da ich einen großen Hintern habe, muss ich meine Hosen und Röcke immer ein-zwei Konfektionsgrößen größer kaufen. Dabei ist der Bund natürlich immer viele cm zu weit. Oft über 10 cm.
Nun habe ich diverse, fast neue, Markenjeans, bei denen ich den Gürtel oft so eng schnallen muss, das die zusammengekniffenen „Falten“ der Jeans an der Haut weh tun, bzw. sehr unbequem sind.
Ich möchte den Bund selber gerne etwas enger nähen, so ca. 5-10 cm gehen da locker weg.
Allerdings habe ich im Netz nur Informationen gelesen, die beschreiben, wie man die hintere Gürtelschnalle abnehmen sollte , dann die Hauptnaht auftrennen, einen Keil herausschneiden und wieder zunähen soll …
Da ich aber einen Apfelhintern habe (heute nennt man das so - oder JLo Hintern, früher hiess es Entenhintern) also einen der eher nach aussen als in die Breite geht, wäre die hintere Naht enger zu nähen eher kontraproduktiv. Genau deshalb muss ich ja größere Größen kaufen, weil meine Rückseite nen Spoiler hat
Ich suche eine Nähtechnik für Jeans, bei der ich den Bund der Jeans an den Seiten oder vorne an den Seiten enger nähen kann. Gibt es soetwas für Jeans?
Kann mir hier jemand helfen?
Ich habe schon mal die beiden Seitennähte aufgetrennt und abgenäht und den Bund entsprechend gekürzt und wieder zusammengenäht. Macht zwar etwas Arbeit, sah aber ganz gut aus. Allerdings braucht man eine ziemlich robuste Nähmaschine, die den doppelt und dreifach liegenden Jeansstoff schafft.
wo der Abnäher am Besten gemacht wird kann ich nicht sagen, aber ich habe einen Tipp für das Nähen von mehrfachgelegten Jeansstoff.
Eine Freundin von mir hat eine Jeansboutique. Wenn dort Hosen gekürzt werden, hört man aus dem Nebenzimmer ganz lautes klopfen.
Erst den zu nähenden Stoff in Position bringen.
Sie nimmt dann einen möglichst dicken Hammer und klopft die dicken Stellen mit aller Macht und recht lange weich. So schafft sie es, dass ganz normale Nadeln einer ganz normalen Haushaltsnähmaschine durchgehen.
Erst den zu nähenden Stoff in Position bringen.
Sie nimmt dann einen möglichst dicken Hammer und klopft die
dicken Stellen mit aller Macht und recht lange weich. So
schafft sie es, dass ganz normale Nadeln einer ganz normalen
Haushaltsnähmaschine durchgehen.