Hallo Dascha!
Hallo Malte, es gibt unter den Lesern dieses Bretts sicher
manche, die außersinnliche Erfahrungen gemacht haben. Solche
Erfahrungen kann man schwer vermitteln und noch weniger
wissenschaflich erklären.
Das stimmt IMNSHO nicht.
„Man“ kann sie, die Erfahrungen, so nicht vermitteln. Meister können dies. Aber ich halte mich mit Aussagen darüber zurück.
Wissenschaftlich zu erklären ist auch kein Problem. Allerdings ist die heutige Wissenschaft rein auf Materie und deren Erscheinungen fixiert; und daraus lassen sich keine wirklichen Erklärungen ableiten… Welche Wissenschaftler - wenn wir da von Naturwissenschaft sprechen - den Auswirkungen der Ursache/n mir am nächsten zu kommen scheinen, sind Kosmologen (wie Stephen W. Hawking u.a.) oder Teilchen-Physiker. Die kriegen so langsam eine Ahnung davon, was wirklich „ab geht“.
Es gibt andere, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben
und daher zweifeln. Ich finde das richtig und das ehrt sie.
Ich versuchte auf Grund von Aussagen unserer Religion
(unsterbliche Seele, Paradies, Gericht in der Todesstunde)eine
Möglichkeit aufzuzeigen, wie man die Aussagen Lorbers über
Leben auf dem Saturn verstehen kann. Natürlich müßte es
feinstoffliches Leben überall geben, wo es Licht und Energie
gibt.
Vielleicht „tappst Du da im Dunkeln“. Jegliche Materie besteht ursprünglich aus dem einen Geist. Lediglich das „herunter-samplen“ auf eine niedere Schwingungsebene lässt Materie entstehen. Dabei „verbiegt“ sich Licht in getrennte Ladungen, die zum Beispiel als Protonen und Elektronen auftreten und durch ihre gegenseitige Anziehung Atome bilden.
Solche Fragen, ebenso wie die Frage, was und wo ist das Nichts
oder die absolute Dunkelheit, das kann man vielleicht
wissenschaflich definieren, aber vielleicht nie erschöpfend
beantworten.
Ich stelle in Frage, dass es so etwas wie eine Dunkelheit überhaupt gibt. Und absolut gibt’s schon mal gar nicht.
„Tote Seelen“ das war eine unglückliche, falsche Formulierung
von mir. Die Seele soll ja unsterblich sein.
Vom relativen Standpunkt ist die Aussage nicht falsch. Aber man könnte von einer personifizierten Erscheinungsform ohne physisch-materiellen Körper sprechen. Aber eine solche Anschauung ist wieder an eine vorgestellte Individualität geknüpft usw. (Das wäre mindestens 10 Extra-Threads wert. Aber ich fange keinen davon an.
)
Was ist feinstofflich? Wenn ich antworte, daß schon das Wort
„Gespenst“ nämlich „Gespinnst“ darauf hinweist, daß ein Geist
durchaus einen Körper hat, nämlich fein wie eine Spinnwebe,
dann kannst Du mir antworten „Was hat ein Geist mit einem
Gespenst zu tun?“ oder "Das Wort Gespenst bedeutet, daß man
„spinnt“, etwas sieht, wo es nichts gibt.
Vielleicht hätte dazu ein Artikel, der innerhalb der letzten 4-6 Wochen auf Stern.de erschien ein wenig geholfen; aber wie’s auf http://www.stern.de immer so ist, man findet nix mehr wieder, weil die ihre Kurzmeldungen viel zu schnell ausräumen und ihre Suchmaschine sowieso nur auf Sh*t ansetzen. Es war ein Kurzbericht, den ich sinngemäss wiedergebe:
Bereits im Jahre... hat... festgestellt, dass der
menschliche Körper nach Eintritt des Todes ca. 26 Gramm
weniger wiegt.
Die Wissenschaftler [soundso] haben dies nun in Experimenten
... nachvollzogen. Mit dem Tod verliert der Körper 26,3 [?]
Gramm an Gewicht.
Das liesse darauf schliessen, dass es eine Seele gibt, die...
[usw.]
Mache sich jeder seine eigenen Gedanken. Ich meine, auch die Naturwissenschaft wird mit immer besseren/feineren Methoden so nach und nach herausfinden, dass es eine „noch unsichtbare Welt“ gibt… was aber nicht heisst, das dies der Weisheit letzter Schluss ist.
Über Phänomene wie Geister zu reden, ist sowieso nur die halbe Miete. Kann sich ja wer zum Spass mal in ein Hotel-Schloss in Schottland oder Irland einmieten. Von denen ist aber durchaus bekannt, dass dort die Clans früher Blutrache übten.
Für die Mitleser ‚hier‘ im Thead: Wer sich wirklich interessiert, könnte ja auch mal das Buch „Der Eremit“ lesen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3876671329/qid…
Ich finde, Wissen für sich selbst, über all das kann man nur
durch persönliche Erfahrungen gewinnen. Dieses persönliche
„Wissen“, bei dem auch immer Zweifel bleiben dürfen, so daß
man für Erfahrungen anderer zugänglich bleibt, kann man
austauschen.
Dem kann ich zustimmen.
So kann ich also nur antworten, daß ich nicht
glaube, daß Lorber eine Geisteskrankheit hatte.
Alleine, dass über etwas (wie hier Lorber) viel geredet und diskutiert wird, zeigt, dass etwas daran nicht in Ordnung ist.
[…]
Über Aberglaube vs. Wissen könnte man endlos lange
Abhandlungen schreiben. Wenn man von jeher das „Wissen“ ein
wenig tiefer gehängt hätte, dann hätte es Hexenverbrennungen
gar nicht gegeben.
Jetzt verdrehe es mal nicht! Fakt ist, dass die Menschen tief in die Materie gefallen sind und sich von der Schöpferquelle abgeschnitten fühlen. – Das hat nichts mit dem Wissen an sich zu tun.
Wenn also „Wissen“ zu hoch gehängt sei, dann solltest Du besser von schlechten sozialen Verhältnissen reden, die Bildung, Weiterbildung und den Zugang zu Informationsquellen und solches verhindern. Das, meine ich, trifft es wohl besser.
Die Inquisitoren gehörten ja auch zu der
Sorte von Menschen, die W U S S T E N, wo es lang geht und wer
und was zu eliminieren ist und was nicht. Ihnen fehlten
Zweifel, Skrupel, wie man so sagt.
Ja, und haben’s zum Zwecke der Machtausübung „verwendet“, sprich: ihre Macht über andere missbraucht. (Folglicherweise wussten sie doch nicht alles.)
Q.E.D.
HTH, CU DannyFox64