Japanischen Knöterich ausrotten

Hallo,
wir haben uns in unseren Garten „Japanischen Knöterich“ irgendwie „eingefangen“.
Angangs wußten wir nicht, was DAS war und fanden es recht nett, aber es wucherte von Jahr zu Jahr, bildet unglaubliche Ausläufer.

Wir haben schon seit vergangenem Jahr ALLE Ausläufer die aus dem Boden kamen rigoros rausgezogen (mit kleinen Wurzelteilchen), nur eine kleine Stelle wo die Dinger stehen dürfen um eine „Abstellecke“ im Garten abzuschirmen, lassen wir wachsen.
Wir haben eine schwarze, dickere Folie ausgelegt, im großem Umfeld. Ich habe das Gefühl da „lacht“ das Ding drüber und bildet munter nur noch LÄNGERE Ausläufer, mittlerweile kommen diese Dinger im Umfeld von mindestens 6-8 Metern der eigentlichen Pflanze an die Oberfläche.

Ist das eigentlich irgendwie giftig für Kind, Hund, Menschen usw.

Wir haben quasi fast täglich damit zu tun, alles auszureißen, wieder neu mit Folie weiter auszulegen und und und.

Hat jemand einen Rat wie man dieses unglaubliche Zeug wieder aus dem Garten bekommt.

SO sieht es aus, habe mal ein Bild aus dem Internet reinkopiert:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/…

Man beachte die Person, die UNTER diesem Kraut steht im Verhältnis.

DANKE

Grüße
Marie

Servus,

keine Ecke übrig lassen. Nur dann wird der Stock nach und nach geschwächt, wenn man ihn restlos mit allen sichtbaren Trieben und häufig, vor allem im Frühjahr während des Austriebs, möglichst tief mäht. Sobald ein Trieb Blätter entfaltet hat und der Pflanze mehr bringt, als er kostet, wird sie stärker. Geschwächt wird sie nur, wenn sie zum Austreiben mehr braucht, als die Triebe und ihre Blätter bringen.

Folie bringt nicht so sehr viel. Mähen und ein paar Jahre Geduld sind angezeigt.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo,

Der UP ein herzliches Beileid! Die angeratene Behandlung ist wirksam, hilft aber leider nur, das Problem zu begrenzen. In einer TV-Doku war die Rede davon, daß 60 Gramm Wurzel in 2 Meter Tiefe ausreichen, um eine neue Pflanze zu treiben. Vielleicht hilft eine tiefreichende Wurzelsperre aus Blech!
Positiv: die getrockneten Stängel sieht man allenthalben als Dekorationsmaterial, z.B. bei Auslagenausstattern und Floristen.

Es grüßt
Der Daimio

Hallo,
danke für die Antwort.

Tja - wenn ich da mal erst überhaupt irgendwie Herr drüber werde…

keine Ecke übrig lassen. Nur dann wird der Stock nach und nach
geschwächt, wenn man ihn restlos mit allen sichtbaren Trieben
und häufig, vor allem im Frühjahr während des Austriebs,
möglichst tief mäht.

AAhh - mähen, ich gehe bisher immer hin und ziehe alle Triebe die ich möglichst ganz jung sehen, sofort mit der Hand und einem kräftigen Ruck aus, dann stelle ich mich absichtlich genau auf die Stelle wo ich ihn rausgerissen habe und drehe den Absatz hin und her - und die Pflanze so möglichst tief „abzureiben“… mit Mäher ist etwas schwierig, weil der Garten in diesem Bereich mit sehr vielen unterschiedlichsten Pflanzen und Stauden und Bäumchen bepflanzt ist und blöderweise kommt zumeist genau ZWISCHEN und IN den Büschen dann so ein blöder

Folie bringt nicht so sehr viel. Mähen und ein paar Jahre
Geduld sind angezeigt.

Ein PAAR JAHRE - unfassbar, ssoo lange noch - oh je…

Ich hatte großzügig Folie ausgelegt aber gegen DIESEN Strauch scheint keine Folie gut genug zu sein, die Pflanze kommt früher oder später UNTER dieser Folie herausgewachsen, hatte jetzt ein ca. 5 m LANGE Folie ausgelegt und, was soll ich sagen, nach kurzer Zeit hatte sie Ausläufer komplett unter dieser Plan gebildet und kam an mehrere Stellen gleichzeit raus… *ggrrhh*

Danke Dir sehr.

Grüße
Marie

Hallo,
danke für die Antwort.

Der UP ein herzliches Beileid!

Danke - ich bin momentan fast täglich damit beschäftigt dieses blöde Zeugs mühsam auszureißen - aber des dezimiert sich nicht wirklich. Man hat das Gefühl, wenn man einen Ableger ausreißt kommen am Tag darauf mindestens 5 neue hinzu…

Die angeratene Behandlung ist

wirksam, hilft aber leider nur, das Problem zu begrenzen. In
einer TV-Doku war die Rede davon, daß 60 Gramm Wurzel in 2
Meter Tiefe ausreichen, um eine neue Pflanze zu treiben.
Vielleicht hilft eine tiefreichende Wurzelsperre aus Blech!

Ja - das mag sein, aber ich kann doch nicht im Radius von ca. 10 Metern (da treibt die Pflanze nämlich jetzt munter ihre neue Triebe) ssoo tiefe Löcher graben und dann diese Blechteile reinstellen und -gar nicht auszudenken- an den Ecken blieben dann nur Millimeter offen und dann beginnt der ganze Mist wieder von vorne… stehen auch viele Stauden, Bäumchen und andere Blumen auf genau diesem Gebiet, wo natürlich auch diese blöden Ausläufer genau dort rauskommen…

Positiv: die getrockneten Stängel sieht man allenthalben als
Dekorationsmaterial, z.B. bei Auslagenausstattern und
Floristen.

Ja - das habe ich mit Erstaunen letztens im Fernsehen gesehen, da könnte ich ja ganze Gärtnereien bedienen *grübel* das Geschäft des Lebens… *grins*

Grüße
Marie

Hallo Marie,

ich antworte mal ohne Zitat:
Diese liebe Pflanze hat meine Mutter nichts Böses ahnend vor circa 35 Jahren in unseren Garten geholt.
Als sie merkte, was sie sich gefangen hatte, hat sie den Bestand durch Hacken und Ausreißen auf einen großen Horst zusammengedrängt, konnte ihn jedoch niemals wirklich vernichten.
Wir Haus und Garten 1998 übernommen und haben den Knöterich trotz einer wirklich durchgreifenden Rodungsaktion circa im Jahr 2000 immer noch
… allerdings im Kleinstumfang von sagen wir 20 Stängeln pro Jahr und wenn wir dieses Jahr nicht sehr nachlässig gewesen wären, hätten wir nicht einmal das.

Warum?
Es gibt auf dieser Welt Stauden, die noch aggressiver und flächendeckender wurzeln als Knöterich:
Herbstastern und Phlox bzw. Kriechende Potentilla.

Hinterher ist man immer schlauer:
Wer sich damit einlässt, sollte vorher eine Wurzelsperre einbauen.

viele Grüße
Geli

Hallo,
danke für die Antwort.
DAS scheint ja dann ein wirkliches Problem zu sein/zu bleiben…

Wir werden also weiterhin dieses Zeug ausreißen müssen…

DANKE

Grüße
Marie