hallo elimelech …gottes engelchen 
womit eines klar sein dürfte :
die juden waren bis zum kommen jesu’ das auserwählte volk
gottes .
danach jedoch nicht mehr.Das ist klar? Damit wäre ja G’tt auf einmal ein Wesen in der
Zeit?!
sorry ,aber was genau verstehst du darunter ? „wesen in der zeit“
im gegenteil sie waren überwiegend verfolgte und verstoßene
und das 2000 jahre lang undes sieht bis heute nicht so aus als
ob sie sich reibungslos in die weltgemeinschaft einfügen
könnten,da sie immer noch nicht gelernt haben diesen anspruch
des besonderen volkes abzulegenLOL, jetzt wird es doch wieder etwas absurd. Auf der einen
Seite beziehst Du dich auf Prophezeiungen und dann wieder
nicht, je nach dem wie es die Situation verlangt. Na ja, und
in jüdischer Geschichte scheinst Du dich auch nicht gross
auszukennen, wenn du hier diese Reduktion auf die 2.000 Jahre
anbringst, welche so einfach falsch ist.
nein,wieso falsch ? sicher spielst du darauf an ,daß die juden bereits vor christus probleme mit anderen völkern hatten.dabei muß aber differenziert werden,den zu jenen zeiten standen sie quasi noch in der ausbildung zum volk gottes.
also auserwählt um einst zum vorangehenden beispiel aller völker als mittler für die anderen zu fungieren ,jedoch noch in der ausbildung dazu und das brachte nun mal bestimmte erfahrungen mit sich,zumal sie sich immer wieder als vergesslich und stur gegenüber gott erwiesen.
und die logik gebietet festzustellen,daß sie daran nicht ganz
unverantwortlich sind.Sicherlich, ist ja auch gemein, dass sie weiterhin an G’tt als
den Einzigen festgehalten haben und darum einen Aufstand gegen
die Römer durchführten. So etwas macht man einfach nicht
die ausnahme bestätigt bekanntlich ja auch die regel.
ich frage mich wo der aufstand war,als man jesus ermorden wollte ?
abgesehen davon,war das wovon du sprichst,alles andere als ein glaubenskrieg.die römer zwangen anderen grundsätzlich nicht ihren glauben auf.
da aber israel aufgehört hatte das volk gottes zu sein,kann in
dieser
aussage nur von einem volk die rede sein welches als
gesamtsumme aller wahrhaft gläubigen und gerechten zum "volk
gottes " geworden ist und keineswegs ein bestimmtes sprachlich
oder geographisch festgelegtes volk.Logischer Zirkelschluss?
es geht noch viel logischer :
wenn gott einen gesandten sendet von dem man sogar annehmen muß,daß er wie keiner vor ihm in unmittelbarer geistiger verbindung zu gott selbst steht.
wenn man diesen gesandten tötet,beweißt man dann nicht,daß man den willen und das wirken seines gottes nicht erkannt hat ?
muß dann nicht spätestens hier die gottesvolkschaft enden ?
sie haben jesus am weitersprechen und weiterwirken gehindert und die irrungen der nachfolgenden christenreligionen zeigen deutlich,daß er noch eine menge zu sagen gehabt hätte.
man muß sich doch nur einmal diese fatalen konsequenzen vor augen halten die mit dieser ermordung in verbindung stehen.
eine christliche kirche wäre gar nicht erst entstanden ,da er sehr wohl in der lage gewesen wäre jede unstimmigkeit und mißverständniss
im jüdischen glauben auszuräumen…und ein mohammed,der in erster linie dazu gesandt wurde um die spaltung zwischen juden und christen zu überwinden wäre nie nötig geworden.
tatsache aber ist,daß jesus dank der intoleranz und des hasses gewisser religionsführer an der erfüllung seiner mission gehindert wurde und somit die monotheistische religion an sich bis heute einen unheilvollen verlauf nahm.
dies kann man schon an jener fatalen behauptung der christen erkennen
die jesu’ ermordung quasi als erfüllung seiner mission ansehen.
das hat schon etwas krankhaftes.
man stelle sich vor ,man hat schulden und derjenige bei dem man die schulden hat,schickt seinen sohn mit den worten
„wenn du ihn tötest,dann erlasse ich dir deine schulden“
das ist kaum anders als krankhaft zu bezeichnen.
mohammed stand also bezüglich einer bekehrung von christen und juden
von anfang an auf verlorenem posten.
deshalb hat er sich auch in erster linie um die araber gekümmert,denn diese waren damals noch nicht so verdorben,daß sie nicht die macht und den willen die hinter mohammed stand und aus dem er wirkte übersehen konnten.
genauso wie es seinerzeit auch nicht wenige juden gab,die jesus unmittelbar erkannten und ihm unbeirrbar folgten.
waren das alle dummköpfe ?
es waren juden und ihre späteren werke sowie ihr wirken beweist,daß sie durchaus keine dummköpfe waren.
auch wenn sie selbst nicht alles von ihrem meister verstanden hatten
und damit in der folge - wenn auch unfreiwillig - anlass zu irrtümlichen auffassungen gaben.
der letzte gottgesandte der zu den juden geschickt worden ist war jesus.
es müßte auch dir schon aufgefallen sein,daß seitdem - und das 2000 jahre lang - keiner mehr zu euch gekommen ist.(wo hätte er auch hingehen sollen…)
wärend es in den 1500 jahren davor und mehr immer wieder zu inkarnationen von propheten und göttlichen gesandten gekommen ist.
na, noch nicht bemerkt ?
auch das ist nur eine logische konsequenz denn warum sollte
gott an irgendwelchen anderen ein besonderes interesse haben
?zumal im besonderen die juden die weiterentwicklung ihres
glaubens sowol durch
jesus wie auch durch mohammed nicht angenommen haben ?Weiterentwicklung? In welcher Form den genau?
entschuldige,aber ich ging davon aus,daß du,so wie mir moses und sein wirken bekannt ist,dir auch jesu’ wirken bekannt sei und du irgendeine
eigene meinung dazu entwickeln könntest.
immerhin könntest du ja schon der fairnes halber in erwägung ziehen
,daß damals mist gebaut wurde und mal ein wenig lesen was der vermeintlich schuldige so verbrochen haben soll und was er geredet hat…na,ja scheint eben keine selbstverständlichkeit zu sein.
es ist wohl einfacher meinungen von anderen zu übernehmen.
Ich nehme einfach einmal an, nach allem was ich bisher gelesen
habe, dass du diese Lehren kaum kennst? Wie kannst Du dir dann
ein Urteil darüber erlauben?
was ist das für eine merkwürdige frage ?
du nimmst etwas an, ohne es zu wissen oder zu überprüfen und schlussfolgerst daraus ?
wahrlich,ihr habt euch nicht sonderlich geändert.
[…] und in diesem erkennen beweist sich auch ob
sie seiner würdig sind und das attribut „volk gottes“ zurecht
tragen .Dieses Attribut ist doch keine Auszeichnung, die man gewonnen
hat und sich darauf etwas einbilden kann. Oh man. Damit ist
nicht mehr oder weniger gemeint, als dass G’tt aus allen
Völkern das geringste ausgewählt hat, damit dieses seine Lehre
durch die Welt trägt. Und da wir dieses immer noch tun, sehe
ich nicht wo wir in dieser Beziehung gescheitert sind?
nein es ist vielleicht keine auszeichnung an sich,obwohl ich da schon anderer meinung bin.
ob er nun das geringste volk ausgewählt hat…das klingt mir schon ein wenig nach geheuchelter demut.die juden pflegen sich im allgemeinen durchaus nicht als das geringste volk anzusehen,eher das gegenteil.
aber bleiben wir doch bei logischen gesichtspunkten,er hat das volk der juden seinerzeit nicht ausgewählt weil es das geringste war,sondern weil es die fähigkeiten dazu hatte bzw weil er es als besonders geeignet dafür angesehen hat.
wie reif oder geistig entwickelt ein volk ist zeigt sich nicht zuletzt
auch an seiner seele welche die sprache ist.
ich zweifle nicht daran,daß auch anderen völkern erleuchtete propheten
gesendet wurden,aber so wie es geschichtlich überliefert ist,konnte
keines bis auf das israelische sich „den glauben von dem einen gott“
bewahren.
und ich denke schon,daß man da von einer gewissen höher entwickelten erkenntnisfähigkeit und vorstellungsvermögen eines volkes,sowie seine fähigkeit werte zu bewahren, sprechen kann.
natürlich kann man fähigkeiten nicht ohne weiteres auf ein kollektiv übertragen,aber es kommt auf das selbe hinaus wenn man sagt,daß eben ein bestimmtes volk mehr als andere völker besonders geistig aufnahmefähige menschen hervorbringt.
es ist also nur eine für jedermann logische und nachvollziehbare konsequenz,wenn in diesem volk gott in erster linie seinen ansprechpartner und „dolmetscher“ gegenüber dem rest der menschheit sieht.
was nun das „durch die welt tragen seiner lehre“ angeht,
so ist genau das der punkt an dem der irrtum einsetzt.
meines wissens haben nicht die juden ihre lehre in die welt hinausgetragen sondern es waren die christen und später die moslems die das getan haben und es war nicht die jüdische lehre ,denn diese ist immer bei den juden geblieben.zwar ist sie in einem gewissen sinne in die welt getragen worden,allerdings ist sie in der regel dabei immer bei den juden und ihren nachkommen verblieben.
ich zweifle nicht daran ,daß es hie und da einige bekehrungen gegeben hat…aber von „einem in die welt tragen“ in dem sinne,kann nicht die rede sein.
dazu war die lehre einfach noch nicht reif und vollständig genug.
die lehre besteht in erster linie aus gehorsamsforderungen und das zurecht.denn für die erläuterung tieferer zusammenhänge und die erklärung des wie und warum der gesetze,war das nötige verständnis noch nicht vorhanden. da es sich dabei um einen entwicklungsprozess handelt und wir wissen heute,das steinzeitmenschen ja auch noch keine monotheisten waren.genauso wenig wie man einem kind bestimmte dinge
aufgrund seines durch die kindschaft bedingtem aufnahmevermögen erklären kann.also fordert man gehorsam und vertrauen.
ich hoffe du zweifelst nicht auch noch den menschlich geistigen entwicklungsprozess an welcher sich auch durch die kultur ausdrückt.
die zehn gebote wurden euch von gott durch moses gegeben.
doch auch dort befanden sich keine begründungen und erklärungen sondern nur forderungen was auch die vertrauensforderung beinhaltet
,daß es euch gut ergehe wenn ihr sie befolgt.
so wie man eben eine gebrausanweisung für das leben erhält bzw eine hausordnung vom chef.
so weit so gut.aber die entwicklung ging weiter und wer gedacht hat
gott habe ihm menschen nur willenlose gehorsame und unwissende schafe
züchten wollen,der irrt .denn dann hätte er ja gar nicht erst den menschen erschaffen müssen,da die schafe ja schon da waren.
und das ist der knackpunkt des ganzen !
jesus kam denn es war an der zeit,dem jüdischen volk zu erklären was es mit den gesetzen und verboten auf sich hatte ,welchen tieferen grund sie hatten und wie es überhaupt mit der wechselbeziehung gott mensch welt usw bestellt war.
es war an der zeit den menschen die dafür vorbereitet waren das prinzip der liebe und seinen sinn in seiner ganzen tragweite so gut
es ging zu erläutern.damit sie endlich reif würden um die lehre in die welt zu tragen.
den rest kennst du ja…
die juden haben mist gebaut und die anderen - später christen genannt - waren schlichtweg unfähig und entwickelten sich für die meisten völker und kulturen zum reinsten mörderkomando .
daran konnte auch ein mohammed nichts ändern,dessen aufgabe es in erster linie war die spaltung zwischen juden und christen wieder aufzuheben und die eine lehre des einen gottes zu proklamieren.
wie hätten ihn die juden anerkennen sollen , er war ja ein araber.
und die christen ? die hatten das wort „von gottes sohn den er für sie töten ließ“ was brauchten sie noch einen propheten.
und so begann das unheil.
Woran wir alle gescheitert sind, ist das Kommen des Moschiach
durch unser gerechtes Handeln zu erreichen, aber daran können
wir alle arbeiten.
das klingt,als ob das kommen des messias davon abhinge,daß wir es durch unser handeln erst erreichen müßten.
das kann so nicht stimmen,denn er wurde unter anderen auch von jesaias prophezeit und immanuel genannt.sein kommen ist keineswegs nicht vom verhalten der menschen abhängig.
im gegenteil,die umstände die jesaias dazu schildert weisen auf eine zeit hin in der es keineswegs fröhlich und heiter zugeht.
die frage die man natürlich in dem zusammenhang an die juden stellen muß ist die "würdet ihr es denn diesmal erkennen wenn ein gottgesandter käme ?
und womöglich nicht als jude geboren wäre ?
und vielleicht sogar nicht das sagt was ihr gerne hören würdet?
…ich habe da schon meine zweifel.
zumal ich genau weiß was er gesagt hat…
Der erste Schritt wäre hier sicherlich,
nicht den anderen zu kritisieren, sondern sich selber zu
erkennen. Danke.
ich habe nicht andere kritisiert sondern den monotheistischen glauben an sich und seine geschichte betrachtet.ich habe auch nie gesagt daß christen oder moslems etwas besseres seien als juden.
mir geht es in erster linie um die grundsätzlichen überlieferten irrtümer die zu den merkwürdigen vorstellungen von gott und glauben geführt haben.und die sich feindlich gegenüberstehen obwohl sie an ein und den selben gott glauben.
das ist mein thema…nichts persönliches . ich habe festgestellt,daß es unter allen drei religionen wahrhaft gläubige gibt.
und keine der drei an sich ist besser oder schlechter als die andere.
es sind drei teile eines puzzlestückes,doch jeder denkt er hätte schon das ganze…
grüße
taothustra

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