Jesus auf einer stufe mit bush

tagesspiegel vom 26.01.2004

„Fußball-Natinalspieler David Beckham ist das Idol der britischen Jugend.
Bei einer Umfrage der Universität Leicester unter 2500 Briten im Alter zwischen 16 und 24 Jahren belegte der Star von Real Madrid mit weitem Abstand Platz eins, gefolgt von Brad Pitt und Justin Timberlake.
Jesus und US-Präsident Georg W. Bush landeten ziemlich am Ende der Beliebtheitsskala gemeinsam auf Platz 123.“

bitter sprach der ritter…und zu allem überdruß auch noch auf einer stufe mit georg W.! das hat jesus nun wirklich nicht verdient!!!
sicher für georg W. die krönung seines dasein- auf einer stufe mit IHM selbst !..

tja, so sind die zeiten…nichts ist von bestand und dann ändert sich alles auch noch fortwährend!

doch trost gibt wie immer DAS buch selbst,denn es steht ja geschrieben „die letzten werden die ersten sein“

mit lieben grüßen und freundlicher unterstützung des tagesspiegel
nadir

doch trost gibt wie immer DAS buch selbst,denn es steht ja
geschrieben "die letzten werden die ersten sein

Dann, Nadir, wäre ja BUSH mit JESUS auch unter den ERSTEN…also wieder zusammen…wie mans anfängt…

Hi,

vielleicht nageln sie Bush auch noch ans Kreuz.

Er hätts wirklich verdient …

Gruß
Barney

Hast du dir eigentlich schon mal überlegt, warum Jesus so weit „unten“ steht? Und hast du eigentlich schon einmal bemerkt, dass das von dir zitierte Buch auch schon lange an Beliebtheit verloren hat?
Versuche doch einfach mal, vom Steinzeitdenken weg zu kommen. Dann wirst du merken, dass Jesus und Bush nichts gemeinsam haben. Aber du wirst auch bemerken, dass du den Jesus, den du meinst, nicht finden wirst. Du wirst aber einen tollen, völlig normalen Menschen finden, der einfach nur fantastisch gelebt hat, den Mut gehabt hat, es allen zu zeigen, wie man noch leben kann und sehr offen dem Universum gegenüber war und deshalb tolle Fähigkeiten hatte. Alles in Allem, ein bewunderswerter Mensch.

Hi Nadir!

Na dann schauen wir doch mal auf welcher Stufe Bush steht, wenn er mal 2000 Jahre tot ist!

*gg* ne nicht schon wieder *ggg-Inflation* :smile:

Viele Grüße
Junktor

hi junktor,
sollte die in menschheit in 2000 jahren noch existieren, könnte georg doubleyou tatsächlich in die anal-en der menschheitsgeschichte eingehen und nicht nur als DER feldherr des 21 jahrhunderts!
in den chips wäre dann wohl folgendes zu berichten:
„nachdem es im jahre 2175 zum endgültigen globalen kollaps kam, konnten sich einige ausgewählte US-bürger durch das von georg W. bush im jahre 2004 initiierte weltraumeroberungsprogrammm zum mars flüchten und so den erhalt der menscheit sichern. georg W. bush gilt seitdem als urvater der heutigen menschheit. seine visionen ermöglichten das überleben unser aller.“ -dailychip-pluto 4025 zum 2000. todesjahr des bewahrers der menschlichen rasse-

mit besten grüßen
nadir

Grusel (owt)
 

Hallo,

Hast du dir eigentlich schon mal überlegt, warum Jesus so weit
„unten“ steht? Und hast du eigentlich schon einmal bemerkt,
dass das von dir zitierte Buch auch schon lange an Beliebtheit
verloren hat?

Vielleicht sollte man mal zwischen „Kirche“ und „Glauben an Jesus“ unterscheiden. Wenn man mal die Bibel durchliest, sind einige Dinge, welche die Kirche(n) machen, nicht zu finden oder schlichtweg unbiblisch. Nun ist doch aber die Frage, welcher Jesus in dieser Umfrage gemeint ist: der Jesus der Bibel oder der Jesus der Kirche.

Versuche doch einfach mal, vom Steinzeitdenken weg zu kommen.

Zu der Zeit hat Jesus nun noch nicht gelebt (oder war die Steinzeit erst vor 2000 Jahren?)

Dann wirst du merken, dass Jesus und Bush nichts gemeinsam
haben.

Zum Glück.

Aber du wirst auch bemerken, dass du den Jesus, den du
meinst, nicht finden wirst. Du wirst aber einen tollen, völlig
normalen Menschen finden, der einfach nur fantastisch gelebt
hat, den Mut gehabt hat, es allen zu zeigen, wie man noch
leben kann und sehr offen dem Universum gegenüber war und
deshalb tolle Fähigkeiten hatte. Alles in Allem, ein
bewunderswerter Mensch.

Und selbst wenn er „nur“ ein normaler Mensch war (der er ja auch war; auch er hat in die Windeln gemacht), warum wird er dann nicht so bewundert - wie du es beschreibst?

Gruß Tobias

Vielleicht sollte man mal zwischen „Kirche“ und „Glauben an
Jesus“ unterscheiden. Wenn man mal die Bibel durchliest, sind
einige Dinge, welche die Kirche(n) machen, nicht zu finden
oder schlichtweg unbiblisch. Nun ist doch aber die Frage,
welcher Jesus in dieser Umfrage gemeint ist: der Jesus der
Bibel oder der Jesus der Kirche.

Da bin ich jetzt ganz deiner Meinung. Die Bibel an sich hat viele gute Stellen.

Zu der Zeit hat Jesus nun noch nicht gelebt (oder war die
Steinzeit erst vor 2000 Jahren?)

Könnte es sein, dass du da jetzt ein paar Worte auf die Gold- äh Steinwaage gelegt hast? :smile:

Und selbst wenn er „nur“ ein normaler Mensch war (der er ja
auch war; auch er hat in die Windeln gemacht), warum wird er
dann nicht so bewundert - wie du es beschreibst?

Für mich ist er einfach bewundernswert, weil er den Mut gehabt hat, den ich leider immer noch zu selten aufbringe, sich selbst zu leben und zu seinen Fähigkeiten zu stehen, sie aber als selbstverständlich zu nehmen und damit nicht angegeben hat.

tschau
trail

Hallo Trail,

Für mich ist er einfach bewundernswert, weil er den Mut gehabt
hat, den ich leider immer noch zu selten aufbringe, sich
selbst zu leben und zu seinen Fähigkeiten zu stehen, sie aber
als selbstverständlich zu nehmen und damit nicht angegeben
hat.

hast Du da nicht eine falsche Vorstellung von Jesus?
„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, ausser was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.“ (Joh.5,19)

Gruss Harald

„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich,
ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun,
ausser was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut
ebenso auch der Sohn.“ (Joh.5,19)

na wenn ich das bei meinem „alten“ befolgt hätte, würde ich wohl aus dem gefängnis mailen müssen…*grins*
mit gruß nadir

Hi Harald,

hast Du da nicht eine falsche Vorstellung von Jesus?
„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich,
ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun,
ausser was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut
ebenso auch der Sohn.“ (Joh.5,19)

Also, mit diesem Zitat bestätigst du eigentlich nur, dass jeder Mensch genauso sein könnte, wie Jesus. Jesus hat es damals schon erkannt, dass wir alles können, was auch Gott kann. Genauer, dass auch jeder von uns Gott ist. (Schließlich sind wir sein Ebenbild) Deshalb konnte er auch so natürlich mit seinen Gaben umgehen.
Gruß
Trail

Hi Trail,

„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich,
ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun,
ausser was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut
ebenso auch der Sohn.“ (Joh.5,19)

Also, mit diesem Zitat bestätigst du eigentlich nur, dass
jeder Mensch genauso sein könnte, wie Jesus.

Im Prinzip, ja.

Jesus hat es
damals schon erkannt, dass wir alles können, was auch Gott
kann. Genauer, dass auch jeder von uns Gott ist.

Na, das ist etwas zu hoch gegriffen.
Auch Jesus hatte seine Grenzen, als er auf Erden lebte.

(Schließlich sind wir sein Ebenbild)

seit dem Sündenfall nicht mehr ganz :wink:

Gruss Harald

Hi Harald,
schön, dass du auf meinen Eintrag reagierst. Gerne gebe ich noch etwas hinzu, was natürlich nur meine Meinung widerspiegelt.

Im Prinzip, ja.

Wieso nur im Prinzip?

Na, das ist etwas zu hoch gegriffen.
Auch Jesus hatte seine Grenzen, als er auf Erden lebte.

Zu hoch gegriffen, denke ich nicht. Natürlich hatte Jesus seine Grenzen, denn er war ja auch nur Mensch. Und somit hat er vielleicht nicht alles seiner eigenen Identität erkennen können. Damit haben Menschen ja schließlich immer zu kämpfen. Wir können uns einfach nicht an unseren Ursprung erinnern. Jesus konnte es fast genial. Aber eben nur fast.

Gruß
trail

Hi Trail,

Im Prinzip, ja.

Wieso nur im Prinzip?

weil Theorie und Praxis bekanntlich meist weit auseinanderklaffen :wink:

Wir können uns einfach nicht an unseren Ursprung erinnern.
Jesus konnte es fast genial. Aber eben nur fast.

Es hat nichts mit erinnern zu tun. Es ist auch keine Frage des Wissens.
Wir Menschen sind an gewisse Regeln des dreidimensionalen Raums gebunden.

Beachte die Veränderung des Verhaltens Jesu nach seiner Auferstehung.
Das Ebenbild Gottes werden wir also erst wieder nach Tod und Auferstehung.

Gruss Harald

Hi Harald,

Es hat nichts mit erinnern zu tun.

Ich denke, zum Teil schon, denn wer Zugriff auf das Weltengedächtnis hat, kann ganz anders leben, als die, die nicht wissen, wer sie einmal waren, bevor sie wiederkamen.

Wir Menschen sind an gewisse Regeln des dreidimensionalen
Raums gebunden.

Da muss ich dir Recht geben. Aber auch nur so lange, wie wir nicht verstehen, dass es so etwas eigentlich gar nicht gibt, sondern wir uns unsere Grenzen selbst erschafften.

Beachte die Veränderung des Verhaltens Jesu nach seiner
Auferstehung.

Also, für mich ist diese in der Bibel geschilderte Auferstehung so zu verstehen, dass Jesus zu seinem Ursprung zurückgekehrt ist, dorthin, wo wir alle hin zurückkehren, und es schaffte, sich von dort noch einmal zu zeigen. Menschen, die offen dafür waren, konnten ihn sehen, so, wie auch heute solche Menschen sogenannte „Geister“ sehen können. Er wusste also wieder alles, hatte Zugriff auf das gesamte Weltengedächtnis und konnte so sich auch anders geben, konnte ganz anders sein.

Das Ebenbild Gottes werden wir also erst wieder nach Tod und
Auferstehung.

Ja, das ist richtig. Erst wenn wir zu unserem Ursprung zurückkehren, als nach dem Tod. Auferstehung, wie sie biblisch und damit vermutlich auch christlich verstanden wird, muss nicht sein.

Gruß
trail

Hi Trail,

Es hat nichts mit erinnern zu tun.

Ich denke, zum Teil schon, denn wer Zugriff auf das
Weltengedächtnis hat, kann ganz anders leben, als die, die
nicht wissen, wer sie einmal waren, bevor sie wiederkamen.

hier trennen sich offensichtlich unsere Weltanschauungen.

Wir Menschen sind an gewisse Regeln des dreidimensionalen
Raums gebunden.

Da muss ich dir Recht geben. Aber auch nur so lange, wie wir
nicht verstehen, dass es so etwas eigentlich gar nicht gibt,
sondern wir uns unsere Grenzen selbst erschafften.

Ich bin überzeugt, dass es diese Grenzen gibt.
Der Mensch kann nicht fliegen, durch Wände gehen oder gar ewig leben.

Auferstehung, wie sie biblisch
und damit vermutlich auch christlich verstanden wird, muss
nicht sein.

meiner Meinung nach schon, weil wir unseren irdischen Körper gegen einen „geistlichen“ Körper tauschen müssen.
„Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Verweslichkeit nicht die Unverweslichkeit erbt.“ (1.Kor.15,47-50)

Gruss Harald