Jeder macht seins

Betrieb x hat an einigen Tagen im Jahr einen sehr starken Kundenandrang.Das Personal was im Geschehen arbeitet ist total überlastet, ein paar Meter weiter merkt Kollege y das die übrigen Mitarbeiter sich ein Kaffee nach dem anderen einschenken.Er ist nicht weisungsbefugt also sagt er auch nichts.Sie arbeiten zwar im Betrieb aber mit anderen Aufgaben. Wären sie nicht auch ein bischen verpflichtet sich dem Geschehen zu widmen?

Hallo

Die Aufgabenverteilung bestimmt der Arbeitgeber. Insoweit muß man mit dem sprechen, ob die Vorgehensweise der Kollegen in seinem Sinne ist und welche Maßnahmen getroffen werden, um die Arbeit zukünftig auf mehrere Schultern besser zu verteilen.

Beim Gespräch mit dem Arbeitgeber sollte man imho aber höflicher auftreten als hier. Freundliche Anrede, Dank, bzw Verabschiedung sind generell gerne gesehen.

Gruß,
LeoLo

Hi,

Man könnte jetzt wieder das Thema „Servicewüste Deutschland“ lostreten, aber das muss wohl im anderen Brett geschehen.

Mal abgesehen davon, dass diesen MA wohl offensichtlich das Feingefühl für Teamwork fehlt, sowie auch der Sinn für Kundendienst und auch die gedankliche Transferleistung „Kunde = Umsatz = Sicherung meines Arbeitsplatzes“ fehlt, gibt es ja noch den Arbeitsvertrag. An diesen sind die gebunden.

Aber um jetzt Stress und Ärger mit den Kollegen zu bekommen, kann man ja mit einem lockeren Spruch die Kollegen darauf aufmerksam machen, dass es recht hilfreich für Kollegen und auch die Kunden wäre, wenn man den Kollegen unterstützt. Sowas wie „Wenn ihr mir helft, sind wir die auch schneller wieder los und können alle zusammen Kaffee trinken.“

SG
e

Hallo,

Man könnte jetzt wieder das Thema „Servicewüste Deutschland“
lostreten, aber das muss wohl im anderen Brett geschehen.

Wohl eher eine Managementwüste. Sind die Chefs gerade auf einem Seminar über Betriebsführung?

Gruss
PW

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Hi!

Das Personal was im Geschehen arbeitet ist total
überlastet, ein paar Meter weiter merkt Kollege y das die
übrigen Mitarbeiter sich ein Kaffee nach dem anderen
einschenken.

Tja, wenn Kollege y den kaffetrinkenden Mitarbeitern während ihrer Überlastung zur Hand gehen würde, würden diese dies sicher aus vice versa machen.

Zumindest läuft es im Arbeitsleben des Angestellten t so ab …

Die zu verpflichtende Arbeit steht im Arbeits-/Dienst-…Vertrag drinnen.

Grüße,
Tomh

Wüstenei
Nö. Nur jemand, der lange genug im Servicebreich gearbeitet hat und immer noch Kundenkontakt hat und weiß, worauf es ankommt.

Aber warum direkt zum Chef rennen und den darauf hinweisen, dass sich die anderen nicht an ihren Arbeitsvertrag halten? Man kann dies doch durchaus mit den Kollegen erstmal selbst klären. Vielleicht war es denen einfach nicht klar.

Und vielleicht ist es vielen immer noch nicht klar, was Service bedeutet. Nicht lästige Kunden, die einem vom Kaffeetrinken abhalten, sondern Leute, die Umsatz bringen. Recht einfache Rechnung aber mit nachhaltiger Wirkung.

Vielleicht ist es einigen auch immer noch nicht klar, dass man nur dann Gehalt/ Lohn bekommt, wenn das Unternehmen Umsätze erzielt usw. Weitere recht einfache Rechnung: Keine Kunden, kein Umsatz, kein Gehalt.

Gerade wieder erlebt: Schlechter Service in einer Kneipe, die vor Übernahme durch Mdt. sehr gut lief. Gäste blieben weg, Laden zu, Mitarbeiter arbeitslos.

Soviel zur Managementwüste…

I.d.S.
e

Hallo Expettobe,

Aber warum direkt zum Chef rennen und den darauf hinweisen,
dass sich die anderen nicht an ihren Arbeitsvertrag halten?
Man kann dies doch durchaus mit den Kollegen erstmal selbst
klären.

Warum wissen denn die Chefs nicht bescheid in unserem Fall? Klar muss man nicht gleich zum Chef rennen - aber der könnte sich doch dafür interessieren, wie der Laden so läuft.

Vielleicht ist es einigen auch immer noch nicht klar, dass man
nur dann Gehalt/ Lohn bekommt, wenn das Unternehmen Umsätze
erzielt usw. Weitere recht einfache Rechnung: Keine Kunden,
kein Umsatz, kein Gehalt.

Ich sehe, Du hast Deine Hausaufgaben gut gelernt.

Soviel zur Managementwüste…

Ja ja, nur wo sind die Manager, wenn eine Servicewüste entsteht? Für den Manager gilt doch auch, was Du oben gesagt hast - oder nicht?

Gruss

PW

Hallo,
wir raten hier ja mal wieder lustig im Sachverhalt rum.
Was wäre denn, wenn der „Trinker“ nur die premium Kunden des Unternehmens betreut und das 20 fache an Umsatz bringt. Und er müsste halt für die Kunden sofort bereit sein…
hth