Hallo
meine 15 jährige Nichte hat ohne ihr zutun und damit auch ohne jede Genehmigung ihrer Mutter anscheinend ein Abo bei einem Klingeltonvertreiber „Jamba“ abonniert oder abonniert bekommen.
Sie hat es gemerkt, weil schon mehrmals insgesamt ca. 35,- Euro von ihrem Prepaid-Guthaben (bei T-Online) verschwunden sind.
Sie ist sich aber ganz sicher, niemals mit ihrem Handy je einen Klingelton bestellt zu haben.
Wie kann man nun die „abgezockten“ Gebühren wieder zurückfordern? Muss man zum Anwalt gehen? Ein E-Mail schreiben? Aber an wen? An Jamba, oder T-Online?
Ein Brief per Einschreiben?
Wie geht man hier vor?
Immerhin handelt es sich um das Taschengeld für einen Monat.
Hallo,
warum rufst Du nicht als erstes Jamba an? Die sind total freundlich.
Übrigens: erst mal das Abo kündigen, sonst verschwindet immer mehr vom Konto.
Geht ganz einfach durch einen Anruf bei Jamba.
Allerdings glaube ich nicht, dass Du Geld zurück bekommst.
Deine Nichte muss eben Lehrgeld bezahlen und lernt so, dass ein Handy eine immense Geldvernichtungsmaschine sein kann.
Ich habe mal in einer Nacht 350 Euro vertelefoniert.
Ach ja, Jamba bietet quasi alles, nicht nur Klingeltöne.
Deine Nichte hat da mit Sicherheit was runtergeladen .
Und sei vorsichtig mit Deinen Äußerungen. Das ist keine Abzocke, man bekommt ganz deutlich eine SMS aufs Handy.
Klar kann sie sich nicht mehr erinnern, aber so ganz ohne alles gibt es das Abo nicht. Wie gesagt, Du wirst immer! per SMS informiert. Das hat Deine Nichte wohl nicht so ganz ernst genommen.
MFG
Hagen
P.S. warum ist es bei solchen Problemen immer so schwer, einfach mal bei dem Betreiber anzurufen?
Schlecht recherchiert, Hagen.
Es ist zurückzuerhalten, weil kein Abo-Vertrag zustande kommen kann, wenn nicht ein Erziehungsberechtigter zustimmt. Der Vertrag ist schwebend nichtig.
Und sei vorsichtig mit Deinen Äußerungen. Das ist keine
Abzocke, man bekommt ganz deutlich eine SMS aufs Handy.
Das ist definitiv einschlägige „Abzocke“.
Nenne es meinetwegen auch Bauernfängerei oder Nepp.
P.S. warum ist es bei solchen Problemen immer so schwer,
einfach mal bei dem Betreiber anzurufen?
… bzw. durchzukommen? Weil diese Betrügervereine davon leben, dass man NICHT sofort kündigt.
Aber das war alles überhaupt nicht meine Frage.
Ich würde gerne wissen, WIE man das anfängt, das Geld zurückzuerhalten.
Mittlerweile habe ich wenigstens einen Link gefunden, wo das jemand erfolgreich getan hat:
Es ist zurückzuerhalten, weil kein Abo-Vertrag zustande kommen
kann, wenn nicht ein Erziehungsberechtigter zustimmt. Der
Vertrag ist schwebend nichtig.
ich bin kein Jurist, aber AFAIK kann man in Deutschland Prepaid-Handys erst ab 16 Jahren kaufen. D.h. das Handy gehoerte also nicht deiner Nichte sondern wahrscheinlich der Mutter, oder? Und diese sollte mit einer 15 jaehrigen Tochter doch wohl geschaeftsfaehig sein.
Grundsaetzlich wuerd ich mich aber deinen Anwalt wenden. Der weiss was zu tun ist.
ich bin kein Jurist, aber AFAIK kann man in Deutschland
Prepaid-Handys erst ab 16 Jahren kaufen. D.h. das Handy
gehoerte also nicht deiner Nichte sondern wahrscheinlich der
Mutter, oder?
Richtig.
Mittlerweile hat sich die Mutter auch an Jamba gewandt, die bestätigen, dass über ihr Internetportal nach dortiger Anmeldung auf diese Handynummer ein Abo bestellt worden sei. Das Abo (genauer: die Anmeldung am Portal) sei aber nur nach erneuter Bestätigung per SMS an die Handynummer (SIM) bestellt worden, d.h. meine Nichte (oder jemand anderes der auf die SIM-Karte Zugriff hatte) muss diese Anmeldung auf ihrem Handy bestätigt haben. Sonst wäre der Vertrag nicht zustande gekommen.
Da die Mutter meiner Nichte die Eigentümerin des Handys ist, liegt die Sachlage möglicherweise, wie du richtig meinst, anders.
In wieweit sie einen Vertrag mit Jamba eingehen kann, wenn sie ihr Handy ihrer Tochter überlässt, also ob sie dafür noch die Verantwortung innehat wäre vermutlich schon wieder ein anderes Thema.
Jedenfalls ist das lange Antwortmail von Jamba sehr ausführlich, als ob deren Rechtsabteilung schon einige Erfahrung mit genau gleichen Fällen gemacht hat.
Da der Schaden lediglich ca. 20 Euro beträgt und der Ausgang eines Rechtsstreites als fraglich einzustufen ist, werden sie es dabei bleiben lassen und sich Schaden als Investition in Erfahrung (Lehrgeld) zugute schreiben.
Gruß und danke für die Antwort,
Tja,
letztendlich hast Du ja schlecht recherchiert.
Außerdem finde ich es ein Unding eine solche Firma, die unglaublich viele und wirklich schöne Bilder etc. hat, als Betrugsfirma zu bezeichnen.
Du kommst mir vor wie die Amis, die tonnenweise Mc Donalds Sachen verputzen und sich dann beschweren, dass sie zunehmen.
Deine Nichte hat was bestellt, sie hat eine SMS bekommen und hätte dann sofort ohne Kosten stornieren können. Dies wird ganz deutlich gesagt.
Da kann von Betrug keine Rede sein.
Und nochmal meine Frage: es ist doch eigentlich normal, dass man mit einer Firma erst einmal Kontakt aufnimmt anstatt hier um Hilfe zu schreien und Vermutungen aufzustellen.
Zunächst sagtest Du, Deine Nichte habe nichts bestellt, nun hat sie wohl sogar die SMS bekommen und zurückgeschickt? Recherchiere Du da erst mal sauber.
Wenn Deine Nichte derart oberflächlich ist, dann wirst Du noch viel Spass bekommen:smile:
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Das ist für mich absolut sauber und i.O.
Wer nicht lesen kann ist hier im Nachteil