Jakob Lorber

hi dascha,

Ich habe Euch mein Denkmodell erklärt.

du hast sehr verallgemeinert und durch deine wortwahl deine ansichten
auf den rest der welt projeziert.

Ich bin der Ansicht,(…)

damit kann ich besser umgehen.

Wenn Du ein anderes Denkmodell hast, bitte erkläre es mir.

nein. was für mich richtig erscheint, ist meine persönliche
überzeugung, die ich niemandem aufdränge.

Wenn ich von gläubigen Menschen schreibe, dann meine ich
wirklich Gläubige, d.h. Menschen, die auf Grund eigener
Erfahrung glauben, nicht auf Grund irgendeiner Lehre.

warum reduzierst du „glauben“ dann auf das christentum?

gruß,
frank

Hallo Frank,

warum reduzierst du „glauben“ dann auf das christentum?

Das interpretierst Du nur da hinein. Das habe ich nirgendwo geschrieben. Bei den Aussagen von Lorber geht es ja darum, daß sie das Christentum betreffen, folglich habe ich zu anderen Religionen nichts gesagt.
Gruß Dascha

Hallo Dascha!

Hallo Malte, es gibt unter den Lesern dieses Bretts sicher
manche, die außersinnliche Erfahrungen gemacht haben. Solche
Erfahrungen kann man schwer vermitteln und noch weniger
wissenschaflich erklären.

Das stimmt IMNSHO nicht.

„Man“ kann sie, die Erfahrungen, so nicht vermitteln. Meister können dies. Aber ich halte mich mit Aussagen darüber zurück.

Wissenschaftlich zu erklären ist auch kein Problem. Allerdings ist die heutige Wissenschaft rein auf Materie und deren Erscheinungen fixiert; und daraus lassen sich keine wirklichen Erklärungen ableiten… Welche Wissenschaftler - wenn wir da von Naturwissenschaft sprechen - den Auswirkungen der Ursache/n mir am nächsten zu kommen scheinen, sind Kosmologen (wie Stephen W. Hawking u.a.) oder Teilchen-Physiker. Die kriegen so langsam eine Ahnung davon, was wirklich „ab geht“.

Es gibt andere, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben
und daher zweifeln. Ich finde das richtig und das ehrt sie.
Ich versuchte auf Grund von Aussagen unserer Religion
(unsterbliche Seele, Paradies, Gericht in der Todesstunde)eine
Möglichkeit aufzuzeigen, wie man die Aussagen Lorbers über
Leben auf dem Saturn verstehen kann. Natürlich müßte es
feinstoffliches Leben überall geben, wo es Licht und Energie
gibt.

Vielleicht „tappst Du da im Dunkeln“. Jegliche Materie besteht ursprünglich aus dem einen Geist. Lediglich das „herunter-samplen“ auf eine niedere Schwingungsebene lässt Materie entstehen. Dabei „verbiegt“ sich Licht in getrennte Ladungen, die zum Beispiel als Protonen und Elektronen auftreten und durch ihre gegenseitige Anziehung Atome bilden.

Solche Fragen, ebenso wie die Frage, was und wo ist das Nichts
oder die absolute Dunkelheit, das kann man vielleicht
wissenschaflich definieren, aber vielleicht nie erschöpfend
beantworten.

Ich stelle in Frage, dass es so etwas wie eine Dunkelheit überhaupt gibt. Und absolut gibt’s schon mal gar nicht.

„Tote Seelen“ das war eine unglückliche, falsche Formulierung
von mir. Die Seele soll ja unsterblich sein.

Vom relativen Standpunkt ist die Aussage nicht falsch. Aber man könnte von einer personifizierten Erscheinungsform ohne physisch-materiellen Körper sprechen. Aber eine solche Anschauung ist wieder an eine vorgestellte Individualität geknüpft usw. (Das wäre mindestens 10 Extra-Threads wert. Aber ich fange keinen davon an. :wink:)

Was ist feinstofflich? Wenn ich antworte, daß schon das Wort
„Gespenst“ nämlich „Gespinnst“ darauf hinweist, daß ein Geist
durchaus einen Körper hat, nämlich fein wie eine Spinnwebe,
dann kannst Du mir antworten „Was hat ein Geist mit einem
Gespenst zu tun?“ oder "Das Wort Gespenst bedeutet, daß man
„spinnt“, etwas sieht, wo es nichts gibt.

Vielleicht hätte dazu ein Artikel, der innerhalb der letzten 4-6 Wochen auf Stern.de erschien ein wenig geholfen; aber wie’s auf http://www.stern.de immer so ist, man findet nix mehr wieder, weil die ihre Kurzmeldungen viel zu schnell ausräumen und ihre Suchmaschine sowieso nur auf Sh*t ansetzen. Es war ein Kurzbericht, den ich sinngemäss wiedergebe:

 Bereits im Jahre... hat... festgestellt, dass der 
 menschliche Körper nach Eintritt des Todes ca. 26 Gramm 
 weniger wiegt. 
 Die Wissenschaftler [soundso] haben dies nun in Experimenten
 ... nachvollzogen. Mit dem Tod verliert der Körper 26,3 [?] 
 Gramm an Gewicht.
 Das liesse darauf schliessen, dass es eine Seele gibt, die...
 [usw.] 

Mache sich jeder seine eigenen Gedanken. Ich meine, auch die Naturwissenschaft wird mit immer besseren/feineren Methoden so nach und nach herausfinden, dass es eine „noch unsichtbare Welt“ gibt… was aber nicht heisst, das dies der Weisheit letzter Schluss ist.

Über Phänomene wie Geister zu reden, ist sowieso nur die halbe Miete. Kann sich ja wer zum Spass mal in ein Hotel-Schloss in Schottland oder Irland einmieten. Von denen ist aber durchaus bekannt, dass dort die Clans früher Blutrache übten.

Für die Mitleser ‚hier‘ im Thead: Wer sich wirklich interessiert, könnte ja auch mal das Buch „Der Eremit“ lesen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3876671329/qid…

Ich finde, Wissen für sich selbst, über all das kann man nur
durch persönliche Erfahrungen gewinnen. Dieses persönliche
„Wissen“, bei dem auch immer Zweifel bleiben dürfen, so daß
man für Erfahrungen anderer zugänglich bleibt, kann man
austauschen.

Dem kann ich zustimmen.

So kann ich also nur antworten, daß ich nicht
glaube, daß Lorber eine Geisteskrankheit hatte.

Alleine, dass über etwas (wie hier Lorber) viel geredet und diskutiert wird, zeigt, dass etwas daran nicht in Ordnung ist.

[…]
Über Aberglaube vs. Wissen könnte man endlos lange
Abhandlungen schreiben. Wenn man von jeher das „Wissen“ ein
wenig tiefer gehängt hätte, dann hätte es Hexenverbrennungen
gar nicht gegeben.

Jetzt verdrehe es mal nicht! Fakt ist, dass die Menschen tief in die Materie gefallen sind und sich von der Schöpferquelle abgeschnitten fühlen. – Das hat nichts mit dem Wissen an sich zu tun.
Wenn also „Wissen“ zu hoch gehängt sei, dann solltest Du besser von schlechten sozialen Verhältnissen reden, die Bildung, Weiterbildung und den Zugang zu Informationsquellen und solches verhindern. Das, meine ich, trifft es wohl besser.

Die Inquisitoren gehörten ja auch zu der
Sorte von Menschen, die W U S S T E N, wo es lang geht und wer
und was zu eliminieren ist und was nicht. Ihnen fehlten
Zweifel, Skrupel, wie man so sagt.

Ja, und haben’s zum Zwecke der Machtausübung „verwendet“, sprich: ihre Macht über andere missbraucht. (Folglicherweise wussten sie doch nicht alles.)

Q.E.D.

HTH, CU DannyFox64

Habe vorhin von einem Todesfall im Bekanntenkreis erfahren und
da ich gerade in der Arbeit bin, hab ich ein wenig rumgesurft.
Bin dabei auf den Propheten Jakob Lorber gestoßen.

was ich nicht ganz verstehe, was dein todesfall mit jenem „jakob lorber“ zu tun hat?
wie „stößt“ man auf derartig offensichtlichen schwachsinn?
ich selbst hab von diesem menschen noch nie etwas gehört, bis ich dein posting las und auch mal in seine wirren ansichten „gelinkt“ habe.
der mann litt doch ganz offentsichtlich an einigen psychischen krankheiten, also warum sollte ich meine zeit mit solchen „thesen“ vertun?
ok, vielleicht wenn eine invasion von „jakob lorber-jüngern“ mir ins haus fallen würde, dann würde ich mich aus einer evt. bedrohung heraus auch näher mit dem typen befassen müssen!..steht eine derartige invasion vor der tür?
mit interessierten grüßen
nadir

ich selbst hab von diesem menschen noch nie etwas gehört

Hallo, Fußpunkt :smile:
dann bist Du noch nicht lange genug bei w-w-w. Wir hatten hier für einige Zeit lang einen sehr penetranten und überzeugten Jünger Lorbers, der das Religionsbrett mit seinen abstrusen Überzeugungen vollmüllte und einigen von uns tierisch auf den Keks ging.
Grüße
Eckard
PS: „geboren“ bitte ohne „h“ (Vika)

Wir hatten hier
für einige Zeit lang einen sehr penetranten und überzeugten
Jünger Lorbers, der das Religionsbrett mit seinen abstrusen
Überzeugungen vollmüllte und einigen von uns tierisch auf den
Keks ging.

ach so! das habt ihr vermisst!..und wolltet das thema wieder aufgreifen!
na sach dat doch gleich…
mit lieben grüßen
nadir

pssss: ich bin noch nicht so lange „hier“

ps:…wobei ich immer noch nicht begreife, wie man bei dem tod eines „bekannten“, zwingend auf jakob lorber stößt???

Becquerel und Curie
Hallo Raimund

Die Radioaktivität wurde 1896 von Becquerel und 1898 von den Eheleuten Curie beschrieben. Die Curies isolierten im selben Jahr Polonium und Radium aus der Joachimstaler Pechblende. Da erscheint mir der Prophet ein sehr aufmerksamer Zeitungsleser gewesen zu sein.

Gruß ins www
Paul

das ist richtig, Paul.
Nur, ob ein Knecht aus den österreihischen Bergen, selbst wenn er lesen konnte und noch zusätzlich statt der Bibel auch noch tageszeitungen las, mitbekommen hatte, dass man bei extremer Verstrahlung als erstes die Haare verliert?
Nicht, dass ich ein anhänger dieser ganzen Propheten bin. Doch das hat mich doch überrascht.
Musst mal die Homepage ansehen. Das ist eine Sammlung verschiedener deutscher und österreichischer Propheten.
Liest sich recht gut.
Nur sollte man das alles nicht ganz so ernst nehmen. Ich habe auch den Verdacht, dass der Schreiber aus seiner heutigen Warte und Wissen einiges zurechtinterpretiert hat.
Ist genauso mit Nostradamus. Nachhinein kann man jeden text so deuten, dass mann sagen kann: sieh mal an, er hatte das doch tatsächlich vorrausgesehen. Der Begriff " 1000 jähriges Reich" der nazis soll ja von seiner Prophezeiung eines Retters kommen, der ein 1000-jähriges Reich errichten würde. Heute sagt man 8je nach politischer Einstellung) Hitler wäre das prophezeite Tier gewesen.
Wie gesagt, die Propheten sind alle je nach Bedarf zu verwenden.
Es gibt ja auch einige, die die Bibel als Zukunftsvorhersage deuten.
Grüße
Raimund

Hi Raimund,

ich kann dir nur zustimmen, bis auf einen Punkt. Die Darstellung solcher Propheten als „einfache Bauernburschen vom Lande“ halte ich eher für einen PR-Gag, denn welcher „einfache Bauernbursche vom Lande“ verfasst seiten- oder bücherweise Prophetien über Gott und die Welt, von der er ja angeblich nichts weiß.

Schönen Tag wünscht
Paul

Hallo Paul, nein, hier waren nur die gemeint, die nicht selbst geschrieben haben, sondern die irgend welche …Pfaffen dann aufgeschrieben haben.
so wie z.B. bei diesem Sepp Wudy
Wudy, der Bauernknecht (um 1900)
Das sind die Überlieferungen eines Bauern, bei dem Sepp Wudy der Knecht arbeitete. Dieser Sepp Wudy hatte das zweite Gesicht und er erzählte dem Bauern einiges über die Zukunft. Und so steht es im Kalender des Bauern:

Jetzt kann es natürlich sein, dass dieser Bauer den namen seines Knechtes nur genommen hatte, um sich nicht selbst lächerlich zu machen. Und das gelesenen in eine dunkelschwarze Zukunftsprognose umgesetzt hat. Es gibt und gab bei den Bauern hochgebildete Mnschen. Könnte ja sein, dass der Bauer sich mit Physik beschäftigt hatte und die Schriften vom Ehepaar Curie (schreibt man den Nmen so?) gelesen hat. Wenn er das als Bauer von sich gegeben hätte, wäre er ausgelacht worden.
Grüße
Raimund