + 400. - , mit Radio-CD + 695,-Euro. . …18990 EUR