Hallo Barbara,
darf ich mich noch einmal einmischen?
Gerd hat alles sehr gut erklärt, und ich bin ganz seiner Meinung.
Mir erscheint es furchtbar, dass sich
diese göttliche Ordnung anscheinend so
oft mit dem politischen Konservativismus
und sogar dem Faschismus deckt, obwohl
ich gerne zugestehen will, dass es auch
ganz andere Christen gibt. Vielleicht
habe ich auch nur eine komische Brille
auf, die mir die „bösen“ Christen viel
deutlicher zeigt als die „guten“, aber
wenn du im internet liest, dass Pastor
Phelps sich freut, wenn ein junger
Schwuler zu Tode geprügelt wird, da
kommts dir hoch.
Mir auch! Die politischen Konservativen und sonstigen Machthungrigen drehen sich leider Gottes Wort wie sie es gerne haben möchten. Bei Gott haben sie damit keinen Erfolg aber leider bei den Menschen. Ich bin überzeugt, dass Gott sich nicht freut, wenn ein Schwuler zu Tode geprügelt wird.
Dennoch sind es „wiedergeborene“ Christen
und Menschen mit einem intensiven
Glauben, die auf Seiten dert oben
genannten stehen.
Und „wiedergeborene“ Christen marschieren bei der Demo am Freitag mit. Einige meiner Freunde sind auch dabei.
Ich glaube nicht dass Gott auf irgend
einer Seite steht. Er will bei jedem
einzelnen Menschen sein, aber er lässt
sich nicht vereinnahmen.Ja, da hast du natürlich Recht, und ich
will Gott wirklich nicht für „meine“
seite vereinnahmen. Man kriegt nur Angst,
wenn die Anderen dauernd davon reden, wie
fromm sie sind.
Gutes Beispiel wäre auch Nord-Irland.
Und auf beiden Seiten werden die Waffen gesegnet. Glaubst Du Gott könnte auf einer dieser Seiten stehen?
Eurer Demo wünsche ich im übrigen viel
Erfolg.
Ich auch.
Naja, weißt du … langsam wird aus der
Wunde eine Narbe. Ich bin auch nicht ganz
so zornig, wie ich hier oft erscheine.
Mit Nicht-Fundis kann ich ganz amikal
reden - bin im Moment mit verschiedenen
Evangelischen, Katholiken und Juden via
e-mail im Gespräch. Einem Zeugen jehovas
allerdings habe ich seine e-mail
postwendend um die Ohren gehauen.))
wohl auch recht liebevoll
)
Gruß Harald