Japaner im Islam?

Hallo Wissende,

wieder einmal lese ich da, dass im Islam die Mitglieder der „Buchreligionen“, nämlich Juden und Christen, unter islamischer Herrschaft als „Dhimmis“ gelten und dann unter einem besonderen Recht stehen. (Momentan recherchiere ich gerade über das Leben der Juden in Spanien unter islamischer Herrschaft - ist also schon ein Weilchen her).

Ich frage mich nun, warum das immer so betont wird, dass das ja auch Angehörige von Buchreligionen sind. Vor allem frage ich mich, was passiert, wenn man keiner dieser Buchreligionen angehört.

Wenn also - angenommen - die gesamte Welt unter islamischer Herrschäft stände, wie würde man dann Buddhisten, Hinduisten, Shintoisten und was es noch alles für Religonen auf der ganzen Welt gibt, ansehen? Was ist mit Atheisten?

Gelten die einfach alle als „Dhimmis“? Warum wird das mit den „Buchreligionen“ dann bei jeder Gelegenheit erwähnt?

Na ok, ich mach dann mal weiter.

Schöne Grüße

Petra

Hi

Ich weiß nicht, ob es dir schon aufgefallen ist, aber die Geschichten aus dem Koran ähneln denen der Bibel und des Judentums doch sehr :wink:

Es wird daher betont, da Juden und Christen ja bereits die richtige Offenbarung erhalten haben.
Sie haben sie nur falsch verstanden oder die Botschaft wurde mutwillig verfälscht (je nachdem).

Das heißt die Juden und Christen glauben prinzipiell ja schon das richtige, nur mit falschen Auslegungen. Diesen armen Menschen muss doch geholfen werden!
Aber es sind nur kleine Abweichungen. Sie halten sich nicht an alle Regeln Allahs, die durch Muhammad verkündigt wurden, aber im groben ist ihr Leben doch gefällig und sie glauben an den richtigen Gott. Daher ist es okay, wenn ein Muslim eine Christin z.B. heiratet, weil Mama dann halt ein wenig doof ist und den Glauben nicht „richtig“ ausführt, hauptsache die Kids machens richtig (also wie Paps).

ALLE anderen sind UNGLÄUBIGE. Heiden sozusagen. Sie MÜSSEN bekehrt werden oder sie werden nicht errettet.

Eine Ausnahme ist, wenn sie nie vom Islam oder Muhammad gehört haben. Wer nie die Chance hatte zum Islam überzutreten, wird von Gott empfangen werden, denn Gott ist mächtig und weise (= er besitzt genug Logik als das man nicht zu etwas übertreten kann, dass man nicht kennt).

Geht man in deinem Szenario von einer Weltherrschaft des Islam aus, fällt das natürlich weg, weil ja dann jeder den Islam kennt.
Es mag sein, dass dies zunächst geduldet wird - oder auch nicht, je nachdem ob Aleviten oder Wahabiten herrschen :wink:
Aber nach einer Weile sollten die Ungläubigen dann schon bekehrt werden, sonst fallen ihre armen Seelen der Verdammnis anheim, denn sie hatten die Chance sich GOtt zu nähern, entschieden sich aber dagegen.

lg
Kate

Hallo Petra!

Wenn also - angenommen - die gesamte Welt unter islamischer
Herrschäft stände, wie würde man dann Buddhisten, Hinduisten,
Shintoisten und was es noch alles für Religonen auf der ganzen
Welt gibt, ansehen? Was ist mit Atheisten?

Wenn angenommen die ganze Welt unter islamischer Herrschaft stünde, würde es in erster Linie prozentual gesehen viele, viele Muslime geben. Andere Religionen wären dann nur noch das Judentum und das Christentum, nicht aber die anderen Religionen, die zwar auch Buchreligionen sein können, jedoch nicht abrahamitisch sind und sich demnach in k(l)einster weise mit den Glaubensinhalten und Geschichten decken.

Gelten die einfach alle als „Dhimmis“? Warum wird das mit den
„Buchreligionen“ dann bei jeder Gelegenheit erwähnt?

Nein, sie gelten nicht als Dhimmis und würden keinerlei Rechte haben, bis sie zu einer akzeptierten Religion konvertieren würden oder getötet :wink: Ein Glück, dass es in naher Zeit nicht dazu kommen wird :wink:. Und die Relität würde wahrscheinl. auch anders aussehen, so viel jedoch zur Theorie.

Schöne Grüße

Petra

grüße Aqib

Nach der Eroberung Persiens wurden die Zoroastrier ebenfalls zu Dhimmis erklärt, es kann also bei bedarf ausgedehnt werden. Durch die Sondersteuer ist es ja auch ökonomisch sinnvoll, nicht komplett zu Missionieren oder gar zu töten.
Unter den Mogulen hats mit den Hindus schließlich auch funktioniert,
die Sondersteuer ist hier glaube ich auch mal abgeschafft worden, um Hindus und Moslems einander näher zu bringen.

Grüße, sober

Hallo sober!

Nach der Eroberung Persiens wurden die Zoroastrier ebenfalls
zu Dhimmis erklärt, es kann also bei bedarf ausgedehnt werden.
Durch die Sondersteuer ist es ja auch ökonomisch sinnvoll,
nicht komplett zu Missionieren oder gar zu töten.
Unter den Mogulen hats mit den Hindus schließlich auch
funktioniert,
die Sondersteuer ist hier glaube ich auch mal abgeschafft
worden, um Hindus und Moslems einander näher zu bringen.

Jedoch muss man hier unterscheiden, dass die Zoroastrier im Koran erwähnt werden (und nicht unbedingt „schlecht“) und deshalb zu Dhimmis erklärt wurden, während die Hindus im Ursprung (zu mindest wenn man sich die Hauptschriften ansieht) monotheistisch sind. In Pakistan geht der Scherz rum, dass man die Hindus nur zu Dhimmis machte, weil man herausfand dass in einer ihrer Schriften (ich glaub irgendwo in den Veden) Gott als Allah benannt war :wink: Vielleicht ist da ja auch was dran =) Eher glaube ich aber, dass die Hindus zu Dhimmis erklärt wurden, weil es einfach hilfreich war, um die Islamische Expansion weiterzutreiben.

Grüße, sober

Grüße Aqib

Vor allem frage
ich mich, was passiert, wenn man keiner dieser Buchreligionen
angehört.

Dann wirst du umgebracht. So geschehen bei Buddhisten, Hindus und anderen „Götzenanbetern“.

Suchbegriffe wären Timur, Mahmud of Ghazni.

Nur Juden und Christen dürfen sich als „Buchreligionen“ (das ist ein islamischer Begriff und kein allgemeiner) ihr Leben erkaufen (Kopfsteuer).

Grüße Bellawa.

japaner …
Ich glaube auch, daß hier eher erstmal politische und ökonomische - wie meistens - statt theologische Gründe eine Rolle gespielt haben.
Obwohl man hier die Mogule (Akbar ?) sicher auch nochmal unter die
Lupe nehmen müßte.
Die Argumente wie dann allerdings integriert wird ist natürlich faszinierend, vor allem weil die Beispiele, die du genannt hast, natürlich sehr verschieden sind - danke für die Differenzierung,ich behalte das mal im Hinterkopf.

Inwieweit sind diese Entscheidungen aber eigentlich bindend ? Kann man jetzt noch arguemtieren, dass die Hindus keine seien ?

grüße sober

Inwieweit sind diese Entscheidungen aber eigentlich bindend ?
Kann man jetzt noch arguemtieren, dass die Hindus keine seien
?

Nein, diese Entscheidungen sind nicht bindend. Du könntest das eigtl mit einer Fatwa vergleichen, es ist orts- und zeitabhängig. Es gilt nur für eine bestimmte Zeit sowie einen bestimmten ort (den damaligen Raum, in welchem es Hindus gab. Denn in Spanien war das z.B. gar nicht notwendig). Und selbst wenn solch eine „Fatwa“ heute noch für diesen Raum Gültigkeit besäße, könnte man argumentieren, dass der Glaube der Hindus sich über die Jahrhunderte derart verändert hat, dass sie nun u.a. Götzenanbeter sind und deshalb keine Dhimmis mehr sind. Ausserdem, würde es in einem islamischen Reich derartige Differenzen in den Glaubensinhalten geben, dass Ahmadis wahrscheinl. Wahabbis als Muslime ansehen, umgekehrt jedoch nicht. Für viele Muslime, sind Ahmadis einfach keine Muslime.

grüße sober

Grüße Aqib

Danke für die Antworten
Hallo ihr,

ich wollte mich nur mal für die Antworten bedanken. Habe es gespannt verfolgt.

Schöne Grüße

Petra

THX - natürlich

zeitabhängig, ortsabhänig

Hm, ich dachte, die Idee einer solchen Sache sei die Zuordnung eines konstitutiven Wesensmerkmals - man könnte doch auch den anderen abrahamitischen Religionen schlecht diesen Status wieder aberkennen.
Dazu ist es natürlich auch seltsam, über ein „nicht mehr“ zu argumentieren, da es ja einerseits um die abstrakte Definition einer Religion geht und andererseits um konkrete Umsetzungen.
Bei den Ahmadiyya-Gemeinden dachte ich, die Probleme lägen daran, dass man sie als Apostaten versteht, und daher auch mit der Situation der Hindus schlecht zu vergleichen sind. (?)

Übrigens finde ich deine Hinduismusargumentation sehr spannend und ich habe das Gefühl, dass sich in ihr ein Teil dieser Problematik wiederspiegelt.
Ich schließe einerseits daraus, dass die Pakistanische Seite Interesse hat, diese Anerkennung hinwegzureden und sich hier genau wieder politische und religiöse Gründe vermischen,und Religion zur Legitimation eines gewalttätigen Konfliktes dient . Umso mehr noch, da sich die Geschichte des Hinduismus schließlich umgekehrt entwickelt hat und der Monotheismus eine jüngere Entwicklung darstellt und die ältesten Schriften eben gerade (soweit man das von heute aus beurteilen kann) polytheistisch sind und der krasse Monotheistische Turn in jüngster Zeit mit eine der Folgen der Kolonisation und dem erwachenden Nationalbewußtsein ist. In der Indologie spricht man im ürbigen auch des öfteren von den Indischen monotheistischen Religionen Shivaismus/Vishnuismus usf. Das Selbstverständnis der Hindus und die Beurteilung von pakistanischer Seite kann wohl kaum weiter auseinanderfallen! Wie wird hier eigentlich in der islamischen Welt über die Instrumentalisierung von Religion eigentlich reflektiert ?

Ach so, weißt du eigentlich halbwegs auswendig welche Sure sich mit den Zoroastriern befasst ?

grüße, sober

Hm, ich dachte, die Idee einer solchen Sache sei die Zuordnung
eines konstitutiven Wesensmerkmals - man könnte doch auch den
anderen abrahamitischen Religionen schlecht diesen Status
wieder aberkennen.

Natürlich kann man das auch so sehen, aber die Interessen der Muslime und eben die Reflektionen in der muslimischen Bevölkerung ändern sich auch mit der Zeit wobei es dann notwendig wird ein konstitutives Wesensmerkmal fallen zu lassen oder zu mindest einzuschränken.

Dazu ist es natürlich auch seltsam, über ein „nicht mehr“ zu
argumentieren, da es ja einerseits um die abstrakte Definition
einer Religion geht und andererseits um konkrete Umsetzungen.

So ist es. Das geschieht so überall auf der Welt. Ich kann ja auch das Christentum nicht mit der christlichen Population in Pakistan vergleichen, oder so :wink:

Bei den Ahmadiyya-Gemeinden dachte ich, die Probleme lägen
daran, dass man sie als Apostaten versteht, und daher auch mit
der Situation der Hindus schlecht zu vergleichen sind. (?)

Nein, ganz im Gegenteil! Würde man die Ahmadis als Apostaten verstehen, hätte man ja noch Interesse diese wieder auf den „geraden Weg“ zu bringen, durch Missonierung etc. Damit hätten sie dann aber einen positiven Sonderstatus. Aber wenn wir uns das mal näher betrachten, sehen wir das die Ahmadis vom Großteil der muslimischen Bevölkerung als nicht einmal islamisch angesehen wird. Dies liegt daran, dass man dort Allah menschliche Fähigkeiten zuschreibt und somit Shirk (die größte Sünde im Islam) begeht. Sinngemäß steht in einer Schrift von/über ihren Religionsstifter drin, dass eher Geschlechtsverkehr mit Gott hatte und du kannst dir sicherlich vorstellen, wie das besonders im islamischen Raum klingt.

Übrigens finde ich deine Hinduismusargumentation sehr spannend
und ich habe das Gefühl, dass sich in ihr ein Teil dieser
Problematik wiederspiegelt.
Ich schließe einerseits daraus, dass die Pakistanische Seite
Interesse hat, diese Anerkennung hinwegzureden und sich hier
genau wieder politische und religiöse Gründe vermischen,und
Religion zur Legitimation eines gewalttätigen Konfliktes dient
. Umso mehr noch, da sich die Geschichte des Hinduismus
schließlich umgekehrt entwickelt hat und der Monotheismus eine
jüngere Entwicklung darstellt und die ältesten Schriften eben
gerade (soweit man das von heute aus beurteilen kann)
polytheistisch sind und der krasse Monotheistische Turn in
jüngster Zeit mit eine der Folgen der Kolonisation und dem
erwachenden Nationalbewußtsein ist. In der Indologie spricht
man im ürbigen auch des öfteren von den Indischen
monotheistischen Religionen Shivaismus/Vishnuismus usf. Das
Selbstverständnis der Hindus und die Beurteilung von
pakistanischer Seite kann wohl kaum weiter auseinanderfallen!

Ja, an diesem Konflikt spiegelt sich wirklich die geballte Macht von Religion, Politik, Ökologie und was noch dazu gehört wieder. Die pakistanische Regierung steht in einem gewaltigen Zwiespalt. Zum einen will sie die Extremisten in Griff bekommen wobei man zuerst einmal feststellen muss dass der Übergang (besonders in Pakistan) von „sehr gläubig“ zu extremistisch stufenlos ist. Löscht man alle Extremisten aus, kann man die Folgen in der sehr gläubigen Bevölkerung, von der man nicht einmal genau weiss wie groß sie ist, nicht berechnen. Der Durschnitts-Pakistaner (einigermaßen landesverhältnismäßiger Wohlstand, Kontakt zu Medien, geregelter Job und eine Bildung die wenigstens fürs Lesen und Schreiben ausreicht) der sich privat sehr religiös gibt und nach aussen hin wirklich bemüht ist sich nach westlichem Standard zu richten, hat Anschauungen die durch viele Faktoren beeinflusst werden. Zum einen Teil haben die Verständnis gegenüber den Extremisten zum anderen wollen sie aber auch Nähe und die Möglichkeit ein selbsbestimmtes Leben zu führen, auch wenn sich für sie praktisch nichts ändern würde, weil sie so einigermaßen glücklich sind. Dann noch der Teil der Bevölkerung der Wohlstand genießt (auch nach westlichen Standards). Die scheren sich nur relativ wenig um Religion und haben kein Verständnis für den Konflikt und wollen, dass er so schnell wie möglich aufhört. Auch wenn dieser Teil verhältnismäßig klein ist, muss man feststellen dass der finanzielle Halt bei ihnen liegt. Man erkannt, wie schwer es für eine pakistanische Regierung ist hier eine Position zu beziehen. Ich würde nicht einmal sagen, dass die pakistanische Regierung wirklich so scharf ist diese Anerkennung abzuerkennen. Somal man ja in letzter Zeit wirklich ernstgemeinte Anerkennungen beiderseiten verbuchen konnte.

Wie wird hier eigentlich in der islamischen Welt über die
Instrumentalisierung von Religion eigentlich reflektiert ?

Sehr gemischt. Man will natürlich Ziele erreichen, und wenn man es dann mit der Religion erreicht, so hat man das Ziel trotzdem erreicht. Bei den wirklich Gläubigen und gelehrten Menschen, ist man völlig dagegen.

Ach so, weißt du eigentlich halbwegs auswendig welche Sure
sich mit den Zoroastriern befasst ?

Rein aus dem Kopf heraus und auch frei übersetzt:

Sure 22 Vers 17:

Diejenigen die glauben und diejenigen die dem Judentum angehören, Sabäer, Christen und Magus (Zoroastrier) sind, sowie die Götzendiener - Allah wird am Jüngsten Tag unter ihnen richten, denn Allah allein ist Zeuge über alles.

Allein die Differenzierung zwischen Götzendienern und Zoroastriern war der ausschlaggebende Punkt. Man muss aber aufpassen denn der arabische Begriff ‏المجوس‎ - al-maǧūs wurde später auch auf andere Gruppen bezogen.

grüße, sober

Grüße Aqib

Hallo Bellawa!

Suchbegriffe wären Timur, Mahmud of Ghazni.

Könntest du das vielleicht näher spezifizieren, was genau diese beiden Herrscher gemacht haben? Ich habe das Gefühl,dass du vielleicht ein bisschen einseitig oder sogar falsch über die beiden informiert bist. Timur zum Beispiel war nie für sein islamisches Verhalten bekannt, somal er doch in Folge einer Überdosis Alkohol gestorben sein soll. Und Mahmud von Ghazni hatte ein in der Geschichte derart kleines Reich dass es eigentlich gar nicht nennenswert ist. Ausserdem befanden sich selbst hinduistische Soldaten in seinen Truppen.

Nur Juden und Christen dürfen sich als „Buchreligionen“ (das
ist ein islamischer Begriff und kein allgemeiner) ihr Leben
erkaufen (Kopfsteuer).

Damit liegst du falsch. In der Geschichte gab es auch andere Dhimmis. Unter dem Propheten selbst hast du eine Gruppe vergessen: die Sabäer. Und auch nicht alle Christen wurden als Dhimmis angesehen - s. arabische Christen.

Grüße Bellawa.

Grüße Aqib

Könntest du das vielleicht näher spezifizieren, was genau
diese beiden Herrscher gemacht haben?

Jeder kann selber googeln und relevante Quellen finden. Oder in einschlägigen Lexika nachsehen.

Ich habe das Gefühl,dass
du vielleicht ein bisschen einseitig oder sogar falsch über
die beiden informiert bist.

Ja, da bin ich sogar sicher, daß ich das aus deiner Sicht bin!

Wer meine einseitigen Quellen übrigens selbst lesen möchte, möge mir bitte eine PM schicken. Ich schicke die Links und Dokumente dann per Email weiter.

In der Geschichte gab es auch andere Dhimmis.

Ich habe die Regel angeführt, wie sie im Koran steht. Natürlich gab es Ausnahmen, denn ein toter Götendiener bringt weniger Geld als ein lebendiger Dhimmi. Man mag dem Reich der Religion des Friedens alles nachsagen, aber Dummheit gehört sicher nicht dazu.

Grüße Bellawa.

Jeder kann selber googeln und relevante Quellen finden. Oder
in einschlägigen Lexika nachsehen.

Richtig, und ich hab das Gefühl du konntest nicht zwischen relevant und irrelevant unterscheiden! Merk dir einmal: Nicht einmal wikipedia ist aunlaufstelle nummer 1 für seriöse und fehlerfreie Informationen. Lies doch mal Bücher, die haben oftmals mehr Informationen als wiki zu bieten und bilden auch generell weiter…

Ja, da bin ich sogar sicher, daß ich das aus deiner Sicht bin!

Nein, nicht aus meiner Sicht. Aus der von Leuten die sich jahrelang mit solchen Themen beschäftigen um uns etwas mitzuteilen anscheinend schon.

Wer meine einseitigen Quellen übrigens selbst lesen möchte,
möge mir bitte eine PM schicken. Ich schicke die Links und
Dokumente dann per Email weiter.

Das kannst du ach so posten, wenn du auf Quellen verweisen willst.

Ich habe die Regel angeführt, wie sie im Koran steht.

Nein, hast du nicht. Textbelege bitte (und zwar nur Koran, denn Sunna und Hadithe hast du gerade selbst ausgeschlossen).

Natürlich gab es Ausnahmen, denn ein toter Götendiener bringt
weniger Geld als ein lebendiger Dhimmi. Man mag dem Reich der
Religion des Friedens alles nachsagen, aber Dummheit gehört
sicher nicht dazu.

Na vielleicht solltest du dich mal an den Schlauen orientieren ;D

Grüße Bellawa.

Grüße Aqib

Richtig, und ich hab das Gefühl du konntest nicht zwischen
relevant und irrelevant unterscheiden!

Bestimmst das du?

Merk dir einmal:

Ich muß mir gar nichts merken. Wir sind hier nicht in der Schule.

Nicht
einmal wikipedia ist aunlaufstelle nummer 1 für seriöse und
fehlerfreie Informationen.

Jeder kann sich frei im Internet informieren. Die Wikipedia hat den Vorteil, daß die gesamte globale Internetgemeinde über relevant und nicht relevant entscheidet und nicht nur eine einzige Person. Ich halte mich da am liebsten an die englische Version, da an dieser Menschen aus aller Welt beteiligt sind und Fehlinformationen wenig Chancen haben.

Natürlich kann auch die Wikipedia irren, denn auch diese hat Besitzer, die z. B. Zensur nach Belieben ausüben, wenn sie wollen. (Obwohl das selten vorkommt, oder meinst du, bei Wikipedia werden absichtlich falsche Informationen verbreitet?) Glücklicherweise ist das Internet als gesamtes jedoch in jedem Fall frei. Jedenfalls bei uns.

Lies doch mal Bücher, die haben
oftmals mehr Informationen als wiki zu bieten und bilden auch
generell weiter…

In diesem konkreten Fall stammen meine Quellen sogar aus Büchern und nicht aus der Wikipedia. :smiley:

Im übrigen solltest du etwas vorsichtiger sein beim Abkanzeln und Lächerlichmachen deiner Gegner. Das ist nicht schön.

Das kannst du ach so posten, wenn du auf Quellen verweisen
willst.

Das kann ich, aber ich will nicht, und verweise hiermit auf den Werbeslogan von Mediamarkt.

Ich habe die Regel angeführt, wie sie im Koran steht.

Nein, hast du nicht. Textbelege bitte

Ach das kannst du doch selber viel besser als ausgerechnet ich.

Na vielleicht solltest du dich mal an den Schlauen orientieren

Wer bestimmt über den Intelligenzquotienten?

Grüße Bellawa.

Hi Bellawa

Warst du jemals an einer Universität?

Wenn ja, merkt man davon nichts, du mediamarktest ich nämlich selbst.

Regel Nummer 1 für die Belegbarkeit von Fakten ist die Nachvollziehbarkeit und damit der öffentliche Zugang.

Da du grundsätzlich keine deiner angeblichen Quellen, die nicht Wikipedia sind, angibst, kann ich eigentlich nur vermuten das du lügst und das sehr genau weist.

Gruß,
Kate

Warst du jemals an einer Universität?

Klassisches ad hominem.

Wenn ja, merkt man davon nichts, du mediamarktest ich nämlich
selbst.

In diesem Satz ein Wort.

Da du grundsätzlich keine deiner angeblichen Quellen, die
nicht Wikipedia sind, angibst, kann ich eigentlich nur
vermuten das du lügst und das sehr genau weist.

Ich weise das nicht.

Grüße Bellawa.

Post.
hier nichts.

Bestimmst das du?

Not. Wie gesagt ich hatte das Gefühl.

Ich muß mir gar nichts merken. Wir sind hier nicht in der
Schule.

Man lernt im Leben nie aus :wink:

Jeder kann sich frei im Internet informieren. Die Wikipedia
hat den Vorteil, daß die gesamte globale Internetgemeinde über
relevant und nicht relevant entscheidet und nicht nur eine
einzige Person. Ich halte mich da am liebsten an die englische
Version, da an dieser Menschen aus aller Welt beteiligt sind
und Fehlinformationen wenig Chancen haben.

Soweit, soooo gut.

Natürlich kann auch die Wikipedia irren, denn auch diese hat
Besitzer, die z. B. Zensur nach Belieben ausüben, wenn sie
wollen. (Obwohl das selten vorkommt, oder meinst du, bei
Wikipedia werden absichtlich falsche Informationen
verbreitet?) Glücklicherweise ist das Internet als gesamtes
jedoch in jedem Fall frei. Jedenfalls bei uns.

Ja, es kommt vor das absichtlich falsches verbreitet wird. Wird als Grundsatzdiskussion abgehakt.

In diesem konkreten Fall stammen meine Quellen sogar aus
Büchern und nicht aus der Wikipedia. :smiley:

Im übrigen solltest du etwas vorsichtiger sein beim Abkanzeln
und Lächerlichmachen deiner Gegner. Das ist nicht schön.

Ok, das heisst trotzdem ein Punkt für mich im www-War?
Ich bitte dich inständig darum, mein Gegner, mir die Quellen als PN zu schicken.

Das kann ich, aber ich will nicht, und verweise hiermit auf
den Werbeslogan von Mediamarkt.

Lalala lasst euch nicht ver******* …

Ach das kannst du doch selber viel besser als ausgerechnet
ich.

Willst du mir etwas aus dem Weg gehen, oder doch vielleicht eben weil ich das besser kann nachgeben?

Wer bestimmt über den Intelligenzquotienten?

achso :smiley: Der Intelligenzquoitient bestimmt in keinsterweise wie schlau du bist :wink:
Auch ich kann mit meinem IQ einfach total dumm oder total schlau sein.

Grüße Bellawa.

Grüße Aqib

moin

notwendig wird ein konstitutives Wesensmerkmal fallen zu
lassen oder zu mindest einzuschränken.

Das geht per definition nicht.

Das geschieht so überall auf der Welt. Ich kann ja
auch das Christentum nicht mit der christlichen Population in
Pakistan vergleichen, oder so :wink:

natürlich nicht, darum gehts nun aber auch nicht, würde aber auch nix besser machen.

Nein, ganz im Gegenteil! Würde man die Ahmadis als Apostaten
verstehen, hätte man ja noch Interesse diese wieder auf den
„geraden Weg“ zu bringen, durch Missonierung etc. Damit hätten
sie dann aber einen positiven Sonderstatus.

positiv gegenüber wem ?

Aber wenn wir uns
das mal näher betrachten, sehen wir das die Ahmadis vom
Großteil der muslimischen Bevölkerung als nicht einmal
islamisch angesehen wird.

Der Apostat ist auch kein Muslime mehr, nicht verwunderlich, aber gut.
Für meinen Teil hätte ich eine Differenzierung verlangt, der Dhimmi bzw. nicht-Dhimmi-status hat also nicht wirklich einen reflektiert theologischen Hintergrund. Man könnte ihn der Einfacheit einfach fallen lassen. So ist er ja wirklich nur Volksverhetzend. Find ich ein bisschen billig. ( unqualifiziert, aber is ja so :wink: )

Von der Tatsächlichen Lage in Pakistan mal abgesehen, ist es halt hier nur live zu verfolgen wie ein Geschichtsbild revisioniert wird, um einem politischen Zweck zu dienen, der religiös legitimiert wird.
So hatte ich aus deinen empathischen Formulierungen und dem Witz geschlossen, auch das die Hindus keine Dhimmis mehr sind.

Die Pakistanische Regierung sieht das aber anders, oder bekennt sich offiziell dagegen, das kam nicht heraus - wer jedenfalls hat den Status denn nun mit welcher Autorität aberkannt, und welche Kreise halten sich denn dran ?

Ansonsten verstehe ich deine Darstellung der Situation Pakistans auch teilweise nicht

der sich privat sehr religiös gibt und
nach aussen hin wirklich bemüht ist sich nach westlichem
Standard zu richten

???

Zum einen Teil haben die Verständnis
gegenüber den Extremisten zum anderen wollen sie aber auch
Nähe und die Möglichkeit ein selbsbestimmtes Leben zu führen,
auch wenn sich für sie praktisch nichts ändern würde, weil sie
so einigermaßen glücklich sind.

???

Dann noch der Teil der
Bevölkerung der Wohlstand genießt (auch nach westlichen
Standards). Die scheren sich nur relativ wenig um Religion und
haben kein Verständnis für den Konflikt und wollen, dass er so
schnell wie möglich aufhört. Auch wenn dieser Teil
verhältnismäßig klein ist, muss man feststellen dass der
finanzielle Halt bei ihnen liegt.

Habe ich die Gleichung hier richtig verstaden:
Geld=Macht=Friedensbemühung=keine Religion ?

und danke für die Sure !

grüße, sober