Ich habe wieder was über den Jangtsekiang-Stausee gelesen. Da tauchte die Meldung auf, durch die Verschiebung der Wassermassen könnte sich die Erdachse verschieben. Ich kann das nicht glauben. Obwohl da schon gewaltige Wassermassen zusammengestaut werden, ungefähr 6000 qkm, aber gegen die Erdmasse ist das wohl ein Klaks. Oder ist da vielleicht was dran?
Da glaub‘ ich schon eher, daß so ein riesiger Staudamm starke Einflüsse auf’s Klima in einem großen Gebiet um den See haben wird. Hat man da schon Erfahrung mit ähnlichen Staudämmen?
Hallo
In Frankreich gibt es ein Gezeitenkraftwerk , daß so gewaltig ist , daß jedesmal , wenn das Kraftwerk in Betrieb ist , die Erdrotation gebremst wird .
Dietmar
Hallo
In Frankreich gibt es ein Gezeitenkraftwerk , daß so gewaltig
ist , daß jedesmal , wenn das Kraftwerk in Betrieb ist , die
Erdrotation gebremst wird .
Dietmar
Und ich hab neulich mit ‚nem Hut gegen den Lichtschalter geworfen und’s Licht ist ausgegangen…hab‘ ich jetzt das KKW sabotiert?
Mal ehrlich: die Erdachse wird ja nicht nur durch innere Kräfte (Masse der Erde, Eigenrotation) sondern auch durch äußere Kräfte im Gleichgewicht gehalten. Und ich denke nicht (auch wenn ich’s nicht wissenschaftlich belegen kann), dass sich dadurch die Erde in irgendeiner merklichen Form anders bewegt. Aber heutzutage kann man schon Zyankali im Bier nachweisen, da ist es wohl auch (rein rechnerisch) möglich die Verschiebung der Erdachse auszurechnen, wenn ich 5 Liter Wasser die Toillette runterspül.
Hallo
In Frankreich gibt es ein Gezeitenkraftwerk , daß so gewaltig
ist , daß jedesmal , wenn das Kraftwerk in Betrieb ist , die
Erdrotation gebremst wird .
Dietmar
Und ich hab neulich mit ‚nem Hut gegen den Lichtschalter
geworfen und’s Licht ist ausgegangen…hab‘ ich jetzt das KKW
sabotiert?
Da gabs mal die Mär, daß 1 Milliarde Chinesen gleichzeitig von einem Stockerl springen sollten, um die Erde aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Ich werde das Experiment am 11. 11. um 11h11 zusammen mit einem Freund vollziehen. Zusammen wiegen wir an die 200 kg!
Mal ehrlich: die Erdachse wird ja nicht nur durch innere
Kräfte (Masse der Erde, Eigenrotation) sondern auch durch
äußere Kräfte im Gleichgewicht gehalten. Und ich denke nicht
(auch wenn ich’s nicht wissenschaftlich belegen kann), dass
sich dadurch die Erde in irgendeiner merklichen Form anders
bewegt. Aber heutzutage kann man schon Zyankali im Bier
nachweisen, da ist es wohl auch (rein rechnerisch) möglich die
Verschiebung der Erdachse auszurechnen, wenn ich 5 Liter
Wasser die Toillette runterspül.
Auch wenn ich glaube, daß der Stausee kaum Auswirkung hat, mich würde interessieren ob man das ausrechnen kann, und wie viel es sein könnte.
Da gabs mal die Mär, daß 1 Milliarde Chinesen gleichzeitig von
einem Stockerl springen sollten, um die Erde aus dem
Gleichgewicht zu bringen.
Ich werde das Experiment am 11. 11. um 11h11 zusammen mit
einem Freund vollziehen. Zusammen wiegen wir an die 200 kg!
Mal ehrlich: die Erdachse wird ja nicht nur durch innere
Kräfte (Masse der Erde, Eigenrotation) sondern auch durch
äußere Kräfte im Gleichgewicht gehalten. Und ich denke nicht
(auch wenn ich’s nicht wissenschaftlich belegen kann), dass
sich dadurch die Erde in irgendeiner merklichen Form anders
bewegt. Aber heutzutage kann man schon Zyankali im Bier
nachweisen, da ist es wohl auch (rein rechnerisch) möglich die
Verschiebung der Erdachse auszurechnen, wenn ich 5 Liter
Wasser die Toillette runterspül.
Auch wenn ich glaube, daß der Stausee kaum Auswirkung hat,
mich würde interessieren ob man das ausrechnen kann, und wie
viel es sein könnte.
Servus
Dein/Euer Physik- und Mathedilettant
Moin!
Habe genau dazu diesen Text hier gefunden:
Von Christoph Drösser
Vorausgesetzt, alle Chinesen hätten einen Küchentisch - könnten sie die Erde dadurch aus ihrer Umlaufbahn werfen, daß sie ihn besteigen und gleichzeitg herunterspringen?
Jan Strobel, Greifswald
Könnten sie nicht. „Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe Euch die Welt aus den Angeln“ - mit diesem (nicht ganz korrekt übersetzten) Ausspruch wird gern Archimedes zitiert. Auf Ihre Frage angewandt: Man kann die Erde nur aus ihrer Bahn werfen, indem man „von außen“ ansetzt - wenn also etwa ein entsprechend schwerer Asteroid unseren Planeten trifft. Ereignisse auf der Erde, egal wie heftig, beeinflussen deren Bahn im All nicht.
Eine andere Frage ist, was für Auswirkungen der kollektive Chinesensprung auf der Erde hätte. Im Jahr 1970 soll das einmal ein Geophysiker namens Stone von der Universität von Alaska berechnet haben - jedenfalls berichtete das damals die Zeitschrift hobby. Demnach würden die Chinesen durch ihre Hüpferei ein Erdbeben von der Stärke 4,5 auf der Richter-Skala erzeugen, das zu Verwüstungen an der kalifornischen Westküste führen könnte. Und damals gab es erst 700 Millionen Chinesen - wie schlimm wäre die Katastrophe erst heute, wo es mehr als eine Milliarde sind!
Vorausgesetzt, alle Chinesen hätten einen Küchentisch -
könnten sie die Erde dadurch aus ihrer Umlaufbahn werfen, daß
sie ihn besteigen und gleichzeitg herunterspringen?
Jan Strobel, Greifswald
Könnten sie nicht. „Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe
Euch die Welt aus den Angeln“ - mit diesem (nicht ganz korrekt
übersetzten) Ausspruch wird gern Archimedes zitiert. Auf Ihre
Frage angewandt: Man kann die Erde nur aus ihrer Bahn werfen,
indem man „von außen“ ansetzt - wenn also etwa ein
entsprechend schwerer Asteroid unseren Planeten trifft.
Ereignisse auf der Erde, egal wie heftig, beeinflussen deren
Bahn im All nicht.
Aber die Erdachse, wenn auch nur sehr gering, könnte dieser Staudamm schon beeinflussen, oder?
Eine andere Frage ist, was für Auswirkungen der kollektive
Chinesensprung auf der Erde hätte. Im Jahr 1970 soll das
einmal ein Geophysiker namens Stone von der Universität von
Alaska berechnet haben - jedenfalls berichtete das damals die
Zeitschrift hobby. Demnach würden die Chinesen durch ihre
Hüpferei ein Erdbeben von der Stärke 4,5 auf der Richter-Skala
erzeugen, das zu Verwüstungen an der kalifornischen Westküste
führen könnte. Und damals gab es erst 700 Millionen Chinesen -
wie schlimm wäre die Katastrophe erst heute, wo es mehr als
eine Milliarde sind!
Aha, wir werden unser kleines Experiment doch abblasen. Wir haben uns ausgerechnet, daß das ein Erdbeben von 9,642857142857e-9 auf der Richterskala in Neuseeland auslösen würde. Vorausgesetzt die Chinesen hätten ein Durchschnittsgewicht von 75 kg und ich habe richtig gerechnet.
Zu riskant
Ich habe wieder was über den Jangtsekiang-Stausee gelesen. Da
tauchte die Meldung auf, durch die Verschiebung der
Wassermassen könnte sich die Erdachse verschieben. Ich kann
das nicht glauben. Obwohl da schon gewaltige Wassermassen
zusammengestaut werden, ungefähr 6000 qkm, aber gegen die
Erdmasse ist das wohl ein Klaks. Oder ist da vielleicht was
dran?
Das kann ich auch nicht glauben. Einmal wegen der geringen Masse des Wassers und dann natürlich wegen des Drehimpulses der Erde, der ja einem Erhaltungssatz unterliegt. Mit dem Drehimpuls bleibt auch die Ausrichtung der Erdachse von terristrischen Ereignissen unbeeinflußt. Änderungen sind nur durch äußere Einwirkungen möglich.