Hi,
habe vor kurzem irgendwo gelesen, dass der eigentliche Geburtstag von Jesus im April sein würde und man den Termin im dezember nur wählte, da an diesem Tag irgendwelche heidnischen Götter Geburtstag hatten und man eben diese alten Religionen leichter in das Christentum mit einbinden konnte. Gibt es da eine Quelle, wo man das nachlesen kann?
Danke.
Ich beziehe mich zum auf „Was wirklich in der Bibel steht“ von Manfred Barthel, aktualisierte und ergänzte Neubearbeitung von 1991, erschienen bei ECON Düsseldorf:
(S. 274 ff.) Erstens geht es mal um die Jahreszahl. Der Kirchenvater Dionysius Exigerus führte erst im 6. Jahrhundert nach Christus die „christliche“ Zeitrechnung ein. Die genaueren Gründe hier einzeln aufzuführen (betrifft z. B. die Volkszählungen, deren Daten ziemlich genau feststehen und die Regierungszeit der einzelnen Herrscher, die in der Bibel genannt werden) würden den Rahmen hier sprengen, auf jeden Fall ist nicht davon auszugehen, dass Jesus rechnerisch genau im Jahr O (null) geboren wurde.
Was das genaue Datum angeht, muss ich mich nochmal einlesen. Ich hab auch schon davon gehört, dass praktischer Weise das Geburtsfest Jesu auf einen heidnischen Feiertag gelegt wurde, welcher Tag welches heidnischen Gottes das war, muss ich noch raussuchen. Leider muss ich jetzt nochmal arbeiten gehen, falls sich niemand hier meldet, schreibe ich heut abend nochmal was rein.
Gruss bis dahin
Akrimo
wie wärs mit 30. August???
hallo Thomas,
man hat den Stand der Sterne zurück gerechnet, da in Matthäus 2,2 steht: "wir haben Seinen (Jesus’) Stern gesehen. Habe darüber eine Abhandlung gepostet. Hier ist sie:
http://www.bibelcenter.de/bibliothek/papke/messdp.htm
Vielleicht etwas zu wissenschaftlich, aber doch recht verständlich.
Gruß
Felix
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Ich beziehe mich zum auf „Was wirklich in der Bibel steht“ von
Manfred Barthel, aktualisierte und ergänzte Neubearbeitung von
1991, erschienen bei ECON Düsseldorf:
(S. 274 ff.) Erstens geht es mal um die Jahreszahl. Der
Kirchenvater Dionysius Exigerus führte erst im 6. Jahrhundert
nach Christus die „christliche“ Zeitrechnung ein. Die
genaueren Gründe hier einzeln aufzuführen (betrifft z. B. die
Volkszählungen, deren Daten ziemlich genau feststehen und die
Regierungszeit der einzelnen Herrscher, die in der Bibel
genannt werden) würden den Rahmen hier sprengen, auf jeden
Fall ist nicht davon auszugehen, dass Jesus rechnerisch genau
im Jahr O (null) geboren wurde.
Was das genaue Datum angeht, muss ich mich nochmal einlesen.
Ich hab auch schon davon gehört, dass praktischer Weise das
Geburtsfest Jesu auf einen heidnischen Feiertag gelegt wurde,
welcher Tag welches heidnischen Gottes das war, muss ich noch
raussuchen. Leider muss ich jetzt nochmal arbeiten gehen,
falls sich niemand hier meldet, schreibe ich heut abend
nochmal was rein.
Super, das wäre nett.
Soviel ich weiss, fallen mehrere Geburtstage „heidnischer“ Götter auf den 25.12., z.B. der Geburtstag des ägyptischen Gottes Osiris.
Jesus brachte doch Licht in die Welt
… also werden die Tage doch länger, oder?
Habe mal gehört, dass das ein Beweggrund war.
Gruß
achim
Also, jahreszeitlich weiß ich das nicht (vielleicht Mariä Empfängnis plus 9 Monate?), aber mittlerweile gilt es als nachgewiesen, dass Jesus von Nazareth im Jahre 6 oder 7 v.Chr. geboren wurde (klingt blöd, ist aber so). Denn Herodes I. (genannt „der Große“) stirbt gegen Ende März des Jahres 4 v.Chr. - und jener Herodes wird verantwortlich gemacht für den Kindermord von Bethlehem (vermutlich im Jahre 7 oder 6 v.Chr.).
Ein weiterer Nachweis für das Jahr ist der bekannte Stern von Bethlehem, der die drei Könige aus dem Morgenland an die Krippe Jesu geführt hat. Erste Vermutungen, es handele sich um einen Kometen, wurden verworfen, da in der Kulturgeschichte der Menschen Kometen immer als Boten des Schreckens interpretiert wurden (im Jahre 5 v.Chr. war ein Komet im Sternbild Steinbock zu sehen).
Astronomen haben aber berechnet, dass im Jahre 7 v.Chr. Jupiter und Saturn in Konjunktion standen, also sehr dicht nebeneinander. Dieser Zustand trat drei Mal ein, am 5.Juni, am 21.September und am 14.Dezember. Das könnte für das Jahr 7 v.Chr. sprechen.
Es gibt aber Quellen, nach denen das Todesjahr von Herodes angezweifelt werden muss. Der römische Zensus, durch den Joseph und Maria von Nazareth nach Bethlehem ziegen mussten, passt nicht zum Todesjahr von Herodes, da im Jahr 8 v.Chr. die letzte Zählung statt fand - und da nur römische Bürger gezählt wurden, bestand kein Grund für Joseph und Maria, nach Bethlehem zu ziehen.
Jedoch gab es eine Zählung im Jahre 2 v.Chr. Rom feierte sein 750jähriges Bestehen, Augustus sein 25jähriges Thronjubiläum. Aus diesem Grunde sollten alle römischen Bürger sowie die Einwohner der mit Rom assoziierten Königreiche geschätzt werden. Passen dazu gab es im Jahre 3 v.Chr. eine Konjunktion von Jupiter und Venus (12.August 3 v.Chr.) dicht vor dem Stern Regulus im Sternbild Löwe. Jupiter galt als Zeichen für die Geburt eines Königs, Venus als Zeichen der Fruchtbarkeit, der Löwe symbolisiert Judäa. Solche Konjunktionen wiederholten sich mehrfach in den nächsten Wochen.
Das genaue Geburtsdatum lässt sich also nur ungefähr ermitteln. Der heute gefeierte 25.Dezember ist nichts weiter als die Umsetzung des altheidnischen Wintersonnenwendfestes auf christliche Symbolik (Christus als Lichtbringer).
Eine neue Religion ist Leuten schmackhafter zu machen, wenn der Bezug zu den althergebrachten Feiertagen erhalten bleibt (Ostern ist ja auch nicht der Sterbetag Jesu, sondern das Fruchtbarkeitsfest der germanischen Göttin der Morgenröte „Ostara“ - daher auch bis heute der Brauch der „Ostereier“ und des „Osterhasen“ als Symbol der Fruchtbarkeit).
Grüße
Heinrich
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:
Eine neue Religion ist Leuten schmackhafter zu machen, wenn
der Bezug zu den althergebrachten Feiertagen erhalten bleibt
(Ostern ist ja auch nicht der Sterbetag Jesu, sondern das
Fruchtbarkeitsfest der germanischen Göttin der Morgenröte
„Ostara“ - daher auch bis heute der Brauch der „Ostereier“ und
des „Osterhasen“ als Symbol der Fruchtbarkeit).Grüße
Heinrich
Hallo Heinrich,
in groben Zügen ist meinerseits deinem Bericht zuzustimmen.
meinerseits: Ein genaues Datum der Geburt Jesu ist nicht zu
ermitteln. (Ausnahme wäre eine AUSLEGUNG der Sternenkonstell.)
Was sicher zu sagen ist: WANN ES NICHT WAR !!!
nicht im Jahre 1 (Jahr 0 gibt es rechnerisch sowieso nicht)
Auch Dyonisos (im Artikelbaum) sollte nicht das Geburtsjahr
Jesu ermitteln, sondern das JAHR DES PESACHS DER KREUZIGUNG.
Er verrechnete sich und dann beim Ermitteln des Geburtsjahres
(m.W. nicht von Dyon.) wurde dann nur das Alter Jesu, das durch
die Evangelien bekannt war als er offiziell anfing zu Lehren,
plus die Zeit von ca. 3 Jahren in denen er wahrscheinlich
lehrte abgerechnet. Dies war dann das Jahr der Geburt, sprich
das Jahr 1 der christl.Zeitrechnung.
weiterhin konnte es nie im Winter sein, da selbst zu dieser
Zeit nicht bekannt ist, daß Hirten auf dem Felde arbeiteten.
(doch darüber ist genug gestritten worden)
Es mußte mind. zu Lebzeiten des Hordus Hagadol sein (HERODES)
der historisch unumstritten im Jahre 4 vuZ starb.
DOCH NUN ZU DEINEM OSTEREI UND OSTERHASEN
(-weicht leider ein bischen vom Thema ab-)
Das mit Fruchtbarkei und Göttin der Morgenröte ist in der Aus-
legung der ältesten Überlieferung nicht korrekt; sondern …
Die mit Abstand älteste Ei-Geschichte geht auf die Legende der
Maria Magdala zurück, die in einem Verhör wegen der Aufersteh-
ung Christi den „Ungläubigen“ ein ROT werdendes EI als Wunder
präsentierte und verglich das Wunder mit dem Auferstehungs-
wunder. (einzigartige Freskodarstellung in der russ. orthd.
Magdalenenkirche am Ölberg/Jerusalem, -natürlich nachgestellt-)
Der HASE beruht ursprünglich auf einen Übersetzungsfehler aus
dem Hebräischen(Spr), denn dort ist ein Klippdachs gemeint, der
ein ganz furchtsames und scheues Tier ist. Die Christen der
ersten Jhdte. verglichen sich in ihrer Scheuheit durch die
Verfolgungen mit diesem „falschen Hasen“ und es wurde u.a. ihr
Symbol in Fresken bei „Osterbabristerien“.
Gruß Rolf Schroth
Wintersonnenwende…
…ist zwar schon am 21.12., jedoch konnten längerwerdende Tage mit den damaligen Methoden erst ein paar Tage später festgestellt werden. In den nordischeren Völkern wurde dieses Ereignis besonders gefeiert, vielleicht hat das damit was zu tun? In nördlicheren Gegenden vergeht die Zeit zwischen hell und dunkel (Dämmerung
) viel rascher als bei uns, deswegen konnte man die „Belichtungszeit“ viel exakter messen als im Süden. Mfg Alex
Ich habe die entsprechende Stelle gefunden, und zwar in dem Buch „Abermals krähte der Hahn“ von Karlheinz Deschner erschienen als TB bei btb / Goldmann
(S. 90 ff.) Mithras, der Gott des himmlischen Lichtes, ist eine Personifikation der Sonne. Seine aus Persien und Indien stammende Lehre war schon im 3. vorchr. Jahrhundert bis nach Ägypten gekommen und breitet sich etwa gleichzeitig mit dem Christentum im röm. Reich aus.
Der Geb. des Mithras war der 25. Dez. Lange Zeit feierten die Christen nur zwei grosse Feste im Kirchjahr, nämlich Ostern unf Pfingsten. Ein Geburtsfest wurde nicht gefeiert, man konnte sich nicht mal auf ein einheitliches Datum einigen. Um 200 n. Chr. galt bei den einen der 19. April, bei anderen der 20. Mai als Geburtstag und wieder andere hielten den 17. November für das richtige Datum. (Klasse, kannst du dir den Weihnachtsrummel mit Engelchen und „Stille Nacht“ im Mai vorstellen!!) Das Weihnachtsfest ist im 2. Jhr. in Ägypten aufgekommen und wurde dort am 6. Jan. gefeiert, der Geburtstag des Gottes Aiôn oder des Osiris. Erst im Jahre 353 hat die Kirche den Geburtstag Christi auf den 25. Dez. (Geb. von Mithras) verlegt, um diesen aus dem Volksbewusstsein zu verdrängen. Nochmal wo anderst habe ich gelesen, dass viele der heutigen Weihnachtsbräuche (Kerzen anzünden ect.) ebenfalls in Verbindung mit dem Mithras-Fest stehen.
Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
Das Buch von Deschner ist wirklich eine Fundgrube, allerdings ist es nach der Lektüre des selbigen schier unmöglich, noch irgendwas christliches zu glauben. So ging es wenigstens mir.
Liebe Grüsse aus dem Schwabenland von
Akrimo (Evi)
Ich habe die entsprechende Stelle gefunden, und zwar in dem
Buch „Abermals krähte der Hahn“ von Karlheinz Deschner
erschienen als TB bei btb / Goldmann
Das Buch von Deschner ist wirklich eine Fundgrube, allerdings
ist es nach der Lektüre des selbigen schier unmöglich, noch
irgendwas christliches zu glauben. So ging es wenigstens mir.Liebe Grüsse aus dem Schwabenland von
Akrimo (Evi)
Hallo Evi
Was Deschner betrifft stimme ich dir voll zu und ergänze:
… schier unmöglich noch an IRGENDETWAS zu glauben !!
jedoch es gelingt einem trotzdem. Ich sehe ihn als einen
großen Schreiber und Recherchist, von dem man viel lernen kann.
(aber auch von anderen)
Liebe Grüsse aus Langen
Rolf Schroth
Hallo alle,
es geht ja auch um die christliche Lehre und nicht nur um Jesus selbst. Mir sind als Kind (Oberministrant) schon einige Ungereimtheiten und Lücken in der Bibel aufgefallen, irgendwann erkannte ich das das meiste Geschichten sind die mir einfach etwas erklären sollen. Das wichtigste im christentum ist der Glaube an die Gebote und an Gott als Richter zu glauben und nur ihn anzuerkennen.
Jesus idt der Messiah, ein teil Gottes des gesand wurde uns die Worte Gottes und seine Wunder zu verkünden. Sein genaues Gebutsdatum ist doch unwichtig, wichtig ist was er getan und verkündet hat.
Natürlich will man mehr über sein Idol Jesus wissen, aber was solls. Entweder du glaubst daran oder nicht.
Habe da noch eien Frage die ich nie beantwortet bekahm. Warum wird bei uns Maria udn Josef angebetet? Mir blieben fürher nach dieser Frage wenigstens die Rosenkränze erspart, eien antwort bekahm ich aber nicht 
…ist zwar schon am 21.12., jedoch konnten längerwerdende
Tage mit den damaligen Methoden erst ein paar Tage später
festgestellt werden.
Es wurde wohl tatsächlich von einer dreitägigen ‚Ruhezeit‘ ausgegangen (vgl. auch Auferstehung nach drei Tagen). Daher landete der Wintersonnenwende - Termin bei der Kalenderreform Julius Caesars (46 v.u.Z.) auf dem 25. Dezember. Im Jahr 274 u.Z. erhob Kaiser Aurelion den Sol Invictus zum höchsten Gott des römischen Imperiums und der 25. Dezember wurde zum dies natalis (Geburtstag) des Sol Invictus erklärt. Anscheinend wurde schon davor an diesem Tag ein Initiationsfest des Mithras (es gibt gewisse Bezüge zwischen Mithras und Sol Invictus) gefeiert. Diese Tradition griff die römische Kirche auf, die seit 354 u.Z. an diesem Tag den Geburtstag des Nazareners feiert.
Freundliche Grüße,
Ralf
Sorry …
habe eben erst Akrimos Posting gelesen, da steht das meiste schon.
DOCH NUN ZU DEINEM OSTEREI UND OSTERHASEN
(-weicht leider ein bischen vom Thema ab-)Das mit Fruchtbarkei und Göttin der Morgenröte ist in der Aus-
legung der ältesten Überlieferung nicht korrekt; sondern …Die mit Abstand älteste Ei-Geschichte geht auf die Legende der
Maria Magdala zurück, die in einem Verhör wegen der Aufersteh-
ung Christi den „Ungläubigen“ ein ROT werdendes EI als Wunder
präsentierte und verglich das Wunder mit dem Auferstehungs-
wunder. (einzigartige Freskodarstellung in der russ. orthd.
Magdalenenkirche am Ölberg/Jerusalem, -natürlich
nachgestellt-)Der HASE beruht ursprünglich auf einen Übersetzungsfehler aus
dem Hebräischen(Spr), denn dort ist ein Klippdachs gemeint,
der
ein ganz furchtsames und scheues Tier ist. Die Christen der
ersten Jhdte. verglichen sich in ihrer Scheuheit durch die
Verfolgungen mit diesem „falschen Hasen“ und es wurde u.a. ihr
Symbol in Fresken bei „Osterbabristerien“.
Interessant.
Ich kann nur mit meinen Quellen dagegen halten:
„Ostárâ, Eóstra [war] eine bei den westgermanischen Stämmen verehrte Licht- und Frühlingsgöttin . . . Die Übertragung der Licht- und Lebensfeier auf Christum, die Sonne des Lichts und des Lebens, konnte sich leicht vollziehen. Und da der heidnische und christliche Festtag der Zeit nach nahe aneinander lagen, konnte es wohl geschehen, daß letzterer im Volksmunde den Namen des ersteren überkam. . . . Die Vorstellung und der Brauch des Volkes zeigen noch eine Reihe von Tatsachen auf, die ebenfalls dem Heidentum entstammen"
(aus C. Meusel, Kirchliches Handlexikon, Band 5, 1897, Seite 94).
„Ostern war ursprünglich das Frühlingsfest zu Ehren der germanischen Licht- und Frühlingsgöttin, die im Angelsächsischen als Eastre bekannt war“ (The Westminster Dictionary of the Bible). Im Neuen Testament gibt es keinen Hinweis auf die Beobachtung eines Osterfestes"
(aus: Encyclopaedia Britannica).
„Überall jagen sie nach den buntgefärbten Ostereiern, die der Osterhase gebracht hat. Das ist nicht nur ein Kinderspiel, sondern ein Überbleibsel eines Fruchtbarkeitsritus, wobei die Eier und der Hase Fruchtbarkeit symbolisieren"
„Der Hase war die Begleitung der germanischen Göttin Ostara“
(alles aus: Funk & Wagnalls, Standard Dictionary of Folklore, Mythology and Legend, New York).
„Viele populäre Weihnachts- und Osterbräuche sind ein Abklatsch etlicher heidnischer Überbleibsel — das Osterei und der Osterhase sind beispielsweise Symbole, die mit Fruchtbarkeitsriten im Frühling zusammenhängen."
(aus: The New Encyclopædia Britannica)
Auch der Brockhaus führt Ostern auf den Namen der germanischen Göttin der Morgenröte zurück.
„Ostern (germanisch von Ostara, einer Frühlingsgöttin)“. Nach der allgemeinen Annahme, daß es sich hierbei um ‚das Fest der Auferstehung Christi‘ handele kommt noch schließlich folgende Erklärung:
Im Mittelalter waren mit dem Osterfest kirchliche Osterspiele verbunden. Am Abend des ersten Ostertages wird das Osterfeuer angezündet, einst als Schutz gegen ungemach und als Sinnbild der neuerwachten Natur gedacht. Gesundheit soll auch das Osterwasser spenden, schweigend vor Sonnenaufgang geschöpft. Das Osterreiten, ein Flurumritt, soll den Saaten Schutz und Kraft geben, Kinder gehen beim ostersingen Gaben heischend von Haus zu Haus oder sie suchen Ostereier."
(dtv Lexikon)
Dieser Weg, aus althergebrachten Feiern christliche Festtage zu machen, lässt sich an vielen Beispielen nachvollziehen:
Aus den heidnischen Mysterienkulten wurden die Sakramente gemacht,
aus dem heidnischen Ostara-Götzendienst wurde ein christliches Osterfest,
aus der heidnischen Mittwinternachtsfeier ( althochdeutsch: „wihen-nahten") ein christliches Weihnachtsfest,
aus der Sommersonnenwendfeier (Baalskult), am 24. Juni mit hellen Feuern gefeiert, wurde das „St.-Johannes-Feuer"
aus dem 02. Februar, an welchem im alten Rom der Göttin Demeter
gehuldigt wurde, indem man mit Kerzen durch die Straßen zog,
wurde Mariä Lichtmeß,
aus dem 15. August, welcher der heidnischen Göttin Isis (= Diana) gewidmet war, wurde Mariä Himmelfahrt, usw.
Aber so wichtig ist das nun auch nicht.
Grüße
Heinrich
September, nicht April
Wenn Jesus im März/April mit 33 1/2 Jahren hingerichtet wurde, dann muss er im September geboren sein.
Hi,
also, wann Jesus wirklich geboren wurde, weiß auch ich nicht. Ist eigentlich auch nicht wirklich wichtig. Aber was ich hier mit ziemlicher Sicherheit sagen kann: die Christen waren schon immer Helden darin, heidnische Bräuche in ihre Geschichte einzubauen, einzig und allein um die von ihnen so genannten Heiden für ihre Sache zu gewinnen. Wenn ich ohnehin an einen bestimmten Datum etwas wichtiges feiere kann man ja auch noch etwas zweites feiern. Und so kam dann Jesus Geburt durch die Hintertür. Wenn die Christen nicht so findig gewesen wären, hätten sie nicht so viele Menschen zum christlichen Glauben bringen können.
Das war allerdings, bevor sie mit Angst arbeiteten. Denn später log man, dass die Menschen in die Hölle kamen oder es gab die Hexen usw.
Alles in Allem: die Christen sind ein ganz schön verlogener Verein, die selbst vor Morden nicht zurück geschreckt sind.
gruß
trail
DOCH NUN ZU DEINEM OSTEREI UND OSTERHASEN
:
Interessant.
Ich kann nur mit meinen Quellen dagegen halten:
Hallo Heinrich,
vielen Dank für deine Ausführungen und Entschuldigung,dass ich
nicht früher antwortete; als Experte für „Altertümlichkeiten“
stehe ich immer noch auf Kriegsfuß mit der Datentechnik,Web,
Internet und …! Unsere älteste Tochter erinnerte mich da-
ran, dir zu danken.
Du hast vollkommen Recht mit deinen Ausführungen und von miraus
ist nichts hinzuzufügen.
Was ich in kurzen Worten über OSTERHASE und EI schrieb, ist
allerdings wirklich die absolut ä l t e s t e Version.
Schüler von uns fragten in diesem Punkt auch schon, warum dies
nicht so in Lexikas zu finden ist. Tja, - nicht alles ist
unbedingt richtig oder der letzte Schrei bei diesen Büchern,
das kennen wir in anderen Fällen ebenfalls. Wir machen darauf
aufmerksam, und Jahre später - siehe da - - da ist es - !
Du kannst es je im Falle OSTERHASE und EI einmal versuchen,
doch ich vermute, daß dies durch einen Lehrer schon geschah.
nochmals vielen Dank
Frohe Ostern (viele Schokoladenhasen und bunte Eier)
Rolf Schroth (auch im Namen unsrer ganzen Familie)