Hallo alle zusammen!
Hoffentlich finde ich jemanden, der in einem recht speziellen Fall Rat weiß. Also ich werde den Fall mal ein bißchen für alle darlegen:
JEMAND finanziert sich sein Studium über einen befristeten Teilzeitarbeitsvertrag (mit Studentenstatus). Mit -im Vertrag- festgehaltenen gesetzlichem Kündigungsfristen.
So, nun nehmen wir einmal an, dieser JEMAND hat vor zwei Tagen einen Anruf bekommen, daß er/sie am Ende des Monats (also in ca. 2 Wochen) nicht mehr zur Arbeit erscheinen soll, bzw. da es sich um Arbeit auf Abruf handelt, zwar „gern erscheinen, aber nicht arbeiten“ darf. Dieser JEMAND ist ein wenig erschüttert, denn es sprach ABSOLUT nichts für ein solches Geschehen, bis auf die Tatsache vielleicht, daß diese JEMAND seit zwei Wochen eine echt fiese Grippe hat. JEMAND war in 1,5 Jahren im Unternehmen vielleicht insg. 15 Werktage krank
((.
Kommt ein solches Verhalten nicht einer außerordentlichen Kündigung gleich? Kann der AG einfach so sagen, wir setzen JEMAND nicht mehr ein, deshalb bekommt man kein Geld mehr? In dem Vertrag sind zwar 20 Std. als Maximum angegeben, aber leider kein Minimum… JEMAND hat aber noch insgesamt ca. 50 std. Urlaub und möchte die dann im April auch nehmen, kann der AG das verhindern? (40 Std. sind schon im Februar schriftlich genehmigt worden.)
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie traurig und enttäuscht JEMAND ist, denn eigentlich hat es ihr/ihm immer Spaß gemacht, für das Unternehmen zu arbeiten.
JEMAND hat jetzt folgendes seinem AG angeboten: ein gutes Arbeitszeugnis, den Resturlaub im April nehmen, und 5 Tage Bildungsurlaub -anstatt einer für die „Aushilfen nicht üblichen“ Abfindung. Dafür Kündigung durch JEMAND und nicht durch den AG.
Beim Bildungsurlaub hat JEMAND argumentiert, den gibt es dafür, daß JEMAND nicht eine einzige Fortbildung oder Schulung in 1,5 Jahren bekommen hat
((
Mal davon abgesehen, daß JEMAND das menschlich ganz fürchterlich findet, fühlt sich JEMAND jetzt auch noch unter Druck gesetzt, denn der Vorgesetzte, erzählt JEMAND andauernd, sie/er habe überhaupt keine RECHTE als ArbeitnehmerIn… Findet Ihr den Vorschlag auch „total überkandidelt“? JEMAND läßt sich in der prekären Situation leicht aus ihrer Fassung bringen… Sie hat allerdings ihren Standpunkt jetzt klar gemacht und die Vorgesetzten darauf hingewiesen, daß bei einer total unfairen Behandlung JEMAND auch die Rechtsschutzversicherung bemühen wird
natürlich nicht so wörtlich…
Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!
Nathalie