Ist es eigentlich falsch zu schreiben/sagen:
„Jemand, die…“?
Zum Beispiel:
„Jemand, die eine Fremdsprache lernen möchte, muss Vokabeln lernen.“
Oder irgendso’n Mumpitz.
Danke für Eure Antworten,
Sabrina C.
Hi…
wie wär es mit:
„Wenn jemand eine Fremdsprache erlernen möchte, muß er Vokabeln lernen.“ ???
Gruß,…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
wie wär es mit:
„Wenn jemand eine Fremdsprache erlernen möchte, muß er
Vokabeln lernen.“ ???Gruß,…
Löst das Problem nicht wirklich…
Worum es geht ist wohl das Problem, ob „Jemand“ grammatisch gesehen immer männlich ist.
Und so rein vom Sprachgefühl her würde ich da mal sagen: Ja.
Hört sich zumindest mit nem weiblichen Relativpronomen etwas krumm an…
Andererseits ist „Jemand“ ja inhaltlich sehr offen gehalten (spricht ja niemanden direkt an), so dass es eigentlich wenig Sinn macht, dieses geschlechtsspezifisch einzugrenzen.
Probiers mal mit „eine, die…“
Vielleicht kann ja mal jemand gucken, ob zu Jem,and irgendwo ein zwingendes Geschlecht definiert ist.
So denn, Claus
Hi Sabrina
sicher nicht falsch, aber die Zielgruppe sind dann nur Frauen.
Passt auf eine Frauenseite, ansonsten ist „jemand, der“ immer noch Usus. Vielleicht trägt Dein Posting ja dazu bei, das zu ändern, ist mal ein Denkanstoss.
Gruss
Rainer
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Sabrina,
Das sind echt ganz spannende Fragen, mit denen sich immer wieder die feministische Linguistik beschäftigt hat. Die haben dort dann auch ganz spannende Ansätze gefunden, wie denn das politische erwünschte Ziel, eine Sprache zu erfinden, die sowohl Männer wie Frauen einschliesst, zu erreichen ist. Bloß manchmal klingt das eben total seltsam und komisch, teiweise einfach falsch. (z.B. statt: WER 1000 Eis kauft, DER hat viel Geld… dann: WIE 1000 Eis kauft, DIE hat viel Geld). Auch das große I in StudentInnen trifft ja nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe…! Ich denke, dass man/frau
wohl am besten schaut, wer die angesprochene Person ist, die mit einem solchen Schriftstück erreicht werden soll… In einem feministisch/politischen Zusammenhang werden bestimmt ziemlich viele ansonsten als üblicherweise „falsch“ bewertete Formulierungen häufig verwendet. Bei Uni-Hausarbeiten sollte dagegen wohl sogar das große I (StudentInnen) nicht unbedingt auftreten, da viele (auch weibliche Profs!) nicht so drauf stehen und schwer rummaulen.
Ansonsten glaube ich, dass wohl eine Formulierung wie „Jemand, die…“ bei den allermeisten LehrerInnen angestrichen würde! Es bieten sich da ggf. Ersatzformulierungen an, wie „eine Person, die…“ oder auch direkter „Frauen, die“ etc.
schöne Grüße
Anne
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallali!
Worum es geht ist wohl das Problem, ob „Jemand“ grammatisch
gesehen immer männlich ist.
Vielleicht kann ja mal jemand gucken, ob zu Jem,and irgendwo
ein zwingendes Geschlecht definiert ist.
in meinem Wörterbuch (von bertelsmann) steht keine angabe bezüglich eines geschlechts. die steht allerdings auch bei „der“ nicht. geschlechtsangaben werde da nur (vielleicht um probleme zu vermeiden ? *g*) für substantive gegeben.
vorschläge: wird vorher im text schon klar, dass für „jemand“ nur weibliche personen in frage kommen, dann formulier ruhig: >wenn jemand… dann muss sie… jemand, die …wenn eine…jede, die…
Hallo Sabrina,
ich habe mir das „jemand, die…“ angewöhnt, auch wenn es irgendwie falsch klingt.
Sind die Feministinnen eigentlich schon auf „Jefraud“
gekommen? 
Klingt allerdings nicht schön.
Gruss, Frank