Hallo,
angenommen ein Bauer düngt seine Felder mit Gülle bzw. Jauche. Darf er dies auch bei Temperaturen von 27-30 Grad? Oder gibt es da Temperaturgrenzen, wg. extremer Geruchsbelästigung.
Danke schon mal für Eure Antworten.
Hallo,
angenommen ein Bauer düngt seine Felder mit Gülle bzw. Jauche. Darf er dies auch bei Temperaturen von 27-30 Grad? Oder gibt es da Temperaturgrenzen, wg. extremer Geruchsbelästigung.
Danke schon mal für Eure Antworten.
Hallo,
der Bauer darf das. Soweit ich informiert bin, ist es in Wasserschutzgebieten verboten Jauche/Gülle auszubringen. Bei Regenwetter bringt die Jauche/Gülle-Ausbringung nix, weil das ganze fortgewaschen wird. Deshalb wird bspw. über die Wintermonate keine Jauche/Gülle ausgebracht.
Wenn es Dich tröstet, Jauche/Gülle ist ein natürliches Düngemittel. Man sollte um jeden Bauern froh sein, der dieses Mittel noch nutzt und nicht nur bzw. ausschliesslich auf die chemische Keule setzt.
Der Geruch ist ein Nachteil, aber auch dagegen kann man was tun. Fenster geschlossen halten an diesem Tag und draußen keine Wäsche aufhängen 
Falls Du gegen den Bauern rechtliche Schritte einleiten willst, halte mich bitte auf dem Laufenden. Würde mich interessieren, wie das ausgehen wird. Kann mich gerade nicht daran erinnern, dass ich von so einem Fall schon mal gehört hätte.
Liebe Grüsse und ein geruchsfreies Wochenende,
Silvia
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Toll, toll, toll
Ich nehm jetzt einfach mal an:
Neue Wohnung oder gar neues Heim. Billig, weil auf dem Land…
Auf dem Land??? Gibts da nicht auch noch so’n Volk das sich Bauern schimpft? Womöglich fahren die einem auch noch ständig mit ihren Traktoren vor der Nase rum.
Aber mal ehrlich wer war zuerst da?
Gruß Armin
Ps: Der Duft ist in zwei bis drei Tagen wieder weg! Spätestens nach dem Regen.
Ach nochwas: Hast Du einen Hund?
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Gülle - natürlich?
Moin, Silvia,
Bei Regenwetter bringt die Jauche/Gülle-Ausbringung nix, weil das ganze fortgewaschen wird.
wenn Regen angekündigt ist, fahren die Bauern wie verrückt: Der Regen wäscht die Brühe ein, die sonst die Pflanzen verbrennen würde.
Deshalb wird bspw. über die Wintermonate keine Jauche/Gülle ausgebracht.
Der Landwirt muss Gülle fahren, wenn die Tanks voll sind. Da die Tanks im Regelfall zu klein sind, gibt es jedes Jahr ein Hauen und Stechen um Ausnahmegenehmigungen in der gesperrten Zeit, also nach dem 15. November und vor dem 15. Februar (so ungefähr). Wenn es die nicht gibt und die Tanks überlaufen, wird dennoch gefahren und auf gute Nachbarschaft gehofft: Sollte ich neben einem Bauern wohnen, kann ich ihn nicht gut anzeigen, es sei denn, ich plante einen Umzug.
Wenn es Dich tröstet, Jauche/Gülle ist ein natürliches Düngemittel.
Wenn es Dir hilft: Gülle war ein natürliches Düngemittel, als noch mit Stroh gemistet wurde. Heute ist es ein ätzendes Konzentrat. Das größte Unglück für die Umwelt war die Erfindung von Spaltenrost und Schwemmentmistung.
Man sollte um jeden Bauern froh sein, der dieses Mittel noch nutzt und nicht nur bzw. ausschliesslich
auf die chemische Keule setzt.
Wenn sie könnten, würden sie gerne auf Gülle verzichten: Schlecht zu kalkulieren, ätzt, stinkt, schädigt den Ruf.
Gruß Ralf
Nein, keine neue Wohnung und auch kein neues Heim. Das Geschäft in dem ich arbeite, liegt leider in der Nähe eines Feldes. Der Bauer düngt seine Felder in der größten Hitze mit Gülle. Leider hilft es nicht, sämtliche Fenster und Türen geschlossen zu halten, weil ständig Kunden herein und heraus laufen. Der Gestank steht, wortwörtlich, in unseren Räumlichkeiten und ist auch draussen nicht nach ein oder zwei Tagen verschwunden. Das geht jetzt schon über eine ganze Woche. Grenzt das nicht schon an einen Geschäftsschädigung, da der Geruch ja nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden blästigt und man diesen nicht so ohneweiteres wieder aus den Räumlichkeiten bekommt? Denn lüften kann man ja nicht!
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