Jazz... Klassiker

Hi All!

Ich bin ein absoluter Newbie, was Jazz angeht, aber ich hätte mal ein paar Fragen:

  1. Was genau macht den echten Jazz aus ?

  2. Was wäre die die großen klassischen Jazz-Stücke, damit mal weiss was man als CD kaufen könnte, um in dieser Musikrichtung einmal einzusteigen?

Für jede Antwort wäre ich dankbar!

MfG Jan/Faramir

Hi All!

Ich bin ein absoluter Newbie, was Jazz angeht, aber ich hätte
mal ein paar Fragen:

  1. Was genau macht den echten Jazz aus ?

Improvisation und Individualität. Sprich die enge Verknüpfung zwischen Spieler und Stück.

  1. Was wäre die die großen klassischen Jazz-Stücke, damit mal
    weiss was man als CD kaufen könnte, um in dieser Musikrichtung
    einmal einzusteigen?

Das kann man so einfach nicht beantworten. Als guten Einstieg kann ich das Buch „das Jazzbuch“ von Joachim Ernst Behrendt empfehlen.

Für mich sehr wichtige Jazzmusiker waren/sind

Count Basie
Herbie Hancock
Miles Davis
John Coltrane
Cannonball Adderley
Thelonius Monk

das ist aber schon eine subjektive Auswahl.

Gruss Mark

P.s. viel Spass mit dem Abenteuer „JAZZ“

Für jede Antwort wäre ich dankbar!

MfG Jan/Faramir

Hi All!

Ich bin ein absoluter Newbie, was Jazz angeht, aber ich hätte
mal ein paar Fragen:

  1. Was genau macht den echten Jazz aus ?

  2. Was wäre die die großen klassischen Jazz-Stücke …

Für jede Antwort wäre ich dankbar!

MfG Jan/Faramir

Hallo Faramir,

weil der Jazz im letzten Jahrhundert diverse Stilrichtungen durchlaufen hat, ist es sehr schwierig, „den Jazz“ und das „klassische Jazz-Stück“ zu definieren. Was ist das klassische Pop-Stück?

Ich kann Dir einige Ohrwürmer,die Du vielleicht kennst, aus drei aufeinander folgenden Epochen nennen, die mich besonders interessieren:

Swing (30er Jahre), Musik zum Tanzen. Z.B. Alle Glenn Miller Titel, Bennie Goodman, „Stompin at the Savoy“

Bebop (40er Jahre): Mitunter anstrengend, verrückter als Swing: Dizzie Gillespie, „Salt Peanuts“

Cool Jazz (50er Jahre) Dave Brubeck: „Take five“

Etwas einfacher als der umfangreiche, aber schwer zu verdauende „Behrendt“ ist folgendes Buch zu lesen (schön gemacht mit vielen Plattencovern):
John Fordham: Das grosse Buch vom Jazz, Christian Verlag 1998
aber grau ist alle Musiktheorie …

…damit mal
weiss was man als CD kaufen könnte, um in dieser Musikrichtung
einmal einzusteigen?

Sampler sind immer gut:

-nach Stilrichtungen (Ragtime, New Orleans, Dixieland, Chicago, Swing, Bebop, Coll, Hard Bop, Free Jazz oder modern).

  • oder solche aus-dem-Bauch-Sampler „Barjazz“ oder „Jazz for Lovers“ &c.

  • oder Sängerinnen, die den Jazz quer durch alle Stile begleitet haben (Ella Fitzgerald!)

  • oder „Best of“ eines bekennten Namens wie (in jedem Drogeriemarkt für 3 Euro 50): Louis Armstrong, Coleman Hawkins, Duke Ellington, Cab Calloway, Lionel Hampton, Charlie Parker, Miles Davis, Dizzy Gillespie, Gerry Mulligan, Thelonious Monk, Count Basie, Stan Getz, Herbie Hancock, undundund

Tja, ist alles nicht so einfach :wink:

Oliver

Hi All!

Ich bin ein absoluter Newbie, was Jazz angeht, aber ich hätte
mal ein paar Fragen:

  1. Was genau macht den echten Jazz aus ?

Ich glaub, darauf kann man so wenig eine Antwort geben, wie auf die Frage was „echte“ Rockmusik oder „echten“ Metal ist…

Da ich persönlich alle Blasinstrumente ausser Saxophon und Klarinette ganz schlimm finde und deswegen nichts mit Duke Ellington oder Miles Davis anfangen kann, empfehle ich dir noch Wes Montgomery und Chick Corea.

Gruss

hi, jan

jazz hat 'ne wechselvolle geschichte hinter sich.
erst dixie, später swing, kleine revolutionen durch bebop, später cool+ free, nachher rockjazz+fusion.
um nur einiges zu nennen.

es gibt ganz gute compilations für wenig geld.
so’n klassiker ist für mich sowas wie „take five“ von dave brubeck
oder „'round midnight“ in version gespielt von miles davis
oder oder…

tipp: 'n schönen kurz-überblick über entwicklungen und bandbreite bekommst du, wenn du das werk von miles davis nachverfolgst und platten von ihm aus verschiedenen jahrzehnten kaufst. der mann war stilprägend bereits in 50ern und hat noch kurz vorm tod (in 90ern) mit jungrappern gearbeitet.

gruß,
i.i.a.

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