Insbesondere auf meinen Fahrten gen Miami sehe auf den interstates oft Canadier, Quebecoise exactly, die ihrem Winter entfliehen. Auf ihren licence plates steht ‚Je me souviens‘. Kann mir einer ubersetzen was das heisst.
thanx yall
‚Je me souviens‘
= Ich erinnere mich.
(Aber woran denn - daß es Länder mit mehr Sonnenschein als Kanada gibt?)
Mit nachdenklichen Grüßen
Michael
‚Je me souviens‘
= Ich erinnere mich.
(Aber woran denn - daß es Länder mit mehr Sonnenschein als
Kanada gibt?)thats goood
merci for the quick answer!
Maybe they don`t want to forget their land.
Somit erinnern sie sich daran, dass sie immer wieder zurückkehren.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
‚Je me souviens‘
= Ich erinnere mich.
(Aber woran denn - daß es Länder mit mehr Sonnenschein als
Kanada gibt?)thats goood
merci for the quick answer!
The people from Quebec love the language French and hate all other languages.
„Je me souviens“ müsste dann bedeuten, dass sie nur in Französisch korrespondieren möchten und zeigen das dann öffentlich.
Hi!
Man hat mir in Quebec erzählt, es handle sich um eine Hommage an die französischen Wurzeln, welche man eben nicht vergessen möchte, sich ihrer somit erinnert (souvenir = erinnern).
Grüße,
Mathias
Insbesondere auf meinen Fahrten gen Miami sehe auf den
interstates oft Canadier, Quebecoise exactly, die ihrem Winter
entfliehen. Auf ihren licence plates steht ‚Je me souviens‘.
Kann mir einer ubersetzen was das heisst.
thanx yall
Hallo Franz,
eigentlich ist es mir meistens zu doof dein
Englisch zu korrigieren. Aber warum benutzt du
es immer wieder da, wo es nicht noetig ist?
Du haettst ja schreiben koennen:
Vielleicht wollen sie ihr Land nicht vergessen?
Abern nein, du schreibst:
Maybe they don`t want to forget their land.
Haettest es lieber lassen sollen. Oder wenigsten
‚country‘ benutzt.
Gruesse, Elke
Hallo,
ergänzend zu dem Tenor der bereits geposteten Beiträge:
Es geht hier konkret um die Vertreibung der französischen Bevölkerung aus dem seit 1604 französischen Akadien (Noveau-Brunswick, Nouvelle-Ecosse, Terre-Neuve & Labrador) durch den britischen Gouverneur Charles Lawrence: Eine „ethnische Säuberung“, die mit (für damalige Verhältnisse vielen) 6.000 - 10.000 Deportierten, von denen wahrscheinlich nicht mehr als ein Drittel überlebten, für die - nicht betroffenen - Québecois heute in ähnlicher Weise Identität stiftet, wie es in Deutschland heute „Heimatvertriebene in dritter Generation“ gibt.
Interessant am Rande: Der Begriff „Cajun“ gilt streng genommen nicht für alle Louisiana-Franzosen, sondern nur für die Nachkommen der nach Louisiana Deportierten Acadiens.
Eine schöne Lektüre u.a. zum Kontext „Franzosen in Kanada“ (allerdings nicht historisch-belehrend, eher eine Sammlung von Genre-Bildern aus dem 20. Jahrhundert): E. Annie Proulx, „Das Grüne Akkordeon“. Sie verfolgt in dieser Erzählung die Geschichte eines Akkordeons, welches von einem sizilanischen Handwerker gebaut worden ist, und welches u.a. in Akadien und im Pays des Cajuns vorbeikommt.
Und um den Bogen zur Fremdsprache wieder zu kriegen: Das Französisch, das heute in Akadien gesprochen wird, ist ein Dialekt aus der Gegend von Poitiers.
Schöne Grüße
MM
ich erinnere mich
hi michael,
ich hatte das in kanada immer so verstanden, dass man sich an quebec erinnert. ganz ohne schwerwiegende historische bezüge.
diese sprüchlein oder slogans auf nummernschildern gibt es ja auch in den bundesstaaten der usa und sind eigentlich so eine art werbesprüchlein: z.b. sunshine state (florida?)
so hatte ich das auch mit quebec verstanden. sinngemäß: quebec - daran werde ich immer wieder gerne zurück denken.
mit schönen erinnerungen an kanada und freundlichen grüßen
burkhard
Lieber Franz,
die Geschichte mit „love and hate“ auf diese Weise zu pauschalisieren, trifft wohl ein wenig am Kern der Dinge vorbei.
Empfehlung zum durchaus ambivalenten Kontext der Autonomiebestrebungen in Quebec:
http://www.vigile.net/canadaquebec/chevrier.html
Im Kontakt mit sprachlichen Minoritäten kann man immer wieder auf ein höchst erfreuliches Verhältnis zum Polyglotten treffen, so auch in Québec.
Dass es überall Schwachmatiker von der Art der belgischen Eisenbahner gibt, die vor wenigen Jahren aus Sprachchauvinismus so getan haben, als würden sie sich gegenseitig nicht verstehen, und mit dieser Idiotie ein schweres Eisenbahnunglück nicht verhindert haben, ist damit nicht ausgeschlossen. Dass Québec von Frankophonen besiedelt wäre, die alle oder mehrheitlich alle anderen Sprachen hassen, halte ich jedoch für ein Gerücht.
Nicht erst seit „Stupid white men“ ein wunderbar schönes Land mit vielen prächtigen Menschen und offenen Häusern.
Schöne Grüße
MM
naja, die Quebecoisr mag so irgendwie niemand, auch hier in den staaten nicht. Conan war vor ein paar wochen in Ontario und hat dort fur ne woche die late night von dort gebracht. da gab auch uble witze uber die quebecians. tollste war als Triumph fragte was denn das einzige wort in french sei dass man kennen musse; I surrender. Als deutscer hab ich mich krum gelacht, zumal fur back in D.land die leute uber mir ja net gleich franzosen sind. hier werden sie aber kurzum als obnoxious bezeichnet, franzosen eben 
Im Kontakt mit sprachlichen Minoritäten kann man immer wieder
auf ein höchst erfreuliches Verhältnis zum Polyglotten
treffen, so auch in Québec.
Wobei allerdings, lieber Martin, der Akzent deutlich auf dem Konjunktiv liegt!
Ich hielt mich berufsbedingt (80er Jahre) mehrfach in dieser schönen Region auf (Port Cartier, Sept Iles). Mit einer englischen Frage eine Antwort zu bekommen war in vielen Fällen unmöglich. Nachdem man sich jedoch als Deutscher geoutet hatte, war eine Verständigung mit den gleichen Personen in fließendem Englisch aber durchaus möglich.
Also offenbar keine Aversion gegen die Sprache als solche, sondern nur gegen einen Teil der Menschen, die sie gebrauchten.
Grüße
Eckard
Hallo Eckard,
das ist der entscheidende Punkt, denke ich: Nicht so sehr die Sprache nicht mögen, sondern eher die Tatsache, dass deren Kenntnis selbstverständlich vorausgesetzt wird durch Leute, die ihrerseits kaum auf die Idee kämen, die des anderen zu lernen.
Etwas näher in unserer Nachbarschaft Deutsch im Elsass - wo nur vorne am Rhein konsequent Französisch gesprochen wird -, auch Deutsch in den Niederlanden und in Dänemark: Der „große Nachbar“ tritt als der etwas Tumbe, aber eben (zu De-Emm-Zeiten noch) Überlegene auf, der es furchtbar witzig findet, dass Nachbars Sprache in seinen Ohren lustig klingt. In Basel aus deutschem Mund schon wörtlich gehört: " ‚Das Tram‘ - die wissen ja nicht mal, was ne Straßenbahn ist".
Vor diesem Hintergrund unmittelbar einleuchtend, dass dem Deutschen gegenüber, der Englisch als internationales Hilfs-Kommunikationsmittel verwendet und dieses auch signalisiert, diese Sprache viel bereitwilliger genutzt wird.
Mir scheint übrigens der Sprachenstreit in Québec vieles von seiner Heftigkeit verloren zu haben, seit die Anglokanadier (zumindest soweit öffentlich/administrativ tätig) sich die Mühe machen, brav alles zu übersetzen, was sie schreiben - da kann man sich dann auch mal über diesen oder jenen Lapsus lustig machen, und die Lacher sind besser verteilt. Wohl nicht so sehr Liebe zur eigenen und Hass auf Nachbars Sprache, sondern der Unmut darüber, im Zweifelsfall immer der Depp zu sein.
Es grüßt, mit seinerzeit vielen Suebismen in der Sprache als 20jähriger in Braunschweig immer der „petit nègre“ gewesen
MM